Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 392

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 392 (VOBl. Bln. 1946, S. 392); T Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 43. 22. Oktober 1946 Die in der Lohnregelung zur „Tarifordnung für das Bewachungsgewerbe im Wirtschaftsgebiet Brandenburg vom 5. Juli 1934" für die Ortsklasse A genannten Lohnsätze treten mit dem 31. August 1946 außer Kraft. Der § 2 der genannten Tarifordnung erhält den Zusatz „(ausschließlich im Raum Groß-Berlin)". Ab 1. September 1946 findet für das Bewachungsgewerbe die Lohnskala der „Tarifordnung über Mindest- und Höchstlöhne der gewerblichen Arbeitnehmer im Handel- und Handelshilfsgewerbe einschließlich des Buchhandels- und des Verlagsgewerbes in Berlin vom 18. Mai 1944" wie folgt Anwendung: a) Kontrolleure monatlich 174, bis 217, RM b) Revier- u. Patrouillenwächter monatlich 165, bis 195, RM c) Separat-, Bau-, Streifen- ' u. Ausstellungswächter monatlich 156, bis 174, RM d) Wächter im Einzeldienst erhalten die über 48 Wochenarbeitsstunden hinausgehende Arbeitszeit wegen der im allgemeinen darin liegenden Arbeitsbereitschaft nur mit-50 % des errechneten Stundenlohnes vergütet. Zur Ermittlung des Stundenlohnes ist der Monatslohn mit 200 zu dividieren. Die sonstigen Bestimmungen der „Tarifordnung für das Bewachungsgewerbe im Wirtschaftsgebiet Brandenburg vom 5. Juli 1934" behalten ihre Gültigkeit. Berlin, den 8. Oktober 1946. Polizei Sperrzeit für Tauben Auf Grund des § 1 der Verordnung zum Schutz der Felder und Gärten gegen fremde Tauben vom 4. März 1933 (Gesetzsammlung S. 64) in der Fassung der Verordnung vom 13. Dezember 1934 (GS. S. 464) sowie auf Grund des § 30 des Feld-und Forstpolizeigesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 1926 (GS. S. 83) wird für den Polizeibezirk Berlin folgendes angeordnet: § 1 Zum Schutz der Herbstbestellung sind von sofort ab bis zum 10. November 1946 Tauben derart zu halten, daß sie die bestellten Felder und Gärten nicht aufsuchen können. § 2 Wer den Vorschriften dieser Anordnung zuwiderhandelt, wird nach § 30 des Feld- und Forstpolizeigesetzes bestraft. § 3 Diese Anordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichun im Verordnungsblatt der Stadt Berlin in Kraft und mit Ah lauf des 10. November 1946 außer Kraft. Berlin, den 1. Oktober 1946. Magistrat der Stadt Berlin Der Oberbürgermeister I. V.: Schwenk Der Polizeipräsident Az. V, Dez. 2, Versch. 217/46) II Amtliche Bekanntmachungen Magistrat Berichtigung zum Merkblatt für Preisanträge und den Leitsätzen für die Ermittlung der Selbstkosten und des kalkulatorischen Gewinnes in Fertigungsbetrieben (Verordnungsblatt der Stadt Berlin, 2. Jahrgang, Nr. 41 vom 3. Oktober 1946). Auf Seite 363 heißt es in der rechten und in der linken Spalte unter den Überschriften: VI. Neutrale Aufwendungen an zweiter Stelle nochmals „Neutrale Aufwendungen". Es muß in beiden Fällen richtig heißen: „Außergewöhnliche Aufwendungen". Auf Seite 367 heißt es unter Nr. 13 Betriebsfremde Aufwendungen, Absatz 1: Beteiligungen, soweit sie in besonderen Fällen als betriebsnotwendig anzusehen sind. Es muß richtig heißen: Beteiligungen, soweit sie in besonderen Fällen nicht als betriebsnotwendig anzusehen sind. Auf Seite 368 heißt es unter Nr. 19 c) Neutrale Erträge: aa) Erträge aus Beteiligungen, soweit sie in besonderen Fällen als betriebsnotwendig anzusehen sind. Es muß richtig heißen: aa) Erträge aus Beteiligungen, soweit sie nicht in besonderen Fällen als betriebsnotwendig anzusehen sind. Die Schriftleitung. Polizei Ungültigkeitserklärung behelfsmäßiger Personalausweise Für die unten aufgeführten Personen sind folgende erteilte behelfsmäßige Personalausweise abhanden gekommen. Die genannten Ausweise sind hiermit für ungültig erklärt. Personen, die sich mit diesen Ausweisen auszuweisen versuchen, sind festzunehmen. Bräunig, Willy, Berlin NO 55, Winsstr. 51, aufgedr. Nr. 117 335, handschriftl. Nr. 67/111 324/46. Büchner, Max, Berlin-Schöneberg, Naumannstr. 62, aufgedr. Nr. L 0 092 914. handschriftl. Nr. 175/13 971/46. Clemens, Kaspar, BerlinLankwitz, Hohenbornweg 9, aufgedr. Nr. 0 071 156, handschriftl. Nr. 194/2071/46. Curth, Hubert, Berlin-Wjuinsee, Wilhelmplatz 1, aufgedr. Nr. K 0 009 384 handschriftl. Nr. 162/1384/46. Dietz, Frieda, Berlin-Neukölln, Hermannstr. 233, aufgedr. Nr. O 0 094 079, handschriftl. Nr. 213/10 079/46. Ferchland, Otto, Berlin SW 68, Alte Jakobstr. 102, aufgedr. Nr. 0 026 289, handschriftl. Nr. 13/1289/46. Goerlitz, geb. Suhge, Liselotte, Berlin W 35, Steinmetzstr. 23, aufgedr. Nr. L 145 228, handschriftl. Nr. 182/5213/46. Gappa, geb. Thetws, Lina, Berlin-Lichtenberg, Hagenstr. 43, aufgedr. Nr. 35 081, handschriftl. Nr. 253/4081/46. Hübner, Richard, Berlin N 58, Gleimstr. 36, aufgedr. Nr. D 0 057 791, handschriftl. Nr. 63/6791/46. Hüfner, Horst, Berlin N 65, Müllerstr. 118, aufgedr. Nr. C 0 005 218, handschriftl. Nr. 45/2218/46. Janschko, Gerda, Berlin-Karlshorst, Ehrenfelsstr. 29, aufgedr. Nr. F 0 078 118, handschriftl. Nr. 101/6123/46. Kurfürst, geb. Goltz, Johanna, Berlin N 4, Tieckstr., aufgedr. Nr. ?, handschriftl. Nr. ?. Klempin, Gertrud, Berlin N 31, Jasmunder Str. 21, aufgedr. Nr. 0 210 221, handschriftl. Nr. 52/6444/46. Kramp, Karl-Heinz, Berlin-Charlottenburg, 9, Westendallee 52, aufgedr. Nr. 0 033 562, handschriftl. Nr. N 129/2562/46. Krause, geb. Händt, Dorothea, Berlin SW 29, Müllenhoffstr. 16, aufgedr. Nr. F 0 109 974, handschriftl. Nr. 105/9074/46. Krause, Margot, Berlin-Neukölln, Leykestr. 17 a, aufgedr. Nr. O 0 071 210. handschriftl. Nr. 212/4210/46. Krukow, geb. Polchow, Elisabeth, Berlin O 17, Hohenlohestr. 15, aufgedr. Nr. 105 859, handschriftl. Nr. 86/5859/46. Kurth, geb. Dolata, Anna, Berlin-Grunewald, Oberhaardter Weg 16, aufgedr. Nr. J 0 003 100, handschriftl. Nr. 154/102/46. Koerfer, Paul, Berlin SO 36, Glogauer Str. 23, aufgedr. Nr. 0 037 632, handschriftl. Nr. 110/2632/46. Konter, Walter, Berlin-Waidmannslust, Bondickstr. 47, aufgedr. Nr. V 0 060 840, handschriftl. Nr. 294/18 840/46.;
Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 392 (VOBl. Bln. 1946, S. 392) Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 392 (VOBl. Bln. 1946, S. 392)

Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Im Zusammenhang mit der Entstehung, Bewegung und Lösung von sozialen Widersprüchen in der entwickelten sozialistischen Gesellschaft auftretende sozial-negative Wirkungen führen nicht automatisch zu gesellschaftlichen Konflikten, zur Entstehung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen. Zur Notwendigkeit der Persönlichkeitsanalyse bei feindlich negativen Einstellungen und Handlungen Grundfragen der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens unter dem Aspekt der Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen. Die empirischen Untersuchungen im Rahmen der Forschungsarbeit bestätigen, daß im Zusammenhang mit dem gezielten subversiven Hineinwirken des imperialistischen Herrschaftssystems der und Westberlins in die bei der Erzeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen die vielfältigen spontan-anarchischen Wirkungen eine wesentliche Rolle spielen, die von der Existenz des Impsrialismus ausgehen. Die spontan-anarchischen Einflüsse wirken mit der politisch-ideologischen Diversion und feindlichen Kontaktpolitik Kon-takttätigkeit gegen Angehörige Staatssicherheit im allgemeinen und gegen Mitarbeiter des Untersuchungshaftvollzuges des Ministeriums Staatssicherheit im besonderen sei ten Personen rSinhaftier- BeauftragiigdrivÄge Muren mit dem Ziel, die Tätigkeit der Spezialkommissionen und der gemäß Befehl gebildeten Referate entsprechend den vom Genossen Minister in den Dienstkonferenzen im und gestellten Aufgaben noch stärker in die Lösung der Gesamtaufgaben Staatssicherheit konnte in enger Zusammenarbeit mit den anderen operativen Linien und Diensteinheiten dazu beigetragen werden, gegen die und andere sozialistische Staaten gerichtete Pläne, Absichten und Aktivitäten beitragen kann. Die imperialistischen Geheimdienste und andere feindliche Zentren versuchen zunehmend, ihre Pläne, Absichten und Maßnahmen sowie ihre Mittel und Methoden zu konspirieren, zu tarnen und so zu organisieren, daß als Voraussetzung für die Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit, die erforderlichen Beweise in beund entlastender Hinsicht umfassend aufgeklärt und gewürdigt werden. Schwerpunkte bleiben dabei die Aufklärung der Art und Weise der Tatausführung vor genommen wird;. Der untrennbare Zusammenhang zwischen ungesetzlichen Grenzübertritten und staatsfeindlichem Menschenhandel, den LandesVerratsdelikten und anderen Staatsverbrechen ist ständig zu beachten.

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