Staat und Recht 1968, Seite 2019

Staat und Recht (StuR), 17. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1968, Seite 2019 (StuR DDR 1968, S. 2019); wunder und vom Wohlfahrtsstaat genährt, so daß sich Tendenzen einer indifferenten Haltung zur Arbeiterbewegung bemerkbar machten. Die Mechanisierung und Rationalisierung des Produktionsprozesses brachten im allgemeinen Veränderungen der Arbeitsplätze und die Verstärkung der Arbeitsintensität mit sich. Ein typisches Beispiel des Strukturwandels der Industrie war die Schließung oder Verkleinerung von Bergbaubetrieben, die Massenentlassungen zur Folge hatten. Höhepunkt dieses Arbeitskampfes war der Massenstreik der Arbeiter in dem Betrieb Miike des Mitsui-Konzerns im Jahre 1960, dem Jahr großer politischer Aktionen unseres Volkes gegen den Sicherheitsvertrag zwischen Japan und den USA. Die Gewerkschaft Miike war die stärkste in der Gewerkschaft Bergbau und bildete im SOHYO zusammen mit der Gewerkschaft Eisenbahn, Post und Lehrer den Kern. In dieser Zeit stellten die Unternehmer viele Aushilfskräfte aus Klein- und Mittelbetrieben ein, die sie zu niedrigeren Löhnen als die eigenen Arbeiter beschäftigten. Das erleichterte ihre Entlassung bei Wirtschaftskrisen und sollte gleichzeitig die Gewerkschaft schwächen, da die in den Klein- und Mittelbetrieben Beschäftigten meist nicht Mitglieder der Gewerkschaft waren. Trotz der harten Unterdrückungsmaßnahmen setzte die Gewerkschaft „öffentlicher Dienst“ ihren Kampf um die Wiedererringung des vollen Koalitionsrechts und um bessere Arbeitsbedingungen fort. Die Regierung mußte den in den öffentlichen Betrieben (public corporation) Beschäftigten das Recht zuerkennen, in die Gewerkschaften einzutreten, jedoch wurden ihr Verhandlungsrecht und die Dauer ihrer Tätigkeit als Mitglieder der Gewerkschaftsvorstände eingeschränkt. Das Streikrecht der Beschäftigten im öffentlichen Dienst wurde und wird bis heute noch nicht anerkannt. Es erhöhte sich die Zahl der Zusammenschlüsse der Werktätigen aller Betriebe in einem Bezirk und der Industriegewerkschaften, die fast alle innerhalb des SOHYO organisiert waren. Über die Gewerkschaftsorganisation gründete ZENRO den neuen Gewerkschaftsbund DOMEI2 (1964). Er unterstützt die Sozialdemokratische Partei Japans und erfaßt die aus dem SOHYO ausgetretenen Gruppen. Mit raschem Tempo und drastischen Maßnahmen wurden dÄ Mechanisierung, die Rationalisierung und der Strukturwandel der Industrie vollzogen und nahmen einen ungewöhnlichen Aufschwung. Der japanische Imperialismus formierte sich zum staatsmonopolistischen Kapitalismus, hinter dem der amerikanische Imperialismus steht. Die Lage der Arbeiter wird in der Gegenwart charakterisiert durch Massenentlassungen, Veränderung der Arbeitsplätze sowie Verschlechterung der Lohn- und Arbeitsbedingungen aufgrund der Fusion der Betriebe zu Monopolen, Arbeitskräftemangel im allgemeinen, eine Tendenz zur Veränderung des Lohnsystems, Erhöhung der Zahl der Arbeitsunfälle und der Berufskrankheiten. Überdies zeichnet sich das Bestreben von Unternehmern ab, einen Teil ihrer Produktion von Betrieben in Südkorea und Taiwan, die ehemalige japanische Kronkolonien waren, übernehmen zu lassen, um dort die Arbeitskräfte billiger einsetzen zu können. ) II. Das geltende Recht Nach § 25 unserer Verfassung ist das Recht, gesund und kulturvoll zu leben, für jedermann gewährleistet, ebenso nach § 27 das Recht auf Arbeit. Hiernach muß durch Gesetz ein bestimmter Maßstab als Standard der Lohn- und Arbeitsbedingungen festgelegt werden. § 28 sichert den Werktätigen das Recht 2 Im Jahre 1965 betrug die Zahl der Mitglieder 1 660 000. 7* 2019;
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Dokumentation: Staat und Recht (StuR), 17. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1968, Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft "Walter Ulbricht" Potsdam-Babelsberg (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968 (StuR DDR 1968, S. 1-2080). Die Zeitschrift Staat und Recht im 17. Jahrgang 1968 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1968 auf Seite 1 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 12 im Dezember 1968 auf Seite 2080. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Staat und Recht im 17. Jahrgang 1968 (StuR DDR 1968, H. 1-12, Jan.-Dez. 1968, S. 1-2080). Redaktionskollegium: Gotthold Bley, Willi Büchner-Uhder, Gert Egler, Gerhard Haney, Klaus Heuer, Karlheinz Kannegießer, Herbert Kröger, Hans Leichtfuß (Chefredakteur), John Lekschas, Roland Meister, Hans Dietrich Moschütz, Erhard Pätzold, Heinz Püschel, Walter Recht (Redaktionssekretär), Joachim Renneberg, Karl-Heinz Schöneburg, Gerhard Schüßler, Hans Weber, Arno Winkler, Hans Zienert. Redaktionsschluß: 1. Dezember 1967.

Das Zusammenwirken mit den Bruderorganen hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und gefestigt. Im Mittelpunkt standeh - die gegenseitige Unterstützung bei der Aufklärung völkerrechtswidriger Handlungen und von Sachzusammenhängen aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die Ergebnisse dieser Arbeit umfassen insbesondere - die Erarbeitung und Bereitstellung beweiskräftiger Materialien und Informationen zur Entlarvung der Begünstigung von Naziund Kriegsverbrechern in der und Westberlin auf Initiative irnperialistischer Geheimdienste, bei teilweise erkennbarer Steuerung und Beteiligung, Reihe von speziellen Einrichtungen zur verstärkte Realisierung imperialistischer Einmischung in die inneren Angelegenheiten der sozialistischen Staaten zu nutzen, antisozialistische Kräfte in der und anderen sozialistischen Ländern zu ermuntern, eich zu organisieren und mit Aktionen gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung gewinnen wollten. Obwohl in beiden Fällen bereits Gespräche mit feindlichnegativen Personen geführt wurden, war es noch zu keinem organisatorischen Zusammenschluß gekommen.

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