Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung Rostock des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik

Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) Rostrock des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Die Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) Rostock des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) wurde in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre gebaut, und zählte neben dem Neubau der zentralen Untersuchungshaftanstalt des MfS in Berlin-Hohenschönhausen zu den ersten vom Staatssicherheitsdienst in der DDR neu errichteten eigenen Untersuchungshaftanstalten.         Bis zum Bezug der neu gebauten Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung in Rostock im Jahre 1959 nutzte die Staatssicherheit das Gebäude des Rostocker Hofs in der Kröpeliner Straße (damals Blutstraße, später Stalinstraße) als Dienstsitz der Bezirksverwaltung und Untersuchungshaftanstalt.          Die neu errichtete Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock befand sich direkt im Innenhof der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Rostock zwischen August-Bebel-Straße, Hermannstraße, Augustenstraße und Grüner Weg.        Für die Untersuchungsgefangenen der Stasi bedeutete diese Lage der UHA eine verstärkte Isolation.        Mit 52 Zellen war die Untersuchungshaftanstalt für etwas mehr als 110 Untersuchungsgefangene konzipiert,  darunter 46 für maximal zwei Personen sowie fünf für höchstens vier Gefangene geeignete Zellen und eine "Sonderzelle". Im Kellergeschoss der Untersuchungshaftanstalt befanden sich Dunkelzellen.     In den achtziger Jahren war die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock mit durchschnittlich 50 Untersuchungsgefangenen belegt.      Die Haftzellen hatten eine Grundfläche von ca. 7,5 Quadratmeter, und ihre "Fenster" waren, wie in vielen Haftanstalten der Staatssicherheit, mit Glasbausteinen "vermauert und vergittert", sodass die IGefangenen keinen Blick nach draußen hatten und die Frischluftzufuhr, die lediglich durch Schlitze erfolgte, stark eingeschränkt war.     An der Zellenwand befand sich fest eingebaut ein kleiner Hängeschrank und ein Tisch, der hochgeklappt werden konnte.         Schlafen mussten die Untersuchungsgefangenen zumeist auf unbequemen Holzpritschen oder auch auf zwei zusammengeschobenen Holzkästen, die ein notdürftiges Bett von 70 cm Breite bildeten. In den siebziger Jahren verfügte die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock als einzige MfS-Untersuchungshaftanstalt zeitweise über Federrostbetten, wovon jedoch meist nur die Strafgefangenen profitierten. Da die Drahtfedern jedoch etwa für einen Suizidversuch zweckentfremdet werden konnten, wurden sie größtenteils wieder abgeschafft. Von nun an waren insbesondere für Untersuchungshäftlinge Holzpritschen vorgesehen.       Die Zellen waren ausgestattet mit einem Waschbecken nebst Wasserhahn und einer in der Wand eingemauerten kleinen Ablage für die Zahnputzbecher. Die Mehrzahl der Haftzellen verfügte über einen Kaltwasseranschluß, elf Zellen über einen Warmwasseranschluss.   Des weiteren waren die Haftzellen mit einer Toilette ausgestattet, deren Spülung jedoch nur funktionierte, wenn der Wärter das Zulaufventil öffnete.      In der Untersuchungshaftanstalt gab es Duschräume sowie medizinische Behandlungszimmer.       Besuchstermine, die sogenannten Sprecher wurden im Gebäude der Untersuchungshaftanstalt durchgeführt.  Im Innenhof der UHA gab es mehrere Freigangzellen. Neben den untergebrachten Untersuchungshäftlingen existierte noch ein aus vier Männern und zwölf Frauen bestehendes Strafgefangenenarbeitskommando (SDAK), das vor allem die Küche, Reinigung und Instandhaltung der Haftanstalt besorgte.   Von 1950 bis zur Schließung der Untersuchungshaftanstalt der Bezirksveraltung für Staatssicherheit Rostock des MfS am 4.12.1989 befanden sich 7.752 Menschen in Untersuchungshaft.

Aufnahmen vom 19.7.2013 des Raums 108 im Erdgeschoss des Ostflügels der zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministerium für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik in Berlin-Hohenschönhausen, Foto 90
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Jede Woche wurden die Zellen und die Insassen durchsucht (gefilzt), wie es im Häftlingsjargon hieß.144 Selbstverständlich war es den Insassen untersagt, "zu lärmen, zu pfeifen, zu klopfen, zu singen oder auf andere Weise die Ordnung, Disziplin und Ruhe zu stören". Aufzeichnungen anzufertigen war ebenso verboten wie mit anderen Gefangenen Kleidungsstücke zu tauschen oder sich tätowieren zu lassen. Für alle Gebrauchsgegenstände in der Zelle musste eine penible Ordnung eingehalten werden. Beim Öffnen der Zelle hatten die Untersuchungshäftlinge "sich von ihren Plätzen zu erheben", sich in die Nähe des Zellenfensters zu stellen und "ihr Gesicht der Verwahrraumtür zuzuwenden". So sahen es die dienstlichen Bestimmungen vor, während nach Aussagen Betroffener in der Praxis der Befehl meist "Gesicht zur Wand" lautete. Wurden die Gefangenen zum Verhör oder zur Freistunde geholt, wurden sie beispielsweise mit dem barschen Kommando: "Bett 2, kommse!" dazu aufgefordert , darüber hinaus wurde aber nicht mit ihnen geredet.        Der Tagesablauf begann für die Untersuchungsgefangene um 5.30 Uhr, während die weiblichen, in der Küche eingesetzten Kalfaktoren unter der Woche bereits gegen 4.00 Uhr und am Wochenende um 5.00 Uhr aufstehen mussten, um das Frühstück für alle Insassen der Untersuchungshaftanstalt zuzubereiten.     Ehemalige Gefangene berichten, in den sechziger Jahren habe der Tagesablauf um 6.00 Uhr mit dem ihnen auferlegten Reinigen der Zelle begonnen. Sofern keine längeren Vernehmungen anstanden, endete der Tag dann um 21.00 Uhr. Letzte Tagespflicht der Gefangenen war es, die Tagesbekleidung ist zu einem Päckchen zusammenzulegen. Erst das Kommando "Fertigmachen zur Nachtruhe", über den Gang gebrüllt, und später durch ein Klingeln ersetzt, gestattete den Häftlingen, sich auf die Nacht vorzubereiten. Sich tagsüber hinzulegen war streng verboten, da es die Konzentrations- und Widerstandsfähigkeit in den Vernehmungen hätte stärken können. Lediglich Kranken wurde diese Vergünstigung eventuell gewährt. Selbst das Anlehnen an der Zellenwand war lange Jahre verboten. Um eine lückenlose Beaufsichtigung zu ermöglichen, war nachts auch allein das Schlafen auf dem Rücken nur mit den Händen über der Bettdecke gestattet. Das Verhalten der Gefangenen wurde ständig durch das Wachpersonal durch den Türspion kontrolliert. Deswegen brannte in allen Zellen die ganze Nacht über eine Glühbirne, was vielen Häftlingen den Schlaf raubte, das es ihnen untersagt war, das Gesicht mit der Schlafdecke zu bedecken. Zeitweise wurde die Lampe auch nach einem festen Rhythmus alle paar Minuten für fünf Sekunden eingeschaltet.

Für den Betrieb der von 1950 bis 1989 von der Bezirksverwaltung der Stasi in Rostock betriebenen Untersuchungshaftanstalt war die Abteilung ⅩⅠⅤ (Untersuchungshaft- und Strafvollzug) der Linie ⅩⅠⅤ des MfS verantwortlich.         Gemeinsam mit ihrem Leiter Oberstleutnat Gerhard Franke unterstand die Abteilung ⅩⅠⅤ der BVfS Rostock befehlsmäßig dem Leiter Generalleutnant Rudolf Mittag der Stasi-Bezirksverwaltung Rostock.     Angeleitet und kontrolliert allerdings wurde die Abteilung ⅩⅠⅤ der BVfS Rostock des MfS von der Abteilung XIV/AKG (Auswertungs- und Kontrollgruppe) des MfS vom zentralen Dienstsitz der Abteilung XIV der Stasi in Berlin aus.             Die Abteilung ⅩⅣ der Stasi in Rostock wurde 1989 zuletzt von Oberstleutnant Gerhard Franke geleitet, der zur Unterstützung seiner Tätigkeit einen stellvertretenden Leiter, einen Offizier für Sonderaufgaben sowie eine Sekretärin hatte.         Die Abteilung Untersuchunshaft- und Strafvollzug in Rostock mit insgesamt 50 hauptamtlichen Mitarbeitern (Stand 1989) war in die Leitung und 7 arbeitsteilige Referate der Abteilung XIV strukturiert, welche dem Leiter der Abteilung XIV sowie dessen Stellvertreter als Verantwortungsbereich zugeordnet waren. Jedes der Referate hatte widerum einen Referatsleiter und einen stellvertretenden Referatsleiter.             Die Referate 1 bis 4 (Sicherung und Kontrolle) stellten die Wachmanschaften (Wachschicht 1 bis 4), in denen die Mehrzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter der Abteilung XIV der Stasi in Rostock für die Durchführung von Sicherungs- und Kontrollaufgaben in der Untersuchungshaftanstalt sowie für die Außensicherung der Gebäude der Abteilung XIV eingesetzt tätig waren.       Das Referat 5 (operativer Vollzug) war für operative Vollzugsaufgaben im Kontakt mit den Untersuchungsgefangenen, für die erkennungsdienstliche Behandlung und für die Effekten zuständig. Zusätzlich war das Referat 5 für den Informationsaustausch zwischen der Abteilungen XIV und IX sowie für die Umsetzung taktischer Maßnahmen der Abteilung XIV verantwortlich.           Das Referat 6 (Transport- und Vorführkommando) hatte die Verantwortung für den Transport von Untersuchungsgefangenen der Abteilung XIV.      Das Referat 7 (Materielle Sicherstellung) war mit der Planung und Realisierung der materiell-technischen und finanziellen Sicherstellung der Aufgaben der Abteilung XIV befasst.            Unmittelbar dem Leiter der Abteilung ⅩⅣ der BVfS Rostock des Staatssicherheitsdienstes, Oberstleutnant Gerhard Franke, unterstellt waren neben seinem Stellvertreter, das Referat 5 operativer Vollzug, das Referat 7 für materielle Sicherstellung, der Offizier für Sonderaufgaben und die Sekretärin.              Dem  stellvertretenden Leiter der Abteilung XIV in Rostock unterstanden im Anleitungsbereich die Referate 1 bis 4 (Sicherung und Kontrolle) sowie das Referat 6 (Transport- und Vorführkommando).             Der Offizier für Sonderaufgaben war für die „Sicherung  des Informationsflusses, der Informationsverarbeitung“, für die "Gewährleistung einer ständigen Auswertungstätigkeit  zu allen linienspezifischen Aufgaben", für die "Lösung spezifischer Kaderarbeit" und für die "Planung,  Koordinierung und Durchsetzung einer engen Zusammenarbeit mit anderen Diensteinheiten der BV" verantwortlich. Des Weiteren bearbeitete er "Eingaben und Beschwerden Inhaftierter".            Die Sekretärin des Leiters erledigte "Bürotechnische und organisatorische Aufgaben" und führte neben dem Schriftverkehr unter anderem auch den Haftindex der Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock.

Die Abteilung IX (Untersuchungsorgan) hatte ebenfalls wie die Abteilung XIV der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Rostock des MfS ihren Dienstsitz im Gebäudekomplex der Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock.        Die Abteilung IX der Bezirksverwaltung Rostock war innerhalb der Linie IX des Staatssicherheitsdienstes für die strafrechtlichen Ermittlungen und Untersuchungen in Rostock zuständig. Die Abteilung führte Untersuchungen bei den politisch motivierten Straftaten durch und leitete bei Bedarf entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Die Abteilung IX der Stasi in Rostock unterstand zwar formal seit 1968 gemäß § 89 der Strafprozessordnung der DDR der Aufsicht der Staatsanwaltschaft, handelte tatsächlich aber weitgehend selbstständig. Sie vereinte in ihrer Arbeit geheimdienstliche und polizeiliche Kompetenzen, wobei sämtliche scheinbar legalen Handlungen und Ergebnisse im Falle eines Gerichtsverfahrens verwertbar sein mussten.       Zu den Aufgaben der Abteilung zählten Festnahmen, Vernehmungen, Durchsuchungen und Beschlagnahmungen sowie die Beweismittelaufnahme und -auswertung. Eingeleitete Ermittlungsverfahren waren gemäß der Strafprozessordnung der DDR unter bestimmten Voraussetzungen und innerhalb festgelegter Fristen abzuschließen. So konnten Ermittlungsverfahren durch Übergabe an die Staatsanwaltschaft zur Anklageerhebung oder durch Einstellen des Verfahrens durch die Abteilung IX abgeschlossen werden. Des weiteren oblag der Abteilung die Aufnahme von Ermittlungen bei Straftaten unter Beteiligung von inoffiziellen und hauptamtlichen Mitarbeitern der Stasi.           Die Abteilung IX der Bezirksverwaltung des MfS in Rostock untersuchte sämtliche versuchte und gelungene Republikfluchten von DDR-Bürgern. Sie übernahm die Ermittlungen bei politisch motivierten Straftaten wie Spionage und systemgegnerischen Aktivitäten.        Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt lag in der Überprüfung schwerer Verstöße gegen den Arbeits- und Brandschutz in volkseigenen Betrieben. Hier konzentrierte sich die Abteilung IX der Stasi in Rostock vor allem auf die Verhinderung und Aufdeckung wirtschaftlicher Schäden aus politischen Gründen. Weiterhin übernahm sie die Aufklärung von Brandstiftungen sowie des unbefugten Waffen- und Sprengmittelbesitzes. Bei der Untersuchung von Todesfällen als auch bei politisch auslegbaren Straftaten behielt sich die Abteilung IX die Zuständigkeit vor.        Gemeinsam mit ihrem Leiter Oberst Dr. Werner Mählitz unterstand die Abteilung IX der BVfS Rostock zwar befehlsmäßig dem Leiter der Bezirksverwaltung Rostock, Generalleutnant Rudolf Mittag, angeleitet und kontrolliert allerdings wurde die Abteilung IX der Stasi in Rostock innerhalb der Linie IX (Untersuchungsorgan) von der Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG) vom zentralen Dienstsitz der Hauptabteilung IX des MfS in Berlin aus.              Die "einfacher strukturierten" Ermittlungsverfahren wurden in der Regel von der Abtei­lung IX der BV in Rostock geführt. Die Hauptabteilung IX in Berlin-Hohenschönhausen bearbeitete die Verfahren von überregionaler Be­deutung, wie etwa gegen prominente Dissidenten oder bei organisierten oppositionellen Ak­tivitäten und Spionagefällen. Daneben waren die Grundsatzaufgaben sowie alle auswer­tenden, analysierenden und koordinierenden Tätigkeiten in der Hauptabteilung IX in Berlin.          Dem Leiter der Abteilung Ⅸ der Stasi in Rostock Oberst Werner Mählitz, standen in Ausübung seiner Tätigkeit ein Stellvertreter (Vorgangsbearbeitung), ein Stellvertreter (Vorkommnisbearbeitung), ein Offizier für Sonderaufgaben, ein Offizier im besonderen Einsatz (OibE), eine Sekretärin sowie weitere 46 hauptamtliche Mitarbeiter zur Verfügung. Die Abteilung IX der BVfS Rostock des MfS verfügte 1989 unter der Leitung von Oberst Werner Mählitz über insgesamt 52 hauptamtliche Mitarbeiter und war damit eine größere Abteilung innerhalb der Linie IX auf der Ebene der Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit des MfS.         Die Ateilung IX der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Rostock gliederte sich in 5 Referate und einer Spezialkommission (Referat 6), wobei jedes Referat wiederum einen Referatsleiter und einen stellvertretenden Referatsleiter hatte. Die Mehrzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter der Abteilung IX arbeiteten in den einzelnen Referaten als Untersuchungsführer (Vernehmer).            Dem Leiter der Abteilung IX der Bezirksverwaltung in Rostock Oberst Werner Mählitz, waren neben seinen zwei Stellvertetern zur Vorgangsbearbeitung und Vorkommnisbearbeitung, der Offizier für Sonderaufgaben, der Offizier im besonderen Einsatz und die Sekretärin sowie das Referat 5 (Auswertung und Information) im Anleitungsbereich direkt unterstellt. Das Referat 5 mit dem Bereich Auswertung und Information der Abteilung IX der BV in Rostock war für die Zusammenarbeit mit Auswerungs- und Kontrollgruppe (AKG) der Hauptabteilung IX in Berlin-Hohenschönhausen zuständig.          Dem Stellvertreter des Leiters für die Vorgangsbearbeitung Major Plößner unterstanden das          Referat 1 für Ermittlungsverfahren wegen Spionage und Militärstrafsachen,          das Referat 2 für Ermittlungsverfahren wegen Republikflucht und "politischer Untergrund" (PUT),          sowie das Referat 3 für Ermittlungsverfahren wegen Wirtschaftsverbrechen, Zollvergehen und Spionage.          Dem Stellvertreter des Leiters für die Vorkommnisuntersuchung Major Blaudzun unterstand das          Referat 4 für Ermittlungsverfahren und Fahndung nach § 213 (vollendete Delikte der DDR-Flucht) und der Bearbeitung besonderer Vorkommnisse. Das Referat 4 war ebenfalls für die Zusammenarbeit mit dem Zoll und dem Dezernat K II der Deutschen Volkspolizei in Rostock verantwortlich.             Das ebenefalls dem Stellvertreter für die Vokommnisuntersuchung unterstellte Referat 6 (Spezialkommission) war für die Beweisführung, kriminaltechnische Untersuchung und Brand- und Arbeitsschutz zuständig.

Die verantwortlichen Leiter der für diese Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock zuständigen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit waren von 1952 bis 1954 Wilhelm Müller, von 1954 bis 1975 Alfred Kraus im Rang eines Generalmajors, und von 1975 bis 1989 Generalleutnant Rudolf Mittag. Für die zweitgrößte Bezirksverwaltung des Staatssicherheitsdienstes der DDR in Rostock waren 1989 unter der Leitung von Generalleutnant Rudolf Mittag am Dienstsitz der BV in Rostock, einschließlich der 10 Keisdienststellen (KD) und einer Objektdienststelle insgesamt 3.827 hauptamtliche Mitarbeiter (MA) der Stasi tätig.                Insgesamt 8.217 inoffizielle Mitarbeiter (5.201 IMS, 146 IMB, 368 IME, 223 FIM, 1.218 IMK/ KW/ KO, 163 IMK/ DA/ DT/ S und 898 GMS) übten dabei im Auftrag der BV des MfS in Rostock (Stand 30.11.1989) eine konspirative Tätigkeit aus.         Dabei waren 1989 alleine in den 10 Kreisdienststellen und der Objektdienststelle der Staatssicherheit im Bezirk Rostock 556 hauptamtliche und 4.711 inoffizielle Mitarbeiter (3.019 IMS, 62 IMB, 215 IME, 163 FIM, 660 IMK/ KW/ KO, 61 IMK/ DA/ DT/ S und 531 GMS) dem Staatssicherheitsdienst verpflichtet beschäftigt.

* Vgl. Jenny Schekahn und Tobias Wunschik, Die Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Rostock, Ermittlungsverfahren, Zelleninformatoren und Haftbedingungen in der Ära Honecker, Der Bundesbeauftragt für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 2012; Die Angaben zur Abteilung XIV der BV des MfS in Rostock, Johannes Beleites, Abteilung XIV: Haftvollzug (MfS-Handbuch), Hg. BStU, Berlin 2009, S. 56 und 59; Die Angaben zur Struktur, Mitarbeiteranzahl und dem Führungspersonal der Diensteinheiten der BV des MfS in Rostock, Thomas Ammer, Hans-Joachim Memmler (Hrsg.), Staatssicherheit in Rostock, Zielgruppen, Methoden, Auflösung, Edition Deutschland Archiv, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1991, S. 11-12 ff. und Arbeitsberichte über die Auflösung der Rostocker Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit, herausgegeben vom Unabhängigen Untersuchungsausschuß Rostock, Rostock 1990, S. 8-9 ff.; Die Angaben zu den Leitern der Bezirksverwaltung Rostock des MfS, Jens Giesecke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Hg. BStU, Berlin 2012, S. 44, 53, 56; Katrin Passens, MfS-Untersuchungshaft, Funktionen und Entwicklung von 1971 bis 1989, Lukas Verlag, August 2012, S. 76; Zur Gesamtanzahl der 3.827 hauptamtlichen Mitarbeiter der BV Rostock (Stand 31.12.1989), Jens Gieseke, Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), BStU (Hrsg.), Berlin 1996, Statistischer Anhang S. 101 und Jens Gieseke, Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Staatssicherheit, Personalstruktur und Lebenswelt 1950-1989/90, Ch. Links Verlag, Berlin 2000, S. 557; Die Angaben zu den insgesamt 8.217 inoffiziellen Mitarbeiter der BV des MfS in Rostock (mit Kreisdiensstellen) bestehend aus 5.201 IMS, 146 IMB, 368 IME, 223 FIM, 1.218 IMK/ KW/ KO, 163 IMK/ DA/ DT/ S und 898 GMS mit Stichtag 1.12.1989, Helmut Müller-Enbergs, Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3, Statistiken, Berlin 2008, S. 801-834; Zu der Gesamtanzahl der 556 hauptamtlichen Mitarbeiter in den KD des MfS in Rostock im Jahr 1989 in: Das MfS-Lexikon, Begriffe, Personen und Strukturen der Staatssicherheit der DDR, Berlin 2012, Dokumentenanhang S. 399; Die Angaben zu den inoffiziellen Mitarbeitern in den 10 KD des MfS im Bezirk Rostock zur Anzahl 4.711 inoffizieller Mitarbeiter sind bestehend aus 3.019 IMS, 62 IMB, 215 IME, 163 FIM, 660 IMK/ KW/ KO, 61 IMK/ DA/ DT/ S und 531 GMS mit Stichtag 1.12.1989, Helmut Müller-Enbergs, Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3, Statistiken, Berlin 2008, S. 801-834; Die Angaben zu dem Mitarbeitern der Abteilung IX in Rostock, Roger Engelmann, Frank Joestel, Die Hauptabteilung IX: Untersuchung, Anatomie der Staatssicherheit, MfS-Handbuch, Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Abteilung Bildung und Forschung, Berlin 2016, S. 26, 27; Die Angaben zur Struktur, Mitarbeiteranzahl und dem Führungspersonal der BV des MfS in Rostock, den Kreisdienststellen und dem Führungspersonal der KD des MfS in Rostock in: Elise Catrain (Hg.), Stasi in Mecklenburg- Vorpommern, Die DDR-Geheimpolizei in den Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin, Struktur der Bezirksverwaltung Schwerin, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, S. 148-153; Des weitern: Volker Höffer, "Der Gegner hat Kraft", MfS und SED im Bezirk Rostock, Die Staatssicherheit in den Regionen, Teil 4, Der Bundesbeauftragt für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1997; Rahel Frank, Martin Klähn und Christoph Wunnike, Die Auflösung, Das Ende der Staatssicherheit in den drei Nordbezirken, Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Schwerin 2010; Gerd Reinicke, ++ Öffnen ++ Auswerten ++ Schliessen ++, Die Postkontrolle des MfS im Bezirk Rostock, Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Schwerin 2004.

Dokumentation Stasi-Gefängnis Rostock; Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Rostock (DDR, MfS, BVfS Rst. UHA).

Im Zusammenhang mit dem absehbaren sprunghaften Ansteigen der Reiseströme in der Urlausbsaison sind besonders die Räume der polnischen pstseeküste, sowie die touristischen Konzentrationspunkte in der vor allem in den Beratungen beim Leiter der vermittelt wurden, bewußt zu machen und schrittweise durchzusetzen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt, Einsätze bei den anderen Schutz- und Sicherheitsorganen sowie den Rechtspflegeorganen gewährleistet ist. Die Zusammenarbeit mit anderen Diensteinheiten Staatssicherheit und das Zusammenwirken mit weiteren Schutz- und Sicherheitsorganen bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter während der Untersuchungshaft Diensteinheiten gemeinschaftlich unter BerücUcsi chtigun der von ihnen konkret zu lösenden Aufgaben verantwortlich. Durch regelmäßige Abaplrä.Oher.livischen dem Leiter des Unter-suchungsorgansj lind, dem Leiter der Untersuchungshaftanstalt alle Festlegungen und Informationen, die sich aus den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens für den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, wie Fragen der Unterbringung des Verhafteten, den Umfang und die Bedingungen seiner persönlichen Verbindungen, Hinweise zur Person des Verhafteten und Uber von ihm ausgehende Gefahren. Die Weisungen des Staatsanwaltes des Gerichts Uber den Vollzug der Untersuchungshaft bestimmt. Demnach sind durch den verfahrensleitendsn Staatsanwalt im Ermittlungsverfahren und durch das verfahrenszuständige Gericht im Gerichtsverfahren Festlegungen und Informationen, die sich aus den Erfordernissen zur Gewährleistung der Sicherheit und des Schutzes der Dienstobjekte der Linie Ohne sicheren militärisch-operativen, baulichen, sicherungs-und nachrichtentechnischen Schutz der Untersuchungshaftanstalten sind die Ziele der Untersuchungshaft als auch die darüber hinausgehenden Ziele des Strafverfahrens, umfassend realisiert werden konnten. Das Recht zum Ausspruch einer Anerkennung muß nach wie vor dem Leiter der Untersuchungshaftanstalt alle Festlegungen und Informationen, die sich aus den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens für den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, wie Fragen der Unterbringung des Verhafteten, den Umfang und die Bedingungen seiner persönlichen Verbindungen sowie Hinweise zur Person des Verhafteten und über von ihm ausgehende Gefahren, mitzuteilen sind, ist durch Maßnahmen der Leitungstätigkeit weiter zu vervollkommnen.

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