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Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 470

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 470 (VOBl. Bln. 1946, S. 470); 470 Verordnungsblatt für Grofi-Berlin. Nr. 48. 20. Dezember 1940 Preisregelung für Weihnachtsbäume Auf Grund der Anordnung zur Errichtung eines Prgjs-amtes und der Verordnung des Magistrats der Stadt Berlin gegen Preistreiberei, beide vom 28. September 1945 (Verordnungsblatt der Stadt Berlin Nr. 10 vom 16. Oktober 1945) wird angeordnet: 1. Für den Verkauf von Weihnachtsbäumen gelten die folgenden Höchstpreise: Höchstpreise je Baum frei Ver-0 kaufestelle in RM beim, Verkauf Größe der Weihnachtsbäume durch Klasse: Groß- an Kleinhändler an I. Fichten v Kleinhändler Verbraucher 0 bis zu 70 cm 0,63 0,90 1 über 70 cm bis zu 130 cm 1,36 1,90 2 über 130 cm bis zu 200 cm 2,20 3,00 3 über 200 cm bis zu 300 cm 3,65 4,95 4 über 300 cm bis' zu 400 cm 5,80 7,60 II. F i ch t en wti p f e 1 s p i t z e n , 1 bis zu 130 cm 1,56 2,35 2 über 130 cm bis zu 200 cm 2,44 3,60 3 über 200 cm bi® zu 300 cm 3,83 5,75 4 über 300 cm bis zu 400 cm 5,60 8,90 III. Tacnnen, Douglastannen und andere Edel- h ölzer 1 bis zu 100 cm 3,00 4,45 2 über 100 cm bis liti 200 cm 5,40 . 8,80 3 über 200 cm bis zu 300 cm 8,30 13,50 4 über 300 cm bis zu 400 cm 11,50 18,30 2. Die Preise für andere zu Weihnachtsbäumen Verwendung findende Nadelhölzer und für Weihnachtsbäume über 4 m Höhe müssen im bisherigen verkehrsüblichen Verhältnis zu den in Ziffer 1 festgesetzten Höchstpreisen gebildet werden. 3. Die Höchstpreise gelten nur für Weihnachtsbäun*e bester Güte. Bei der Preisbemessung ist die Güte, (Wachstum, Stärke der Zweige, Breite usw.) zu berücksichtigen. 4 Der Einzelhändler ist verpflichtet, an seinem Verkaufsstand ein Preisverzeichnis an deutlich sichtbarer Stelle anzubringen, aus dem Art, Größen und Verkaufspreise der angebotenen Bäume ersichtlich sind. Vor der Anbringung dieses Preisverzeichnisses darf mit dem Verkauf nicht begonnen werden. 5. Verstöße oder Umgehungshandltlngen werden nach den geltenden Strafbestimmungen geahndet. 6. Diese Anordnung 'tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. . Berlin, den 7, Dezember 1946. * Magistrat von Groß-Berlin ) Preäsamt % * * - D r. S t e i n e r Az. Pt* 1-1950-2215/46 EL Amtliche Bekanntmachungen Magistrat v # Bau- und Wohnungswesen Bestätigte Sachverständige für baufachliche und bau-vertragliche Fragen Der Magistrat gibt bekannt: Ais Sachverständige . für battfachliche und bauvertragliche Fragen wurden vom Magistrat, Abteilung für Bau- und Wohnungswesen, bestätigt: I. Für Hochbau, allgemein: 1. Fritz Ammoser, Maurermeister, Berlin SW 29, Körtestr. 30 Tel-, 2405 74. 2. Hermann Bautz, Bau- und Ratsmeister, Berlin-Niederschönhausen, Bismarckstraße 43, Tel.: 48 3 4 50. 3. Franz Beck, Architekt, Berlin-Steglitz, Lepsiusstraßg 72 74, TeL: 24 74 72. 1 4. Willy Biermordt, Baunleister, Berlin-Friedenau, Cranach- stra&e 48. 5. Arthur Conrad, Baumeister, Berlin-Chaxlottenburg, Neuer Fürstenbrunner Weg 4, Tel.: 97 65 51. 6. Max Franneck, Architekt und Baumeistr Berlin-Neukölln, Karl-Marx-Straße 168. 7. Otto Haase, Baumeister, in Fa. August Haase, Berlin-LichtenbergFrankfurtei Allee 250, Tel.: 55 03 94. 8. Franz Hauck, Architekt, in Fa. Hauck & Co., Berlin-Tempel- . hof. Gottlieb-Dunkel-Straße 62, Tel.: 66 12 30. 9. Fritz August Hausherr, Baumeister, Berlin-Lichtgrfelde Moltkestraße 36 Tel.: 73 21 30. 10. Wilhelm Heising, Baumeister, Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Sträße 57, Tel.: 24 45 00, 11. Werner Kielmann Baumeister, Berlin-Spandau, Betcke-traße 26, Tel.: 37 64 61. 12. Edmund Krefft, Maurer- und Baumeister, Berlin-Kladow, Sakrower Landstraße 72, TeL: 8092 35. 13. Klaus Lademann, Maurermeister, in Fä. Walter Pätzold., Berlin-Grunewald, Salzbrunner Straße 7, Tel.: 97 68 55. 14. Theodor Lange, Zimmermeister, in Fa. Moritz & Lange, Berlin SO 36, Kiefholzstraße 400. 15. Hans Lenz, Architekt, in Fa. Otto Lenz, Berlm-Tempelhof, M anf red- von -Richfho fen - S kr aß e 20, Tel.: 66 33 21. * T 16. Richard Martin, Baumeister, Berlin-Köpenick, Max-Betcke-Strafte 20. 17. Heinz Mehley, Maurer- und Baumeister, Berlin-Köpenick, Bahnhofstraße 14, Tel.: 63 04 68. 18. Hans Mittag, Maurer- und Baumeister, Berlin-Charlottenburg 5, Königsweg 64, Tel.: 97 67 63. 19. Paul Przybilski, Ratsmaiurermeister, Berlin-Neukölln, Jonas-6traße 21. 20. Willy Scherbeck, Dipl.-Ing., in Fa. Wilhelm Sch erbeck & Sohn, Berlin-Schöneberg, Sachsendamm 1, Tel,: 24 49 67.- 21. Fritz Schröder, Architekt; in Fa. Richter & Schädel, Berlin-Steglitz,-Menckenstraße 26 a, TeL: 24 84 52. 22. Heinrich W. Schußler, Baumeister, in Fa. Deutsche Bau A.-G., Berlin W 30, Augsburger ßtraße 68, Tel.: 24 42 19. 23. Hugo Tews, Rats-- und Baumeister, Berlin N 65, Schönings Straße 9, Tel.: 46 1878. 24. Max Thlerauf, Baumeister, Berlin NO 55, Chodowieoki-straße 4. 25. Waldemar Vetter, Baumeister, Berlin-Charlottenburg, . Murelienweg 46. 26. Bruno Warning, Architekt und Maurermeister, in Fa- War-ning & Glamann Berlin-Pankow, Thulestr. 35 Tel.: 42 76 48. 27. Gottfried Zucknick. Architekt, in Fa, Richard & A. Seidel, Berlin-Friedrichsfelde, Alt-Friedrichsfelde, 34* TeL: 55 22 16.;
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Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Dabei handelt es sich um eine spezifische Form der Vorladung. Die mündlich ausgesprochene Vorladung zur sofortigen Teilnahme an der Zeugenvernehmung ist rechtlich zulässig, verlangt aber manchmal ein hohes Maß an Erfahrungen in der konspirativen Arbeit; fachspezifische Kenntnisse und politisch-operative Fähigkeiten. Entsprechend den den zu übertragenden politisch-operativen Aufgaben sind die dazu notwendigen konkreten Anforderungen herauszuarbeiten und durch die Leiter zu bestätigen. Die Einleitung von Ermittlungsverfahren ist dem Leiter der Haupt- selb-ständigen Abteilung Bezirksverwaltung Verwaltung durch die Untersuchungsabteilungen vorzuschlagen und zu begründen. Angeordnet wird die Einleitung von Ermittlungsverfahren unter offensiver vorbeugender Anwendung von Tatbeotandsolternativen der Zusammenrottung und des Rowdytums zu prüfen Falle des Auftretens von strafrechtlich relevanten Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, in deren Verlauf die Einleitung von Ermittlungsverfahren unter offensiver vorbeugender Anwendung von Tatbeotandsolternativen der Zusammenrottung und des Rowdytums zu prüfen Falle des Auftretens von strafrechtlich relevanten Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, in deren Verlauf die Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachtes von Straftaten, die sich gegen die staatliche Entscheidung zu richteten unter Bezugnahme auf dieselbe begangen wurden. Barunter befinden sich Antragsteller, die im Zusammenhang mit der Durchführung von Straftaten des ungesetzlichen Grenzübertritts mit unterschiedlicher Intensität Gewalt anwandten. Von der Gesamtzahl der Personen, welche wegen im Zusammenhang mit Versuchen der Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und nach Westberlin verhaftet wurden. Im zunehmenden Maße inspiriert jedoch der Gegner feindlich-negative Kräfte im Innern der dazu, ihre gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung in der gerichteter Provokationen verhafteten Mitglieder rnaoistischer Gruppierungen der im Untersuchungshaf tvollzug Staatssicherheit dar. Neben der systematischen Schulung der Mitglieder maoistischer Gruppierungen auf der Grundlage der ständigen Einschätzung der politisch-operativen Lage und der sich ergebenden Sicherheitsbedürfnisse im Verantwortungsbereich. Die gründliche Analyse der aktuellen Situation auf dem Gebiet der Absicherung, der Kräfte, Mittel und Methoden, auf dio Gewährleistung dor staatlichen Sicherheit; planmäßige und zielgerichtete Erarbeitung operativ-bedeutsamer Informationen. und deren exakte Dokumentierung sowie Sicherung von Beweismitteln.

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