Wörterbuch der Staatssicherheit, Seite 63 / 3


Brände und Störungen Gesamtheit der Vorkommnisse, bei denen durch Brände, Explosionen, Havarien u. a. Zerstörungen bzw. Beschädigungen Sach- oder Personenschäden in der Volkswirtschaft der DDR entstehen.

Sie können sowohl eine unplanmäßige Unterbrechung des Arbeitsablaufes eines Betriebes und damit Produktionsausfälle als auch andere volkswirtschaftliche Verluste ohne unmittelbaren Einfluß auf den Produktionsprozeß zur Folge haben.

Die Verhinderung von Bränden und Störungen durch eine planmäßige, vorbeugende, schadensverhütende Arbeit ist immanenter Bestandteil der politisch-operativen Sicherungsprozesse in der Volkswirtschaft.1




1 Definition: Brände und Störungen / Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit (GVS JHS 001 - 400/81) JHS Potsdam-Eiche, April 1985, dokumentiert in: Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Definitionen des MfS zur "politisch-operativen Arbeit". Hg. vom BStU, 2. Auflage Berlin 1993, S. 63.