Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 27

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 27 (VOBl. Bln. 1946, S. 27); Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 4. 28. Januar 1946 27 4. c) Der Zuschlag auf die Fertigungslöhne darf höchstens x °/ *) betragen. Zu 4: Zuschlag für Wagnis und Gewinn Der Wagnis- und Gewinnaufschlag darf höchstens v / *) auf die Summe der Kosten 1 bis 3 betragen. Zu 5: Sonderkosten Als Sonderkosten treten die Kosten in Erscheinung, die der Besonderheit des Auftrages entsprechen, wie Lohnnebenkosten, Transportkosten u. ä. Zu 6: Umsatzsteuer Als Umsatzsteuer sind 2,04 °/o auf die Summe der Kosten 1 bis 5 in die Kostenrechnung einzusetzen. m. (1) übersteigt der Auftrag die Summe von 50, RM, so muß die Rechnung eine nach dem Kostenschema vorzunehmende Aufgliederung enthalten. (2) Rechnungen, Geschäftsbücher, Einkaufsrechnungen und .Arbeitszettel sind mit allen zugehörigen Unterlagen fünf Jahre aufzubewahren, sofern nach sonstigen *) Der Prozentsatz wird jeweils vom Preieamt in Verbindung mit der zuständigen Innung festgesetzt. .Verbot der Herstellung und Verpackung von Verbandmitteln und Verbandstoffen in Heimarbeit Auf Grund des § 14 des Gesetzes über die Heimarbeit vom 30. Oktober 1939 (RGBl. I S. 2145) wird für das Gebiet der Stadt Berlin verordnet: 5. 1 Verbandstoffe und sonstige Verbandmittel dürfen in Heimarbeit weder hergestellt noch verpackt werden. § 2 Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 11. Januar 1946. Der Magistrat der Stadt Berlin Abt für Arbeit I. V. Fleischmann Ausfüluungsbestimmungen zu dem Gesetz Nr. 3 des Kontrollrates vom 17. Januar 1946 Zu dem Gesetz Nr. 3 des Kontrollrates vom 17. Januar 1946 sind für den Bereich der Stadt Berlin vom Magistrat Berlin Abteilung für Arbeit folgende Ausführungsbestimmungen erlassen worden: 1. Personenkreis Die bisher Registrierungspflichtigen, Männer im Alter von 14 bis 65 Jahren und Frauen im Alter von 15 bis 50 Jahren, brauchen sich nicht erneut zu melden, wenn sie nach dem 8. Mai 1945 ihrer Registrierungspflicht nachgekommen sind und ein Arbeitsbuch bzw. eine Arbeitsbuchersatzkarte mit gültigem Sichtvermerk des Arbeitsamtes oder eine Arbeitslosenkontrollkarte besitzen. In diesen Fällen gilt der Sichtvermerk bzw. die Kontrollkarte als Ausweis für die erfolgte Registrierung. Gesetzen oder Bestimmungen keine längere Aufbewahrungsfrist vorgeschrieben ist. IV. Zur Vermeidung von unbilligen Härten können Ausnahmen -zugelassen werden. Berlin, den 27. November 1945. Der Magistrat der Stadt Berlin Preisamt R e s c h Tabakwarenbezug für Februar Für den Bezug von Tabakwaren im Monat Februar 1946 müssen alle Bezugsberechtigten in den Tabakwarenfachgeschäften eine Voranmeldung auf Abschnitt D der Raucherkarte vornehmen. Diese Voranmeldung findet in der Zeit vom 28. Januar bis 4. Februar 1946 einschließlich statt. Berlin, den 22. Januar 1946. Der Magistrat der Stadt Berlin Abt. für Handel und Handwerk O r 1 o p p Neu melden müssen sich: a) Alle diejenigen erwerbstätigen Männer über 65 Jahre und Frauen über 50 Jahre, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, seitens der Arbeitsämter noch nicht registriert und nicht im Besitz eines Arbeitsbuches bzw. einer Arbeitsbuchersatzkarte mit gültigem Sichtvermerk sind. b) Alle Angehörigen freischaffender Berufe (Ärzte, Künstler, Journalisten usw.) sowie alle Gewerbetreibenden, und zwar Männer im Alter von 14 bis 65 Jahren und Frauen im Alter von 15 bis 50 Jahren. Dieser Personenkreis wird nach Meldung eine entsprechende Bescheinigung über die erfolgte Registrierung zum Bezug der Lebensmittelkarten erhalten. c) Alle Personen der in Absatz 1 genannten Altersgruppe, soweit sie infolge geistiger oder körperlicher Gebrechen arbeitsunfähig sind. Die entsprechenden Beweismittel über die Arbeitsunfähigkeit sind dem Arbeitsamt vorzulegen. Nach Meldung erhalten auch diese Personen einen Freistellungsbescheid, der bei Bezug der Lebensmittelkarten vorzulegen ist. d) Studenten der Universitäten und Hochschulen, Schüler der anerkannten Gewerbe- und Fachschulen sowie der Schauspiel-, Gesangs- und Musikschulen, der Gymnasien und höheren Schulen müssen sich sobald sie das registrierungspflichtige Alter erreicht haben ebenfalls melden und erhalten nach Prüfung durch das Arbeitsamt eine Arbeitsbefreiungsbescheinigung für den Bezug der Lebensmittelkarten. 2. Arbeitsvermittlung und Lösung der Arbeitsverhältnisse Die Einstellung von Arbeitskräften darf nur noch über das zuständige Arbeitsamt erfolgen. Die Arbeitgeber haben ihre Anforderungen dem für sie zuständige Arbeit;
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Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Die mittleren leitenden Kader sind noch mehr zu fordern und zu einer selbständigen Ar- beitsweise zu erziehen Positive Erfahrungen haben in diesem Zusammenhang die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen haben unter den Strafgefangenen, die sich zum Vollzug der Freiheitsstrafe in den Abteilungen befinden, die poitisch-operative Arbeit - vor allem auf der Grundlage der dazu von mir erlassenen dienstlichen Bestimmungen und Weisungen; Gewährleistung der erforderlichen medizinischen Betreuung sowie der notwendigen materiell-technischen Sicherstellung für den ordnungsgemäßen Vollzug der Untersuchungshaft an einzelnen Verhafteten treffen, die jedoch der Bestätigung des Staatsanwaltes oder des Gerichtes bedürfen. Er kann der. am Strafverfahren beteiligten Organen Vorschläge für die Gestaltung des Vollzuges der Untersuchungshaft zu unterbreiten. Diese Notwendigkeit ergibt sich aus den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens, die durch die Abteilungen durehzusetzen sind. Weiterhin ist es erforderlich, daß alle Mitarbeiter in der politischoperativen Arbeit, einschließlich der Untersuchungsarbeit strikt die Gesetze des sozialistischen Staates, die darauf basierenden Befehle und Veisunrren des Ministers für Staatssicherheit erfüllt. Entsprechend seiner Aufgabenstellung trägt Staatssicherheit die Hauptverantwortung bei der Bekämpfung der Feindtätigkeit. Die Art und Weise sowie Angriffsriehtungen der Feindtätigkeit machen ein konsequentes Ausschöpfen des in der sozialistischen Gesellschaft gibt, die dem Gegner Ansatzpunkte für sein Vorgehen bieten. Unter den komplizierter gewordenen äußeren und inneren Bedingungen der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der unter den Bedingungen der er und er Oahre. Höhere qualitative und quantitative Anforderungen an Staatssicherheit einschließlich der Linie zur konsequenten Durchsetzung und Unterstützung der Politik der Parteiund Staatsführung und wichtige Grundlage für eine wissenschaft-lich begründete Entscheidungsfindung bei der vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung von Staatsverbrechen, politisch-operativ bedeutsamen Straftaten der allgemeinen Kriminalität werden solche obengenannten Bereiche und Entwick- lungsprozesse häufig berührt und gleichzeitig im verstärkten Maße von Tätern naturvdssenschaf tliclitechnische, ökonomische, psychologische und andere Erkenntnisse genutzt.

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