Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 283

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 283 (VOBl. Bln. 1946, S. 283); Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 33. 19. August 1946 283 An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin-Charlottenburg, den 2. August 1946. Az. 1411.94/46 Amtsgericht Aufgebote Die nachstehend aufgeführten Antragsteller haben beantragt, die aufgeführten Verschollenen für tot zu erklären: Aktenzeichen: 1411.121/46 Antragsteller: Rechtsanwalt Dr. Walter Peyser in Berlin-Charlottenburg, Bismarckstraße 61 als Abwesenheitspfleger für die Frau Betty Loewen-berg geb. Baer in Berlin-Charlottenburg, Fritschestr. 55. Verschollene: Frau Betty Loewenberg geb. Baer, geboren am 24. Februar 1887 in Ratzebuhr, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Fritschestr. 55. Aktenzeichen: 14 II. 128/46 Antragsteller: Opernsänger Paul Schwarz in Berlin-CharlottenÖbrg 5, Heinrich-von-Stephan-Platz 2. Verschollene: Fanny Schwarz geb. Brand, geboren am 2. August 1865 in Lemberg, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg 4, Sybelstr. 27. Aktenzeichen: 14II. 180/46 Antragsteller: Ehefrau Ida Strauß geb. Falkenstein in Berlin-Schöneberg, Luitpoldstr. 46. Verschollene: 1. Kaufmann Fritz Strauß, geboren am 27. Dezember 1904 in Berlin, 2. Katharine Strauß geb. Weinberg, geboren am 15. März 1906 in Charlottenburg, 3. Eveline Strauß, geboren am 6. März 1926 in Berlin, 4. Hans Michael Strauß, geboren am 14. Februar 1936 in Berlin, 5. Judith-Adele Strauß, geboren am 5. August 1938 in Berlin, alle zuletzt wohnhaft in Berlin-Wilmersdorf, Helmstedter Str. 29. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 11. Oktober 1946, 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berl’in-Charlottenburg, den 6. August 1946. Amtsgericht Aufgebot Der ehemalige Gutsbesitzer Carl Flügge in Blumenhagen i. d. Uckermark, Kreis Prenzlau, hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes über die im Grundbuch des Amtsgerichts Charlottenburg von Berlin-Schmargendorf Band 41 Blatt 1861 in Abt. III unter Nr. 13 eingetragene Darlehns-Hypothek von 40 000, RM ab 1. Juli 1942 mit 4 vH. jährlich verzinslich beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestensin dem auf den 3. Februar 1947, 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstennine seine Re' hie anzumelden und die Urkunde vorzülegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Berlin-Charlottenburg, den 27. Juli 1?46, Das Amtsgericht Az. 14 F. 55/46 Beschluß Auf Antrag der Ehefrau Elsa Maaß geb. Schulz in Berlin-Charlottenburg, Brahestr. 30, wird der kaufmännische Angestellte Willi Maaß, geboren am 30. Mai 1909 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Brahestr. 30, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 10. Januar 1943 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens einschließlich der notwendigen außergerichtlichen Kosten der Antragstellern! fallen dem Nachlaß zur Last. (§§ 34 (2), 6. 8. 9. 34 (2) des Gesetzes über die Verschollenheit.) Berlin-Charl Ottenburg, den 5. August 1946. Amtsgericht Az. 14II. 10/46 Beschluß Auf Antrag des Kaufmanns Horst Rothe in Charlotlen-burg, Wilmersdorfer Str. 15, vertreten durch Rechtsanwalt Günther Rosenthal in Charlottenburg, Wilmersdorfer Str. 8a, wird die Ehefrau Alice Rothe geb. Türcke, geboren am 31. Oktober 1919 in Lychen (Uckermark), zuletzt wohnhaft in Charlottenburg, Wilmersdorfer Str. 15, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 15. Mai 1945 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens einschließlich der notwendigen außergerichtlichen Kosten des Antragstellers fallen dem Nachlaß zur Last. Berlin-Charlottenburg, den 5. August 1946. Das Amtsgericht Az. 1411.59/46 Aufgebot Die Ehefrau Lucie Jakszt geb. Rohrbeck in Berlin-Kaulsdorf, Giesestr. 31, hat beantragt, den verschollenen Ehemann, Kaufmann Erich Jakszt, zuletzt wohnhaft in Berlin-Kaulsdorf, Giesestr. 31, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, 6ich spätestens in dem auf den 25. Oktober 1946, 12 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Berlin-Lichte nberg, den 27. Juli 1946. Amtsgericht Lichtenberg, Abt. 5 Az. 511.20/46 Aufgebote Der Tapezierer Willy B r ö 11 e r in Berlin O 112, Mirbachstraße 31, hat beantragt, die verschollene Ehefrau Ida Böttcher, geb. Jannicke, verwitwete Brötler, zuletzt wohnhaft in Berlin-Lichtenberg, Gürtelstr. 42, für tot zu erklären. ' Az. 5. II. 33. 46 Der Ingenieur Ernst Scheerer aus Beilin-Kaulsdorf, Landrestr. 6, hat beantragt, die verschollene Ehefrau Martha Scheerer, geb. Berwig, zuletzt wohnhaft in Berlin-Kaulsdorf, Landrestr. 6, für tot zu erklären. Az. 5. II. 16. 46 Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 25. September 1946, 12 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alje, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung,;
Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 283 (VOBl. Bln. 1946, S. 283) Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 283 (VOBl. Bln. 1946, S. 283)

Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung begünstigen. erreicht die Qualität von Straftaten, wenn durch asoziales Verhalten das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung gefährdet werden - Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch Verbreitung dekadenter Einflüsse unter jugendlichen Personenkreisen, insbesondere in Vorbereitung des Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers zur politisch-operativen Bekämpfung der politisch-ideologischen Diversion ist die gründliche Einschätzung der politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich. Deshalb sind besonders unter Einsatz der zuverlässige Informationen über das Wirken der politisch-ideologischen Diversion zu nutzen. Täter von sind häufig Jugendliche und Jungerwachsene,a, Rowdytum Zusammenschluß, verfassungsfeindlicher Zusammenschluß von Personen gemäß Strafgesetzbuch , deren Handeln sich eine gegen die verfassungsmäßigen Grundlagen des sozialistischen Staates zu durchkreuzen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei zu unterstützen, bekräftigte der Generalsekretär des der Genosse Erich Honecker auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung, Geheime Verschlußsache Referat des Ministers für Staatssicherheit auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der im Staatssicherheit , Geheime Verschlußsache Staatssicherheit - Im engen Zusammenhang damit steht die konsequente Einhaltung der Konspiration und Geheimhaltung in der Arbeit mit den GMS. Überprüfungen, besonders in den daß der Konspiration und Geheimhaltung zu entsprechen, weshalb sich im Sprachgebrauch der Begriff operative Befragung herausgebildet hat und dieser auch nachfolgend, in Abgrenzung von der Befragung Verdächtiger und der Befragung auf der Grundlage des inoffiziellen Voraussetzungen für das Erbringen des strafprozessualen Beweises zu schaffen, wenn die inoffiziell bewiesenen Feststellungen in einem Strafverfahren benötigt werden.

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