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Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit 1985, Blatt 137

Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-400/81, Potsdam 1985, Blatt 137 (Wb. pol.-op. Arb. MfS DDR JHS GVS o001-400/81 1985, Bl. 137); 137 GVS JHS 001 - k00/81 Geruchsdifferenzierung Geruchsspuren werden unter Verwendung steriler Staubtücher, Zangen und Pinzetten, unter Vermeidung von Geruchsüberlagerungen an den ► Ereignisorten, Tutwerkzeugen sowie anderen spurentragenden Gegenständen gesichert. Die für die Differenzierung benötigten Vergleichsmaterialien (Geruchskonserve) werden entweder direkt von Körperteilen der verdächtigten Personen abgenommen oder konspirativ an den von ihnen getragenen Bekleidungsgegenständen oder berührten Gegenständen gesichert. Die Aufbewahrung und der Transport der gesicherten Geruchs spuren und Geruchskonserven erfolgt grundsätzlich in sterilen, luftdicht verschlossenen Weckgläsern. In Ausnahmefällen können geruchsspurentragende Gegenstände kurzfristig in saubere Plastbeutel gesichert und transportiert werden. Das Ergebnis der G. kann nicht als Beweismittel im Strafverfahren verwendet werden. Im Zusammenhang mit anderen operativen und kriminalistischen Maßnahmen trägt es zur Einengung des Kreises von verdächtigen Personen bei, aus dem der Täter zu ermitteln ist. Die Sicherung von Geruchsspuren sollte in der Regel durch atisgebildete Spezialisten vorgenommen werden. Die G. führen speziell ausgebildete Hundeführer (Differenzierungshundeführer) mit abgerichteten Hunden (Differenzierungshunde) durch. Gerücht sprachliche Darstellung eines für eine bestimmte Menschengruppe mit Ungewißheit belasteten Sachverhaltes in Form von Behauptungen, Spekulationen oder Entstellungen, deren Wahrheit oder Unwahrheit vom Einpfänger zumeist nicht bewiesen werden kann. G. beziehen sich inhaltlich zumeist auf gesellschaftliche Ereignisse, Personen oder Perso-nengruppen, die im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. G. stehen in unmittelbarer Beziehung zu den jeweiligen konkreten Verhältnissen und knüpfen an bereits vorherrschende Bedürfnisse, Hoffnungen, Erwartungen, Befürchtungen und an teilweise realistische Aussagen an, wodurch die Ungewißheit über den Sachverhalt scheinbar abgebaut werden kann. Gewöhnlich erfolgt eine schnelle Weitergabe der G. als besondere "Neuigkeiten" oder "Sensationen" über eine Kette von Personen. Dabei treten zumeist charakteristische Veränderungen des Inhaltes hinsichtlich der Vereinfachung, Strukturierung und Detaillierung auf. Gerüchteverbreiter beziehen sich meist auf Autoritäten, um damit eine rasche und ungeprüfte Weitergabe zu erzielen.;
Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-400/81, Potsdam 1985, Blatt 137 (Wb. pol.-op. Arb. MfS DDR JHS GVS o001-400/81 1985, Bl. 137) Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-400/81, Potsdam 1985, Blatt 137 (Wb. pol.-op. Arb. MfS DDR JHS GVS o001-400/81 1985, Bl. 137)

Dokumentation: Stasi-Wörterbuch 1985; Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-400/81, Potsdam 1985 (Wb. pol.-op. Arb. MfS DDR JHS GVS o001-400/81 1985, Bl. 1-536).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvollzugsordnung , die Änderung zur Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvollzugsordnung - vom Streit. Der Minister für. Der Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft. Zur Durchführung der UnrSÜchungshaft wird folgendes bestimmt: Grundsätze. Die Ordnung über den Vollzug der Untersuchungshaft und darauf beruhenden dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Ministers für Gastssicherheit, ist ein sehr hohes Maß an Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten aber auch der staatlichen Ordnung ist der jederzeitigen konsequenten Verhinderung derartiger Bestrebungen Verhafteter immer erst- rangige Sedeutunq bei der Gestaltung der Führunqs- und Leitungstätigkeit zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit Sicherungsmaßnahmen. Die Ordnung und Sicherheit in der Diensteinheit ist jederzeit zu gewährleisten. Die Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte sind durchzusetzen. Erfordert die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit bei der Besuchsdurchführung rechtzeitig erkannt, vorbeugend verhindert und entschlossen unterbunden werden können. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Forschung zur Sicherung von Verhafteten in Vorbereitung und Durchführung von Auslandsreisen führender Repräsentanten sind durch die zuständigen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit konkrete Koordinierungsfestlegungen zu deren Schutz zu treffen. Unter besonderen politischen und politisch-operativen Bedingungen haben die Leiter der Abteilungen kameradschaftlich mit den Leitern der das Strafverfahren bearbeitenden Untersuchungsabteilungen zusammenzuarbeiten und die für das Strafverfahren notwendigen Maßnahmen zu koordinieren.

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