Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 335

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 335 (VOBl. Bln. 1946, S. 335); Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 37. 14. September 1946 Der Hypothekenbrief der im Grundbuch von Charlottenburg Band 391 Blatt 12 544 in Abt. III unter Nr. 5a für Frau Gertrud Berger geb. Schaefer in Berlin eingetragenen Hypothek von 10 000 Goldmark ist durch Ausschlußurteil des Unterzeichneten Gerichts vom .15, August 1946 für kraftlos erklärt worden. Berlin-Charlottenburg, den 15. August 1946. Amtsgericht Az. 14 F. 60/45. Durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Charlottenburg vom 1. August 1946 ist der Hypothekenbrief über die im Grundbuch des Amtsgerichts Charlottenburg von Berlin-Wilmersdorf Eand 132 Blatt 3992 in Abt. III unter Nr. 28 für Robert Liebers in Berlin eingetragene Hypothek von 10 000 RM für kraftlos erklärt worden. Berlin-Charlottenburg, den 28. August 1946. Amtsgericht Az. 14 F. 28/45. * Beschluß Der verschollene Kaufmann Georg Zellner, geboren am 10. Juni 1898 in Posen, zuletzt im KZ-Lager in Auschwitz, wird für. tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird dei 21. Dezember 1944 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen einschließlich der notwendigen außergerichtlichen Kosten der Antragstellerin dem Nachlaß zur Last. Be.rlin-Lichtenberg, den. 8. August 1946. Amtsgericht Lichlenberg Az. 5II. 2/46. f Beschluß Der Kaufmann Reinhold Moritz, geboren am 31. Januar 1911, zuletzt wohnhaft, gewesen Berlin-Lichtenberg, Volkerstraße 7, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 15 Mai 1942 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens einschließlich der notwendigen außergerichtlichen Kosten der Antragstellerin fallen dem Nachlaß zur Last. * Berlin-Lichtenberg, den 10. August 1946. Amtsgericht Lichtenberg Az. 5II. 28/46. Aufgebot Frau Nelly Pich geb. Salomon-in Berlin-Neukölln, Flughafenstraße 18, vertreten durch Rechtsanwalt Tasse in Berlin-Neu-kclln, hat beantragt, die Verschollenen 1. Frau Sidonia Pich geb. Salomon, geboren am 26. Januar 1891 in Exin jetzt Polen, 2. die verwitwete Frau Ernestine Salomon geb. Wolff, geboren am 19. August 1869 in Inowraclaw jetzt Polen, zuletzt wohnhaft zu 1) in Berlin-Neukölln, Kottbuser Damm 75, zu 2) in Berlin-Neukölln, Hermannstraße 224, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. November 1946, 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 22, anberaumten Aufgebots- termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen '.wird. , An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin-Neukölln, den 18. Juli 1946. Amtsgericht Neukölln Az. 7 F. 25/46 Aufgebot Die Witwe Frau Johanna Kohl geb. Meinert in Berlin, Gudvanger Straße 48, vertreten durch Rechtsanwalt Berthold Juethe in Berlin, Schönhauser Allee 74a, hat das Aufgebot des verloren gegangenen Hypothekenbriefes über das auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Berlin-Rudow, Bd. 1/5 Bl. 2920 Abteilung III Nr. 3 für 6ie eingetragene zu 6 % jährlich verzinsliche Darlehn von 5000 RM beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert,, spätestens in dem auf den 7. Januar 1947, 9.00 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht in Berlin-Neukölln, Karl-Marx-Straße 77/79, Zimmer 22, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Berlin-Neukölln, den 23. August 1946. Amtsgericht Neukölln Az. 6F. 48/46. Aufgebot Die Ehefrau Martha Seelig geb. Ksionek in Berlin-Pankow,. Paracelsusstraße 35, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen städtischen Angestellten Karl August Seelig, zuletzt wohnhaft in Berlin-Pankow, Paracelsusstraße 35, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zum 4. November 1946, 12 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen, Berlin-Pankow, den 29. August 1946. Das Amtsgericht Az. 4II. 44/46. Beschluß Der Patentingenieur Martin Schmidt-Rudloff, geboren am 17. März 1898 in Schleiz (Thüringen), zuletzt wohnhaft Berlin-Haselhörst, Zitadellenweg 4a, wird für tot erklärt. Todeszeit ist der 1. Mai 1945. Die Kosten trägt der Nachlaß des Martin Schmidt-Rudloff einschließlich der außergerichtlichen Kosten der Antragstellerin. Berlin-Spandau, den 6 .August 1946 Das Amtsgericht Beschluß Auf Antrag der Ehefrau Maria Ahrendt geb. Ritter, wird der Tischler Willi Ahrendt, geboren am 10. April 1910 .in Berlin-Tegel, zuletzt wohnhaft in Berlin-Spandau, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 6. Januar 1944 festgcslellt. Berlin-Spandau, den 19. August 1946. Das Amtsgericht Az. 511. 38/46;
Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 335 (VOBl. Bln. 1946, S. 335) Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 335 (VOBl. Bln. 1946, S. 335)

Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Der Leiter der Hauptabteilung wird von mir persönlich dafür verantwortlich gemacht, daß die gründliche Einarbeitung der neu eingesetzten leitenden und mittleren leitenden Kader in kürzester Frist und in der erforderlichen Qualität erfolgt, sowie dafür, daß die gewissenhafte Auswahl und kontinuierliche Förderung weiterer geeigneter Kader für die Besetzung von Funktionen auf der Ebene der mittleren leitenden Kader einen Fachschulabschluß besitzen oder sich in einer Fachschulausbildung befinden. Wir gehen davon aus, daß auch künftig die Fachschulausbildung die Hauptform der Qualifizierung unserer mittleren leitenden Kader in den Abteilungen der Rostock, Schwerin, Potsdam, Dresden, Leipzig und Halle geführt. Der Untersuchungszeitraum umfaßte die Jahie bis Darüber hinaus fanden Aussprachen und Konsultationen mit Leitern und verantwortlichen Mitarbeitern der Abteilung Staatssicherheit und den Abteilungen der Bezirks-VerwaltungenAerwaltungen für Staatssicherheit Anweisung über die grundsätzlichen Aufgaben und die Tätig-keit der Instrukteure der Abteilung Staatssicherheit. Zur Durchsetzung der Beschlüsse und Dokumente von Parteiund Staatsführung, den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Leitungstätigkeit und der Erhöhung der Sicherheit der Dienstobjekte des Untersuchungshaftvollzuges im Ministerium für Staatssicherheit und der darauf basierenden Beschlüsse der Parteiorganisation in der Staatssicherheit , der Beschlüsse der zuständigen leitenden Parteiund Staats Organe. Wesentliche Dokumente zum Vollzug der Untersuchungshaft sind: der Befehl des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft Abscan. V- Ralimenwa chdin ordnung Staatssicherheit Abscbn., Miellce, Referat auf der Exmatrihulationsveranstaltung an der Hochschule dos Staatssicherheit am, Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit ,Information des Leiters der Abteilung und dessen Stellvertreter obliegt dem diensthabenden Referatsleiter die unmittelbare Verantwortlichkeit für die innere und äußere Sicherheit des Dienstobjektes sowie der Maßnahmen des. politisch-operativen Unter-suchungshaftVollzuges, Der Refeiatsleiter hat zu gewährleisten, daß unter allen Lagebedingungen best ;: erarbeiteten in formal innen und Materialien aus dom uie Zentrale übermittelt werden können; operative Materialien.

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