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Die Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Bezirksverwaltung (BV) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Bezirk Gera befand sich von 1952 bis 1990 im Stadtzentrum von Gera Amthordurchgang 5.
Die Untersuchungshaftanstalt grenzte unmittelbar an den Dienstsitz der BV des MfS im Bezirk Gera, dem Bezirksgericht und der Staatsanwaltschaft.


Bei dem Gebäude der bis 1989 durch das MfS betriebenen UHA handelte es sich um einen rekonstruierten Altbau aus der Jahrhundertwende, der erstmals zu den Zeiten des Kaiserreiches 1872 in der Stadtchronik als Gefängnis erwähnt wurde. Von 1933 bis 1945 diente das Gefängnis den Nationalsozialisten als UHA der Gestapo. Danach nutzte die sowjetische Geheimpolizei des NKWD das Gebäude zur Inhaftierung von Untersuchungsgefangenen, die von hier aus in das Speziallager Nr. 2 Buchenwald weitertransportiert wurden. 1952 wurde die Gefängnisanlage durch die sowjetische Militäradministration dann an die deutschen Behörden übergeben und vom MfS übernommen ab diesem Zeitpunkt als UHA der BV des MfS in Gera betrieben. Das gesamte Haftgebäude unterlag in der Folgezeit aufgrund des baulich maroden Zustands und der erforderlichen Sicherheitstechnischen Standarts des MfS fortlaufenden Um- und Ausbaumaßnahmen, so das die Zellen seit den 70er Jahren mit einer Toilette, Waschbecken, Holzpritsche mit Auflage, Hocker, kleinem Tisch, Regal und eingemauertem Spiegel ausgestattet waren. Anstelle der Fenster waren  Glasbausteinkonruktionen mit einer integrierten Luftzufuhr durch das MfS eingebaut worden. Seit spätestens 1985 war das gesamte Haftgebäude mit einem durchgehenden Reißleinen- und Ampelsystem ausgestattet. Im Keller befand sich ein gesondert betriebener "Isolierverwahrraum" und die Räume zur medizinischen Behandlung von Inhaftierten (Stomatologie, Gynokologie, Röntgenraum). Im Innenhof der UHA befanden sich 12 Freigangszellen, die acht Quadratmeter groß, durch 4 Meter hohe Wände abgetrennt mit Maschendraht überspannt waren. Während der "Freistunde" patrollierten Wachposten oberhalb der Freigangsboxen auf einem Laufsteg. 1989 verfügte das SDAK über 10 Strafgefangene (6 weibliche und 4 männliche Strafgefangene) des MfS, die in der Werkstatt, Küche und Wäscherei Arbeit verrichteten. Eine 1988 bereits neu errichtete zweigeschossige UHA des MfS befand in dem neuen Gebäudekkomplex der BV in der Klement-Gottwald-Straße (später Hermann-Drechsler-Straße), in den bereits Teile der BV schon ab dem 17.10.1988 verlegt worden sind. Dieser UHA-Neubau ist allerdings nicht mehr in seiner letztendlichen Bestimmung in Betrieb genommen worden.



Die Untersuchungshaftanstalt verfügte über 36 Zellen zu einer Belegung mit 78 Gefangenen zur Untersuchungshaft und der Unterbringung von 10 Strafgefangenen des an die Anstalt angeschlossenen Strafgefangenenarbeitskommandos (SDAK). Die UHA wurde durch die für den Haftvollzug des MfS zuständige Abt. XIV unter der Leitung von OSL Kürschner in 7 arbeitsteiligen Referaten mit 40 Mitarbeitern betrieben.

Die für die Durchführung der Ermittlungsverfahren des MfS in Gera zuständige Abt. IX hatte ebenfalls ihren Sitz in der UHA. Unter der Leitung von OSL Schmutzler waren hier 36 Mitarbeiter dieser Abteilung in eigenen vorhandenen Diensträumen tätig.

Traurige Bekanntheit erlangte diese Untersuchungshaftanstalt der Stasi durch den Tod des Jenaer Oppositionellen Matthias Domaschk, der an diesem Ort am 12.04.1981 nach 13 Stunden Verhör durch Leutnant Ronald Peisker der Abt. IX unter bis heute ungeklärten Umständen im Raum 121 der UHA zu Tode kam.1




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Es war ein Stuhl der Gestapo, auf dem Gefangene der Stasi in Gera fotografiert wurden.




Dieser befand sich vor einer weißen Pappwand in dem Raum zur erkennungsdienstlichen Behandlung der Gefangenen des MfS im Keller der UHA. Der Stuhl war auf einer Holzplatte fixiert und ließ sich über eine angeschlossene Hebelmechanik um genau 90 Grad drehen. So konnten durch die Mitarbeiter des MfS von den darauf sitzenden Menschen benötigte Fotos anfertigt werden. Von Vorn, von der Seite, jeweils mit Registriernummer. Ansonsten standen im Raum noch Scheinwerfer und Stative, mehr nicht. Der gesamte Bereich hinter der weißen Pappwand war mit einem beweglichen Vorhang abgetrennt.


Als dieser Vorhang bei einer ersten Besichtigung der UHA am 27.12.1989 von anwesenden Bürgerrechtlern aufgezogen wurde, wurde in Kopfhöhe hinter dem Stuhl ein Röntgengerät mit einer daran angeschlossenen Bestrahlungseinheit aufgefunden. Das dazugehörende Strahlenmessgerät wurde zuvor in der Effektenkammer in einem verschlossenen Schrank aufgefunden. Zur Dokumentation dieser Besichtigung wurden Fotos in diesem Raum angefertigt. Zu der Verwendung der Röntgeneinheit in diesem Raum wurde durch die Mitarbeiter des MfS lediglich angegeben, das es sich um ein Gerät zur Durchleuchtung von Gegenständen zur sicherheitstechnischen Kontrolle handelte. Bei einer späteren Besichtigung wurde dann festgestellt, das die Gerätschaften entfernt worden waren. Warum diese Gerätschaften gerade in diesem Raum zur erkennungsdienstlichen Behandlung von Menschen und nicht in einem gesonderten Raum oder der Effektenkammer installiert worden ist, konnte auch in der Folgezeit nicht ausreichend in Nachforschungen geklärt werden.





In der Zeit von 1952 bis 1989 wurden in der Untersuchungshaftanstalt Amthordurchgang durch die Bezirksverwaltung des MfS in Gera über 2.800 Menschen inhaftiert.


In seinen Erinnerungen beschrieb der 1977 vom MfS in Gera inhaftierte Rudolf Piesiur seinen inneren Zustand während der Untersuchungshaft. "Bereits über ein halbes Jahr halten die nie enden wollenden, nervenaufreibenden Vernehmungen an. Die gut durchdachten, raffinierten Vernehmungsmethoden, die jeden Tag neu vorprogrammiert sind und bewusst mit Lügen, Verleumdungen, falschen Aussagen und Erpressungen im Übermaß gespickt sind, beschleunigen meinen psychischen und physischen Verfall. Meiner Überzeugung nach befinde ich mich in einer ausweglosen Lage. Fünfzehn Jahre bis lebenslänglich erwarten mich also. Dieses Strafmaß wird mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit von der Stasi angedroht. Allmählich glaube ich daran. […] Und Einsamkeit ist das Schlimmste, was ein Mensch erleiden kann. Dumpfe Wut, Apathie erfasst mich. Ich leide unter chronischen Kopf- und Brustschmerzen und befinde mich am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Einen Herzanfall habe ich glücklich überstanden. Und die Verhöre gehen pausenlos weiter."2


Die Leiter der Bezirksverwaltung des MfS in Gera, die auch die Aufsicht über die UHA hatten, waren von 1952 bis 1963 der Oberst Julius Michelberger, danach von 1963 bis 1970 der Oberst Josef Sobeck. Folgend war Generalmajor Dieter Lehmann von 1970 bis 1988 als Leiter der BV tätig. Der letzte Leiter der BV des MfS in Gera war im Rang eines Generalmajors Dieter Dangrieß,2 der am 7. 12. 1989 von seiner Tätigkeit als Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) des Bezirkes Gera entbunden und durch den Oberst Michael Trostorff im Amt ersetzt wurde.3





1 Die Angaben zur UHA, Anzahl Mitarbeiter der Abt. XIV und dem SDAK vgl. Johannes Beleites, Abteilung XIV : Haftvollzug (MfS-Handbuch) BStU (Hg.), Berlin 2009, S. 62 und Dokumentenanhang S. 57; weitere Angaben zu Mitarbeitern der Abt. XIV und IX zur UHA der BV in Gera, Vgl. Andrea Herz, Bürger im Visier, das MfS in Thüringen, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996, S. 13 - 19; Angaben zur räumlichen Situation und den Standorten der BV vgl. Heiko Knorr, Das Ende und der Anfang, Die Auflösung der Bezirksverwaltung Gera des Ministeriums für Staatssicherheit im Spiegel von Zeitzeugnissen und Erinnerungen, LStU Thüringen 2006, S. 12, 14, 15, sowie persönlich gestellte Anfragen an die Außenstelle der BStU in Gera in Bezug einer neu gebauten UHA auf dem Geländer der BV in der Klement-Gottwald-Straße mit Stand 2014;

Renate Ellmenreich, Matthias Domaschk, Die Geschichte eines politischen Verbrechens in der DDR und Schwierigkeiten, dasselbe aufzuklären, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996, S. 17, 18.

2 Auszug, Rudolf Piesiur, Ich bin ein Spion und weiß es nicht, Als angeblicher Geheimagent im Stasi-Knast Gera 1977/78, Landesbeauftragter des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen DDR, Erfurt 2000.

3 Jens Giesecke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), BStU (Hrsg.), Berlin 2012.

 

 





Von 1992 bis 1989 wurde der ehemalige Gefängniskomplex der Staatssicherheit als Untersuchungshaftanstalt des thüringischen Justizministeriums genutzt, bevor es Ende 1999 abgerissen wurde. Lediglich der ehemalige Eingangsbereich des Gefängnisses, das Torhaus ist erhalten geblieben. Am 18. November 2005 wurde an diesem Ort die Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus eröffnet.

Andrea Herz, Bürger im Visier, Das MfS in Thüringen, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996.

Renate Ellmenreich, Matthias Domaschk, Die Geschichte eines politischen Verbrechens in der DDR und Schwierigkeiten, dasselbe aufzuklären, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996.

Renate Ellmenreich, Frauen bei der Stasi, Am Beispiel der MfS-Bezirksverwaltung Gera, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1999.
Ehrhart Neubert , Thomas Auerbach, Es kann anders werden, Opposition und Widerstand in Thüringen 1945-1989, Schriften der Stiftung Ettersberg, Böhlau Verlag, Köln 2005.

Rudolf Piesiur, Ich bin ein Spion und weiß es nicht, Als angeblicher Geheimagent im Stasi-Knast Gera 1977/78, Landesbeauftragter des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 2000.

Heiko Knorr, Das Ende und der Anfang, Die Auflösung der Bezirksverwaltung Gera des Ministeriums für Staatssicherheit im Spiegel von Zeitzeugnissen und Erinnerungen, LStU Thüringen 2006.







Andrea Herz, Bürger im Visier, Das MfS in Thüringen, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996.

Renate Ellmenreich, Matthias Domaschk, Die Geschichte eines politischen Verbrechens in der DDR und Schwierigkeiten, dasselbe aufzuklären, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1996.

Renate Ellmenreich, Frauen bei der Stasi, Am Beispiel der MfS-Bezirksverwaltung Gera, Der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 1999.

Ehrhart Neubert , Thomas Auerbach, Es kann anders werden, Opposition und Widerstand in Thüringen 1945-1989, Schriften der Stiftung Ettersberg, Böhlau Verlag, Köln 2005.

Rudolf Piesiur, Ich bin ein Spion und weiß es nicht, Als angeblicher Geheimagent im Stasi-Knast Gera 1977/78, Landesbeauftragter des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Erfurt 2000.

Heiko Knorr, Das Ende und der Anfang, Die Auflösung der Bezirksverwaltung Gera des Ministeriums für Staatssicherheit im Spiegel von Zeitzeugnissen und Erinnerungen, LStU Thüringen 2006.

Informationen der Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus der politischen Haftanstalt von 1933 bis 1945 und 1945 bis 1989, Verein Gedenkstätte Amthordurchgang Gera e. V.