Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der Deutschen Demokratischen Republik











Rudi Mittig


Rudi Mittig:

Rudi Mittig war von 1975 bis 1989 stellvertretender Minister des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR.

Rudi Mittig wurde 1925 in Reichenberg (CSR) geboren, Vater Fabrikbesitzer, Mutter Hausfrau; mittlere Reife; 1939–42 Ingenieur-Schule für Bauwesen, HJ-Jungzugführer; 1943 Reichsarbeitsdienst (RAD), Wehrmacht.
1945–49 sowjetische Gefangenschaft, 1948 Antifa-Schüler; 1950 Ingenieur-Schule, Ingenieur für Hochbau; 1950 SED; 1950–52 Statiker; 1952 Einstellung beim MfS, Abteilung III (Volkswirtschaft) der BV Potsdam, 1953 Leiter der Abteilung III; 1954 Stellvertreter Operativ des Leiters der BV Potsdam, 1955 Leiter der Bezirksverwaltung Potsdam (bis 1963) als Nachfolger von Emil Wagner; 1956–63 Mitglied der SED-Bezirksleitung Potsdam; 1964 Leiter der HA XVIII (Volkswirtschaft) des MfS Berlin; 1966–68 externes Studium an der JHS Potsdam-Eiche, Dipl.-Jurist; 1975 stellvertretender Minister für Staatssicherheit; 1975 VVO in Gold, 1984 KMO; 1981 Kandidat, 1986 Mitglied des Zentralkomitees der SED, 1987 Generaloberst; Dezember 1989 von seiner Funktion entbunden; Januar 1990 im Zuge der Auflösung der Stasi die Entlassung, Rentner.

Quelle / Jens Gieseke: Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Herausgeber, BStU, Berlin 2012.


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