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Bild zur Dokumentation der Installation "Inhaftiert" von Gvoon im Vernehmerraum Nr. 168 der zentralen Untersuchungshaftanstalt (UHA) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in Berlin-Hohenschönhausen, der sich in der 1 Etage im Südflügel, im Vernehmertrakt der UHA des MfS in Berlin-Hohenschönhausen befindet. Dieser Raum mit einer Grundfläche von 13,31 m², einer Höhe von 2,89 m und einem Innenraumumfang von 14,74 m wurde bis 1989 durch die Untersuchungsführer der Hauptabteilung (HA) IX des MfS in Berlin-Hohenschönhausen als Vernehmungsraum für die Verhöre von Untersuchungsgefangenen des MfS benutzt. Von Gvoon Arthur Schmidt wurde in diesem und den angrenzenden Räumen 169, 170, 171, 172 und 173 eine Arbeit realisiert, die vom 13. September bis 4. Oktober 2010 als raumübergreifende Gesamtinstallation "Inhaftiert" durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen öffentlich zugänglich gemacht wurde. Zu diesem Zweck wurde nach einer langfristigen Vorbereitung über einen Zeitraum von 2 Monaten eine Installation in einem fortlaufenden Prozess direkt in den Räumen erarbeitet. Beginnend wurden als Basis zur Isolation und Vorbereitung der Räume mehrere Tonnen schwere Bleibahnen auf dem Boden aufgebracht. Um sicher auch selbst mit der Situation an diesem Ort umgehen zu können, Zeit zu verbringen, Ruhe zu finden um nicht mehr ruhig zu sein, wurde dann folgend der Bleiboden mehrmals durch- und umgearbeitet. Der Boden diente in seiner raumübergreifend begriffenden Gesamtfläche für die dann folgenden Arbeiten als eine Art isolierter Freiraum, um in allen 6 Räumen gegenüber unten, oben im Raum Konstruktionen zu installierenden. Die oben aus Objekten zusammengesetzt angebrachten Konstruktionen wurden an der Stelle von ehemals verwendeten Neonröhren angebracht. An diesen wurden dann abschließend in den erzeugten Zwischenraum hinein an überlagernd oben befestigt herunterhängenden Fäden Zeichnungen in der Za