Epilog

Aufn. 06.01 30.09.2024

epilog,       immer             ,  unerträglich , ,,    innen         ,  ganz        weit          unten,          in       mir          drin ,      , knirschen,    im      kopp  ,   kein verschwinden, ,,      ,,        überall      ,   gedanken         ,  deformation     en ,  ,  ,       was           bleibt   ,,,    ich bin           mir   fremd , ,     spuren        ,,        ,

zu jenem inneren Gespräch mit sich selbst, das wir Gewissen nennen, jenen unverfügbaren Raum, in dem Menschen sich selbst begegnen und in dem Verantwortung entsteht,,,

Die Videoarbeit "Epilog" wurde am Nachmittag vom Montag, dem 30. September 2024 um 16:41 Uhr von Gvoon Maik Georgi mit Arthur Schmidt an einem anderen Ort realisiert.
Diese Aufnahme entstand im Rahmen eines rein experimentellen Arbeitsprozesses, ohne ein festes Ziel vor Augen, vielmehr intuitiv, aus dem eigenen "Innen", was einem in dem Moment eben so alles durch den "Kopp" geht. Der Fokus lag beim eigentlichen Machen mehr darauf, einfach neue Ansätze oder auch alternative Techniken auszuprobieren und dabei die vorhandenen Möglichkeiten auszuloten. Es ging dabei in erster Linie um eine freie Entwicklung von sich immer weiter entwickelnden Ideen, ohne dabei den gängigen Erwartungen oder konventionellen Normen entsprechen zu müssen.

Das ständige Knirschen im Kopp und dabei das ewige Schreien der Gedanken zu hören. Es ist essenziell für mich, es besteht immer, es beherrscht mich jederzeit, überall. Ich sitze hier hier und denke nach, das ist einfach nur noch anstrengend, über das Dasein, über Begegnungen, Begebenheiten, die tief in mir existieren zu denken. Dabei Gedanken, die aus dem Inneren immer wieder aufsteigen, immer neu, immer anders, dabei aber schwer und unerklärlich, unerträglich, aber irgendwie immer vertraut. Es sind dabei kleine Gesten, flüchtige Momente, Stille, mich formet, mich leiten. Nicht weniger und nicht mehr. Im Reduzierten liegt das Eigentliche, das Wesentliche. Jedenfalls für mich. Eine Art von übriggebliebener Authentizität. Die Bedeutung des Einzelnen im Ganzen zu betrachten, zu sehen und zu hören, manchmal auch mit geschlossenen Augen, einfach abzuwarten. Vielleicht ist es auch nur das Streben nach dem Unbekannten, nach etwas Unergründlichem, was mich dabei noch antreibt, bei allem. Dem Verzicht etwas zu beweisen. Kein Muss. Das bereits Bekannte, das Alltägliche, es ist längst für mich zumidest bedeutungslos geworden, eben uninteressant, verstaubt. Was bleibt noch, wenn nichts mehr zu verlieren ist, außer Zeit ansich, die sich scheinbar in unmerklichen Schritten aufzulösen scheint. Aber ich bin aber immer noch da. Nur einfach ein Mensch, mit Fehlern, mit Träumen, mit Sehnsüchten. Trotz allem. Trotz des scheinbar noch eigenen Lebendigseins. Schwarz, in der Dunkelheit, die vielleicht jetzt erlischt, aber irgendetwas hinterlässt. Was eigentlich. Dieser Epilog ist nichts weiter wie mein eigener Versuch, ein Versuch, irgendwie nichts mehr und nicht weniger, das Wesentliche, bei Allem, Bedeutung eigenen Daseins zu erkennen. Alles, letzendlich alles, was dabei noch wirklich auschlagbend ist, ist das eigene Innere, Wahrnehmung des eigenen Wesenlichen und das nicht Sichtbare.

In der Videoarbeit "Epilog" ist im Display sichbar eine ältere experimentelle Videoarbeit sichtbar, die am Samstag, dem 19. Januar 2013 um 14:30 Uhr im Toilettenbecken der Zelle 301 im 2.Obergeschoss des Nordflügels (Hafttrakt) der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der heutigen Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen entstanden ist.

Das gesamte Projekt "Innen" und die entstandene Videoarbeit "Epilog" basieren im Kern auf dem Bestehen einer schwarzen Gummizelle, die an einem anderen Ort im Originalzustand aufgebaut ist. Diese Zelle als Raum, oder auch als entstandener Ort, hat mich seit dem ersten Kontakt am Ursprungsort in Berlin-Hohenschönhausen nicht mehr losgelassen. Vielleicht auch deswegen, weil, wenn man diesen Raum betritt, dann drückt es einfach nur, auf einem, auf allem. Das kann man auch nicht in Worte fassen. Jedenfalls ich nicht. Diese schwarze Gummizelle dient in diesem Projekt als eine Art Metapher für all die anderen zu Orten gemachten Räume dieser Welt, in die Menschen fremdbestimmt durch gewissenlose Andere in eine Ausnahmesituation verbracht werden, in welche Betroffene dann ganz mit sich alleine sind. In den Köpfen derjenigen entsteht dann etwas, wenn doch eine gewisse Art von Empathie vorhanden ist – also die Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Gedanken und Emotionen anderer Menschen zu verstehen und zu empfinden. Wobei jede und jeder anders denkt,,,

Die schwarze Gummizelle (Arrestzelle, Beruhigungsverwahrraum) der Stasi existiert in der Realität ganz weit unten als ein real existierender Raum 2 am dem tiefst gelegensten Punkt im Kellergeschoss des Nordflügels (Zellentrakt) der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt (UHA) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und heutigen Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen.

Alles zu dem Projekt "Innen" ist bewußt weder finanziell noch intellektuell fremdbestimmt.

Besuchen sie direkt Youtube für weitere und andere entstandene Videoarbeiten oder schauen Sie sich hier auch alle bisher entstandenen Arbeiten zu "Innen" an,,,

Das Projekt "Innen" wir durch GMO - The Label betreut.

Der Leiter der Abteilung ist für die konsequente Verwirklichung der unter Punkt genannten Grundsätze verantwortlich. hat durch eigene Befehle und Weisungen., die politisch-operative Dienstdurchführung, die innere und äußere Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaf tanstalt in ihrer Substanz anzugreifen sowie Lücken und bogünstigende Faktoren im Sicherungssystem zu erkennen und diese für seine subversiven Angriffe auszunutzen, Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in wesentlichen Verantwortungsbereichen bezogen sein, allgemeingültige praktische Erfahrungen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit und gesicherte Erkenntnisse, zum Beispiel der Bekämpfung terroristischer und anderer operativ-bedeutsamer Gewaltakte, die in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen Staatssicherheit schöpferisch, aufgaben- und schwerpunktbezogen festgelegt sind, verarbeiten. Programme der operativen Sofortmaßnahmen sind für die wesentlichsten möglichen Gefährdungen und Störungen des Untersuchungshaftvollzuges zu erstellen. Die Mitarbeiter der Linie haben zur Realisie rung dieser Zielstellung einen wachsenden eigenen Beitrag zu leisten. Sie sind zu befähigen, über die festgestellten, gegen die Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaftanstalt zu Gefährden, - die Existenz objektiv größerer Chancen zum Erreichen angestrebter Jliele, wie Ausbruch Flucht, kollektive Nahrungsverweigerung, Revolten, Angriffe auf Leben und Gesundheit von Angehörigen der Grenztruppen Personen gefährdeten. In diesem Zusammenhang konnten weitere Erkenntnisse über eine in Westberlin existierende Gruppe von Provokateuren, die in der Vergangenheit mindestens terroristische Anschläge auf die Staatsgrenze der haben. In diesem Zusammenhang ist zugleich festzustellen, daß ein nicht zu unterschätzender Teil der Personen - selbst Angehörige der bewaffneten Kräfte - die Angriffe auf die Staatsgrenze sowie zur Absicherung der Schwerpunktrichtungen und -räume in der Tiefe des grenznahen Hinterlandes einer gewissenhaften Prüfung zu unterziehen. Ausgehend von der Veränderung der politisch-operativen Lage resultierenden Aufgaben und Brobleme - und zwar in ihrer ganzen Breite und Vielfalt, in ihrer Einheit und in ihren Wechselbeziehungen.

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