Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik

Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) Frankfurt (Oder) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Die Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Frankfurt (Oder) befand sich in einem Gebäudekomplex in die Otto-Grotewohl-Straße 53. Für die Bezirksverwaltung der Stasi in Frankfurt (Oder) waren 1989 unter der Leitung von Generalmajor Heinz Engelhardt am Dienstsitz der BV für Staatssicherheit des MfS in Frankfurt (Oder), einschließlich der 11 Keisdienststellen (KD) insgesamt 2.362 hauptamtliche Mitarbeiter (MA) der Stasi tätig. Zusätzlich übten dabei insgesamt 6.527 inoffizielle Mitarbeiter (3.209 IMS, 219 IMB, 505 IME, 195 FIM, 1.203 IMK/ KW/ KO, 233 IMK/ DA/ DT/ S und 963 GMS) im Auftrag der BVfS Frankfurt (Oder) des MfS (Stand 30.10.1989) eine konspirative Tätigkeit aus. Der DDR-Bezirk Frankfurt (Oder) hatte im Jahr 1989 insgesamt 710.634 Einwohner in 9 Land-, und 3 Stadtkreisen. Alleine in den 11 Kreisdienststellen (KD) des Bezirkes Frankfurt (Oder) waren insgesamt 527 hauptamtliche Mitarbeiter und 4.129 inoffizielle Mitarbeiter (1.987 IMS, 104 IMB, 325 IME, 134 FIM, 793 IMK/ KW/ KO, 83 IMK/ DA/ DT/ S und 703 GMS) der Stasi verpflichtet beschäftigt. Die 11 Kreisdienststellen der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) des MfS wurden in 7 Kreisen und in 2 der 3 kreisfreien Städte des Bezirkes Frankfurt (Oder) in Frankfurt Stadt, Angemünde, Bad Freienwalde, Beeskow, Bernau, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde, Schwedt, Seelow und Strausberg betrieben.

Aufnahmen vom 28.4.2012 des Raums 1015 im Erdgeschoss des Ostflügels der zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministerium für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik in Berlin-Hohenschönhausen, Foto 1
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Die Diensteinheiten des Ministeriums und der Bezirksverwaltungen des MfS waren nach dem sogenannten Linienprinzip der Stasi gegliedert. Diensteinheiten der Zentrale in Berlin hatten demnach in der Regel ein Pendant in den Bezirksverwaltungen des Staatssicherheitsdienstes in den Bezirken. So war z. B. in der Stasi-Zentrale die Hauptabteilung XVIII für die Volkswirtschaft zuständig, in den Bezirksverwaltungen dementsprechend die Abteilung XVIII. Die jeweiligen Leiter der Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit in den Beziken der DDR waren dem Minister für Staatssicherheit Erich Mielke in Berlin direkt unterstellt. Wie der Minister für Staatssicherheit hatten die Leiter einer BV jeweils vier Stellvertreter: Zwei waren für "operative Bereiche" zuständig, ein weiterer Stellvertreter koordinierte die "operativ-technische Sicherstellung" innerhalb der jeweiligen Bezirksverwaltung, und ein vierter war für die "Aufklärung" und somit für die Abteilung XV zuständig.                   Die verantwortlichen Leiter der Bezirksverwaltung der Staatssicherheit Staatssicherheit in Frankfurt (Oder) waren von 1952 bis 1953 Kurt Grünler, von 1954 bis 1955 Helmut Grubert, von 1960 bis zum 16. Februar 1979 Gerhard Neiber, von 1980 bis 1987 Herbert Stöß und von 1987 bis 1989 Heinz Engelhardt im Rang eines Generalmajors.            Dem letzten Leiter der Bezirksverwaltung, Generalmajor Heinz Engelhardt standen 1989 in Ausübung seiner Tätigkeit ein 1. Stellvertreter Operativ (Oberstleutnat Gerhardt Radziey), ein Stellvertreter Operativ (Oberstleutnant Gerhard Weckener), ein Stellvertreter für Aufklärung (Oberst Günter Walther), und ein Stellvertreter für operative Technik/Sicherstellung (Oberst Karl-Heinz Moldenhauer) zur Verfügung, die für die jeweils ihnen als Anleitungsbereich unterstellten Diensteinheiten verantwortlich waren.        Dem Anleitungsbereich von Heinz Engelhardt als letztem Leiter der BV unterstanden unmittelbar die 11 Kreisdienststellen und einige Diensteinheiten der Stasi-Bezirksverwaltung in Frankfurt (Oder).

Die als Anleitungsbereich Generalmajor Heinz Engelhardt direkt unterstellten Diensteinheiten waren,       die Zentrale Parteileitung (ZPL) der BV mit 8 hauptamtlichen Mitarbeitern, die als SED-Parteiorganisation von der Abteilung Sicherheitsfragen der Bezirksleitung (Bl.) der SED in Frankfurt (Oder) kontrolliert wurde.    Die AGL (Arbeitsgruppe des Leiters) mit 39 hauptamtlichen Mitarbeitern, die für Fragen der Mobilmachung, Übungen und die Vorbereitung der Internierung zuständig war. Weiterhin war die AGL für die Wartungs- und Instandhaltungsdienst und der Objektverwaltung zuständig.                Die Wach- und Sicherungseinheit (WSE) in 8 Zügen mit 62 hauptamtlichen Mitarbeitern und 228 Unteroffizieren auf Zeit, dessen Mitarbeiter als Angehörige des Wachregimentes Felix Dzierzynski für die Sicherung der Gebäude der BV des MfS in Frankfurt (Oder) verantwortlich waren.          Die Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG) der Stasi-BV mit 42 hauptamtlichen Mitarbeitern, die in den 2 Referaten der 4 Arbeitsbereiche tätig waren. In der AKG liefen alle Informationen zusammen und wurden verdichtet. Die AKG verfasste die Berichte an die Bl. der SED und verfügte über Kontrollmechanismen, um eine Doppelbearbeitung durch die Stasi in Frankfurt (Oder) zu vermeiden.          Die Abteilung XII (Auskunft Speicher, Archiv) mit 24 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 1 HIM) in 3 Referaten, die der Erfassung und Überprüfung von Personen und Objekten dienste. Sie führte im Bezirk Franktfurt (Oder) eine Personenkartei der Stasi, registrierte Operative Vorgänge sowie Akten und archivierte das operative Schriftgut sowie Aktenbestände anderer staatlicher Organe. Aus diesem Grund war die Abteilung in der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) die Auskunftsstelle, die auf Anforderung Überprüfungen, Recherchen und Auskunftserteilungen leistete.           Die Abteilung Kader und Schulung (KuSch) mit 47 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 2 OibE) in 6 Referaten, die für die Besoldung; Verbindung zur Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam; dem Diszilinarreferat (Überwachung der eigenen Mitarbeiter) und der Kaderwerbung verantwortlich war. Dieser Abteilung war die Abteilung Medizinischer Dienst mit der allgemeinmedizinischen Betreuung und der stamatologischen Behandlung untergeordnet (MfS-Angehörigen war es außer in Notfällen verboten, zum normalen Artzt zu gehen). Die Abteilung hatte 30 hauptamtliche Mitarbeiter in 5 Referaten. Die Abt. Medizinischer Dienst war auch für die Mitbetreuung der eigenen Untersuchungshaftanstalt der BV des MfS in Frankfurt (Oder) verantwortlich.         Die Abteilung XIV (Untersuchungshaft- und Strafvollzug) unter der Leitung von Oberstleutnant Joachim Knupke mit 49 hauptamtlichen Mitarbeitern, die in 7 Referaten tätig waren. Die Abt. XIV war für die eigene Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Stasi in Frankfurt (Oder), deren innerer und äußeren Bewachung, den Transporten von Untersuchungsgefangenen der Stasi zu Verhandlungen und in andere Haftanstalten verantwortlich.           Die Abteilung Ⅸ (Untersuchungsorgan, Ermittlungsabteilung) mit 42 (44) hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 2 OibE)  in 6 Referaten unter der Leitung von Oberstleutnant Tilo Syrbe (Stellvertreter OSL Clemens und Major Hofmann). Die Abt. Ⅸ bearbeitete Untersuchungsvorgänge in der offiziellen Strafverfolgung (Ermittlungsverfahren) der Stasi im Bezirk Frankfurt (Oder). In ihrem Zuständigkeitsbereich lag dabei auch die inoffizielle Zusammenarbeit mit Untersuchungshäftlingen, die sie unter der Bezeichnung Zelleninformatoren (ZI) führte. Deren Tätigkeit währte in der Regel nur wenige Monate, weshalb allein die Anzahl der jährlich erfolgten Werbungen und ihr Verhältnis zu den Beschuldigten eine Aussagekraft besitzen.      Die Abteilung Finanzen mit 14 hauptamtlichen Mitarbeitern in 2 Referaten, die für die Haushaltsplanung, der Besoldung und dem Betrieb der hauseigenen Sparkasse verantwortlich war.                Weiterhin gehörte in den Zuständigkeitsbereich des Leiters der BV noch die Ateilung 26 mit 32 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 2 IM-führende) in 5 Referaten. In den Zuständigkeitsbereich dieser Abteilung fiel der "auftragsgebundene konspirative Einsatz operativ-technischer Mittel und Methoden" im Bezirk Frankfurt (Oder). Dazu gehörte die Telefonüberwachung (Auftrag A), Abhörmaßnahmen (Auftrag B), die "optische und elektronische Beobachtung und Dokumentation" (Auftrag D), der "Einsatz spezieller sicherungstechnischer Einrichtungen und chemischer Markierungsmittel" (Auftrag S) sowie die "Überwachung von Telex-, Einzelanschlüssen und Standverbindungen im Femschreibverkehr" (Auftrag T). Bei diesen Maßnahmen war die Abteilung auch für das "konspirative Eindringen in Objekte" (Wohnungen, Büros, Hotels, Fahrzeuge usw.) zuständig.

Der 1. Stellvertreter Operativ des Leiters der BV des Staatssicherheitsdienstes in Frankfurt (Oder), Oberstleutnant Gerhard Radziey unterstanden unmittelbar in seinem Anleitungsbereich            die Abteilung XⅧ (Sicherung der Volkswirtschaft) mit 52 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 25 IM-führend, 3 OibE und 1 HIM)  in 7 Referaten. Die Überwachung der Volkswirtschaft im Bezirk Frankfurt (Oder), der volkswirtschaftlichen Leitungs- und Planungsorgane des Staatsapparates sowie der zentralen Betriebe, Kombinate und Einrichtungen in den Bereichen Industrie, Bauwesen, Handel, Versorgung, Landwirtschaft sowie Außenhandel, war Aufgabe der Abteilung ⅩⅧ. Sie kontrollierte zudem Forschungseinrichtungen, vor allem im naturwissenschaftlich-technischen, aber auch im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich.             Die Abteilung XIX (Absicherung Verkehr, Post und Nachrichtenwesen) mit 34 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 17 IM-führend, 2 OibE und 3 HIM).               Die Abteilung XX (Absicherung Staatsapparat, staatliche Institutionen, Kirchen, Kultur) mit 43 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 22 IM-führend und 1 HIM), die in 5 Referaten tätig waren. In den Bereichen Staatsapparat, Kultur und Kirche sollte die Abteilung ⅩⅩ der Stasi "politisch-ideologische Diversion" (PID) und "politische Untergrundtätigkeit" (PUT) im Raum Frankfurt (Oder) aufdecken. Dementsprechend war sie nicht nur für die Sicherung bezirklicher Organe und Einrichtungen des Staatsapparates, der Führungsgremien der Parteien (ohne SED) und Massenorganisationen und der zentralen Massenmedien (Presse, Fernsehen, Rundfunk) zuständig, sondern sie überwachte ferner Kirchen sowie Religionsgemeinschaften.         Oberstleutnant Gerhard Radziey als 1. Stellvertreter des Leiters der BV unterstand im Anleitungsbereich dann noch die Arbeitsgruppe Geheimnisschutz (AG G) mit 6 hauptamtlichen Mitarbeitern, die für die Sicherheitsüberprüfungen von Geheimnisträgern und dem Schutz von Staatsgeheimnissen vor Informationsabfluß zuständig war.

 

Der Stellvertreter Operativ des Leiters der BV in Frankfurt (Oder) war Oberstleutnant Gerhard Weckener. Ihm unterstand im Anleitungsbereich als Stellvertreter Operativ des Leiters          die Abteilung II (Spionageanwehr) mit 66 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 31 IM-führend, 3 HIM) in 7 Referaten. Die Abteilung Ⅱ der Stasi hatte die Tätigkeit "feindlicher Geheimdienste" gegen die DDR auf politischem, militärischem und ökonomischem Gebiet im Bezirk Frankfurt (Oder)  aufzudecken. Dazu gehörte auch die Aufklärung von Organisationen im "Operationsgebiet", die gegen den SED-Staat agierten. Mehr noch war sie für die "innere Sicherheit" der MfS-Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) zuständig, also hinsichtlich des IM-Netzes, der hauptamtlichen und ehemaligen Mitarbeiter sowie den genutzten Einrichtungen.         Die Abt. II kooperierte eng mit der Abteilung M (Postüberwachung). Die Abteilung M hatte 96 hauptamtliche Mitarbeiter (davon 1 IM-führend) und war die Postkontrolle, also die Kontrolle und Auswertung sowohl nationaler als auch internationaler Postsendungen verantwortlich tätig. Sie führte dazu einen umfangreichen Schriftenspeicher und spezielle Adressenkarteien.            Die Abteilung VI (Grenzüberschreitender Verkehr, Tourismus) unter der Leitung von Major Dalski mit 51 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 8 IM-führend, 4 OibE, 1 HIM) in 4 Referaten arbeitend war für die Überwachung des Ein- und Ausreise- sowie des Transitverkehrs im Bezirk Frankfurt (Oder) verantwortlich. In den drei Pass- und Kontrolleinheiten (PKE) der Abteilung VI waren 219 hauptamtliche Mitarbeiter tätig. In der PKE Frankfurt (O) Straßenverkehr arbeiteten dazu 101 hauptamtliche Mitarbeiter, in der PKE Frankfurt (O) Eisenbahn arbeiteten 98 hauptamtliche Mitarbeiter, und in der PKE Schwedt, arbeiteten 20 hauptamtliche Mitarbeiter. Neben dem Bereich der Passkontrolle und Fahndung überwachte sie den (grenzüberschreitenden) Reise- und Touristenverkehr (inklusive Interhotels) und übernahm Aufgaben zur Verhinderung von Fluchtvorhaben.            Die Abteilung VII (Absicherung Volkspolizei, Ministerium des Innern) mit 23 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 10 IM-führend, 1 OibE und 1 HIM) in 4 Referaten. Diese Abteilung diente im Bezirk Frankfurt (Oder) der Sicherung und Abschirmung der Dienstzweige des MdI, wie Deutsche Volkspolizei (DVP), Volkspolizei-Bereitschaften, Zivilverteidigung, Verwaltung Strafvollzug und Kampfgruppen der Arbeiterklasse - und "zivilen" Einrichtungen.           Die Abteilung Ⅷ (Beobachtung, Ermittlung) mit 123 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 5 IM-führend, 3 OibE und 6 HIM) in 7 Referaten war zuständig für Beobachtungen und Ermittlungen im Bezirk Frankfurt (Oder), dazu gehörten Observierungen, Durchsuchungen, Festnahmen (im Zusammenhang mit Operativen Vorgängen) oder Maßnahmen gegen Einzelpersonen, Personengruppen sowie Einrichtungen.         Die AG XXII (Arbeitsgruppe Terrorabwehr und .bekämpfung) mit 7 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 3 IM-führend) war für die Überwachung und Bearbeitung links- und rechtsextreme (bzw. -terroristische) Organisationen und Gruppen sowie militante Gegner des SED-Regimes im Bezirk Frankfurt (Oder) verantwortlich tätig. Zu diesem Zweck agierte die Abteilung vor allem im "Operationsgebiet" als Ausgangspunkt der extremistischen Gewalt, aber auch in der DDR auf der Suche nach möglichen personellen "Rückverbindungen".            Die Bezirkskoordinationsgruppe (BKG) mit 11 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 4 IM-führend und 1 OibE) war für die Koordination im Vorgehen der Stasi im Bezirk Frankfurt (Oder) bei Republikfluchten, organisierter Fluchthilfe und legaler Übersiedlung zuständig.       Des Weiteren gehörte noch in den Zuständigkeitsbereich von Oberstleutnant Gerhard Weckener als stellvertretenden Leiter Operativ des Leiters der BV des MfS in Frankfurt (Oder) das selbstständige Referate Abwehr Wehrkommando (SR AWK) mit 5 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 3 IM-führend). Das SR AWK sicherte Personal und Einrichtungen der Wehrkommandos und überprüfte daneben Grundwehrdienstleistende, Zeitsoldaten und Berufsoffizierbewerber. Das Referat verfügte über Abwehroffiziere in den Kreisdienststellen der MfS-Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder).

Der Stellvertreter für Aufklärung und Leiter der Abteilung XV war Oberst Günter Walther. Die Abteilung verfügte über 50 hauptamtliche Mitarbeiter (davon 17 IM-führend), die in 6 Referaten tätig waren. Zu den Aufgaben der Abteilung XV gehörten die Auslandsaufklärung sowie die Gegenspionage und "aktive Maßnahmen" im Operationsgebiet (OG) vor allem in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und in West-Berlin aber auch in anderen westlichen Staaten. Vor allem Nordrhein-Westfalen war die Zielregion der Abteilung XV der BV des Ministeriums für Staatssicherheit Frankfurt (Oder) im "Operationsgebiet" BRD. Das Referat 1 war für die Werbung und Führung von Vorgängen im Operationsgebiet, das Referat 2 war für die Nutzung der operativen Basis des Bezirkes Frankfurt (Oder) zur Werbung von IM aus dem OG, das Referat 3 war für die Werbung von DDR-Einsatzkadern für das OG, das Referat 4 war für die Auswertung und Information, das Referat 5 war für die Einarbeitung von Kadern und der Prüfung ihres Einsatzes für die Abt. XV, und das Referat 6 war für die materiell-technische Sicherstellung der Abteilung XV zuständig.

Der Stellvertreter für operative Technik und Sichcherstellung war Oberst Karl-Heinz Moldenhauer. In seinem Anleitungsbereich befand sich            die Abteilung III, die mit 27 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 2 IM-führend), die in 3 Referaten arbeiteten, für die Funkaufklärung und Funkabwehr sowie die wissenschaftlich-technische Entwicklung und materiell-technische Sicherstellung in diesem Bereich zuständig war.          Die Abteilung Operative Technik (OT) mit 11 hauptamtlichen Mitarbeitern, die in 2 Referaten arbeitend für die Versorgung der operativen Diensteinheiten mit elektronischer und optischer Einsatztechnik (Technische Sicherung von Türen etc.) zuständig war.           Die Abteilung Nachrichten (N) mit 65 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 1 IM-führend), die in 5 Referaten arbeitend für die Realisierung der Stasi-internen Nachrichtenverbindungen und die Einbindung der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) in die Bezirkseinsatzleitung verantwortlich tätig war.              Die Abteilung XI (Chiffrierwesen) mit 11 hauptamtlichen Mitarbeitern, (davon 4 IM-führend) die in einem Referat arbeitend für die fachliche Anleitung des Personals und die Wartung/Reperatur der Chiffrieranlagen der VP, NVA, Zoll, des Staatsaperates und in den Betrieben zuständig war.          Das Selbstständige Referat Bewaffnung und Chemischer Dienst (SR BCD) mit 10 hauptamtlichen Mitarbeitern war für die Bewaffnung und Schutzausrüstung der Mitarbeier der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) zuständig.             Weiterhin unterstand dem Stellvertreter operative Technik die Abteilung Rückwärtige Dienste (RD) mit 190 hauptamtlichen Mitarbeitern, die in 13 Referaten arbeitend für die Bereiche Liegenschaften, Bauwesen, Kfz und Versorgung der BV zustängig waren.             Das Büro der Leitung (BdL) mit 25 hauptamtlichen Mitarbeitern in 4 Referaten war für die Sicherung der Ordnung im Dienstobjekt, der VS-Stelle (Verschlußsachen), dem Brandschutz etc. verantworlich war.        Das Selbständige Referat Berlin (Verwaltung und Betreuung von Objekten) mit 31 hauptamtlichen Mitarbeitern (davon 7 IM-führend) war für die Betreuung der eigenen 6 Objekte des MfS in Frankfurt (Oder) zuständig.          Gleichzeitig war Oberst Karl-Heinz Moldenhauer als Stellvertreter für operative Technik und Sichcherstellung auch der Beauftragte der Bezirksverwaltung des Staatssicherheitsdienstes in Frankfurt (Oder) für Neuererwesen.

Die Bezirksverwaltung der Stasi in Frankfurt (Oder) betrieb eine eigene Untersuchungshaftanstalt (UHA), die sich von 1969 bis 1989 unweit der Bezirksverwaltung in der Otto-Grotewohl-Straße 53 befand.

* Vgl. Die Angaben zur Gesamtanzahl 2.362 hauptamtlicher Mitarbeiter der BV, Jens Gieseke, Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), BStU (Hrsg.), Berlin 1996, Statistischer Anhang S. 101; Die Angaben Inoffizielle Mitarbeiter der BV des MfS in Frankfurt (Oder) zu den insgesamt 6.527 IM bestehend aus 3.209 IMS, 219 IMB, 505 IME, 195 FIM, 1.203 IMK/KW/KO, 233 IMK/DA/DT/ S und 963 GMS mit Stichtag vom 30.10.1989, Vgl. Helmut Müller-Enbergs, Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3, Statistiken, Berlin 2008, S. 416; Die 11 KD in Frankfurt (Oder) waren in Frankfurt Stadt, Angemünde, Bad Freienwalde, Beeskow, Bernau, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde, Schwedt, Seelow und Strausberg; Gesamtanzahl 527 Hauptamtlicher Mitarbeiter in den 11 KD des MfS (Frankfurt-Stadt, Angermünde, Bad Freienwalde, Beeskow, Bernau, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde, Schwedt, Seelow und Strasberg) in Frankfurt (Oder) mit Stichtag 31.12.1989, Vgl. Roger Engelmann, Bernd Florath, Helge Heidemmeyer, Daniela Münkel, Arno Polzin, Walter Süß, Das MfS-Lexikon, Begriffe, Personen und Strukturen der Staatssicherheit der DDR, Berlin 2012, Dokumentenanhang S. 399; Angaben der Inoffiziellen Mitarbeiter in den 11 KD zur Anzahl 3.973 sind bestehend aus 1.987 IMS, 104 IMB, 325 IME, 134 FIM, 637 IMK/KW/KO, 83 IMK/DA/DT/ S und 703 GMS mit Stichtag 30.10.1989, Vgl. Helmut Müller-Enbergs, Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3, Statistiken, Berlin 2008, S. 413-419; Die Angaben zu den Leitern der BV des MfS in Frankfurt (Oder) siehe Jens Giesecke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Hg. BStU, Berlin 2012, S. 29, 57, 73, 19; Heinz Engelhardt war von Dezember 1989 bis Januar 1990 dann Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) als Folgeorganisation des MfS der DDR tätig. Nach dem Beschluß zu Auflösung des AfNS ab Mai 1990 übte Engelhardt eine Tätigkeit als Berater in der Regierungskommission zur Auflösung des AfNS aus; Die Angaben zur Struktur und der Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter zu der BV, Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Arbeitsmappe der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) 2002, S. 5; Die Angaben zu den IM der 11 KD Gesamtanzahl einschließlich IMS, IMB, IME, FIM, IMK/KW/KO, IMK/DA/DT/ S und GMS mit dem Stichtag vom 30.10.1988, Helmut Müller-Enbergs, Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, Teil 3, Statistiken, Berlin 2008, Frankfurt Stadt S. 504, Angemünde S. 481, Bad Freienwalde S. 485, Beeskow S. 488, Bernau S. 492, Eberswalde S. 495, Eisenhüttenstadt S. 501, Fürstenwalde S. 507, Schwedt S. 510, Seelow S. 514 und Strausberg S. 518; Die Differenzen nach einer Einzelsummierung und Gegenrechnung der angegebenen Anzahl zu den MA, IM in BV und KD ergeben sich durch unterschiedliche Stichtage von Zählungen in zur verschiedenen zur Verfügung stehenden Materialien; Die Zahlen zu der Anzahl MA der BV Gesamt mit Stichtag 31.10.1989 siehe Dokumententeil (Die Hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS S. 111), die Anzahl MA der KD mit Stichtag 31.12.1989 (MfS-Lexikon S. 399) und der Anzahl MA in in der Struktur zur BV mit Stichtag 31.12.1988 (Materialien BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) sowie die Angaben zur Anzahl von IM mit Stichtag 30. 10. 1989 (IM, Statistiken) entnommen; Weitere Publikationen: Justus Werdin (Hrsg.), Unter uns: Die STASI, Berichte der Bürgerkomitees zur Auflösung der Staatssicherheit im Bezirk Frankfurt (Oder), Basis Druck, Berlin 1990; Reinhard Kusch, Kollaps ohne Argonie, Das Ende des SED-Regimes im Bezirk Frankfurt (Oder), Verlag Die Furt, Museum Viadrina (Hrsg.) Frankfurt (Oder) 1999; Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Arbeitsmappe mit Materialien der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) 2002; Peter Hellström, Die Postkontrolle der Staatssicherheit, Aus Sicht eines Zeitzeugen, morgana-edition, Berlin 2011; Die Angaben zum Leiter der Abt. XIV des MfS in Frankfurt (Oder) vgl. Der letzte Mann: Countdown fürs MfS, Edition Ost, Berlin 2019; Die Angaben zu den Mitarbeitern der Abteilung IX in Frankfurt (Oder) Roger Engelmann, Frank Joestel, Die Hauptabteilung IX: Untersuchung, Anatomie der Staatssicherheit, MfS-Handbuch, Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Abteilung Bildung und Forschung, Berlin 2016, S. 25, 27.

Dokumentation Stasi-Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder); Bezirksverwaltung (BV) für Staatssicherheit (BVfS) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Frankfurt (Oder) (DDR, MfS, BVfS Ffo.).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge ist ein erfolgbestimmender Faktor der operativen Arbeit. Entsprechend den allgemeingültigen Vorgaben der Richtlinie, Abschnitt, hat die Bestimmung der konkreten Ziele und der darauf ausgerichteten Aufgaben auf der Grundlage - des Programmes der Partei ; der Beschlüsse des Zentralkomitees und des Politbüros des Zentralkomitees der Partei ; der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik, des Strafgesetzbuches, der StrafprozeßordnUng, der Untefsuchungshaftvollzugsordnung sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, der allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane, der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen zu treffen. Die Entscheidung ist aktenkundig zu dokumentieren. Verhafteten Ausländern können die in der lizenzierten oder vertriebenen Tageszeitungen ihres Landes oder ihrer Sprache zur Verfügung gestellt werden. Auf Anforderung operativer Diensteinheiten wurden im Oahre insgesamt Speicherauskünfte - mehr als im Vorjahr - zu Personen und Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus bereitgestellt. So konnten zu Anfragen operativer Diensteinheiten mit Personen sowie zu Rechtshilfeersuchen operativen Anfragen von Bruderorganen sozialistischer Länder Informationen Beweismaterialien erarbeitet und für die operative Arbeit des geben. Das Warnsystem umfaßt in der Regel mehrere Dringlichkeitsstufen, deren Inhalt und Bedeutung im Verbindungsplan besonders festgelegt werden müssen.

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