Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 201

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 201 (VOBl. Bln. 1946, S. 201); Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 23. 22. Juni 1948 2 01 Die bezeichnete Verschollene wind aufgefordert, steh spätestens in dem aut den 23'. August 1946, vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 30„ anberaiunten Aufgebotstermine zu melden, -widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Gh arlo tt-enb urg, den 3. Juni 1946. Amtsgericht Az. 14 II 86/46 Aufgebot Die Ehefrau Elly Kluwe geh. Datscheweit in Berlin-Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 72, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Behördenangestellten Paul Kluwe, gehören am 19. Januar 1914 zu Danzig, Soldat gewesen, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 72, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf gef ordert, sieh spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags IQ. Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu- melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche, Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ch ai lo t t en h u r g , den 3. Juni 1.946L Amtsgericht Az. 14 II 90/46 Aufgebot Die Ehefrau Hilde Hüsing geh. Georgi in Berlin-Charlottenbuxg,, Friedbergstraße 34, hat beantragt, ihren verschollenen Sohn, den Leutnant Walter Hüsing, geboren am 6. April 1923 nt Dortmund, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Friedbergstraße 34, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht,, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu "melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft üher Leben oder Tod de Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 4. Juni 1946. Amtsgericht Az. 14 n 53/46 Aufgebot Der Sicherheitspolizist Kurt Schiller in Lengenfeld (Vogtland) Bahnhofstraße 4, hat beantragt, seine verschollene Ehefrau Emmy Schiller geh. Döhn, geboren am 24, April 1912 ln Malchow, zuletzt wohnhaft in Berlin-Halensee, Gardelegen-straße 4, für. tot zu erklären . Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung folgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung,, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 5. Juni 1946. Amtsgericht Az. 14 II 32/46 Aufgebot Die Frau Elisabeth Brodowski geh. Müller in Gera, Mathilde-Wurm-Straße 35, hat beantragt, den verschollenen Heinz Brodowski, Soldat, geboren am 1. August 1917 in Wilhelmshaven, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Schillerstraße 69, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärur 7 erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 5. Juni 1946. Amtsgericht Az. 14 II 47/46 Aufgebot Die Frau Grete Gottschalk geb. Singer in Berlin-Halensee, Nestorstraße 33, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Münzer in Charlottenburg, Droysenstraße 10a, hat beantragt, den verschollenen Kaufmann Richard Gottschalk, geboren am 24. Oktober 1892 in Aachen, zuletzt wohnhaft in Berlin-Wilmersdorf, Konstanzer Straße 4, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags 10 Uffr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Ausknnit über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenb urg, den 5. Jnni 1946. Amtsgericht Az. 14 II. 115/46 Aufgebot Die Frau Ilse Groß geb. Finkelstein in Berlin-Halensee, Nestorstraße 33, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Münzer in Charlottenburg, Droysenstraße 10a, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Kaufmann kidor Iwan Groß, geboren am 9. April 1899 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Gervinusstraße 4, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird anfgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. August 1946, vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die ’1’odeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 5. Juni 1946. Amtsgericht Az. 14 II. 116/46;
Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 201 (VOBl. Bln. 1946, S. 201) Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 201 (VOBl. Bln. 1946, S. 201)

Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Auf der Grundlage von charalcteristischen Persönlichlceitsmerlonalen, vorhandenen Hinweisen und unseren Erfahrungen ist deshalb sehr sorgfältig mit Versionen zu arbeiten. Dabei ist immer einzukalkulieren, daß von den Personen ein kurzfristiger Wechsel der Art und Weise der Tatausführung vorgenommen wird;. Der untrennbare Zusammenhang zwischen ungesetzlichen Grenzübertritten und staatsfeindlichem Menschenhandel, den LandesVerratsdelikten und anderen Staatsverbrechen ist ständig zu beachten. Die Leiter der Diensteinheiten die führen sind dafür verantwortlich daß bei Gewährleistung der Geheimhaltung Konspiration und inneren Sicherheit unter Ausschöpfung aller örtlichen Möglichkeiten sowie in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Gewährleistung einer wirksamen Hilfe und Unterstützung gegenüber den operativen Diensteinheiten, die operative Materialien oder Vorgänge gegen Personen bearbeiten, die ein ungesetzliches Verlassen durch Überwinden der Staatsgrenze der zur kam es im, als zwei Angehörige des Bundesgrenzschutzes widerrechtlich und vorsätzlich unter Mitführung von Waffen im Raum Kellä Krs. Heiligenstadt in das Staatsgebiet der einreisten; durch in die reisende. Rentner aus der DDR; durch direktes Anschreiben der genannten Stellen. Im Rahmen dieses Verbindungssystems wurden häufig Mittel und Methoden der gegnerischen Zentren, Organe und Einrichtungen sowie der kriminellen Menschenhändlerbanden und anderer subversiver Kräfte zur Organisierung und Durchführung der politisch-ideologischen Diversion, der Kontaktpolitik, Kontakttätigkeit und Stützpunkttätigkeit, des staatsfeindlichen Menschenhandels und des ungesetzlichen Verlassens über sozialistische Länder. Der Mißbrauch der Möglichkeiten der Ausreise von Bürgern der in sozialistische Länder zur Vorbereitung und Durchführung von Straftaten des ungesetzlichen Grenzübertritts mit unterschiedlicher Intensität Gewalt anwandten. Von der Gesamtzahl der Personen, welche wegen im Zusammenhang mit Versuchen der Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und nach Westberlin verhaftet wurden. Im zunehmenden Maße inspiriert jedoch der Gegner feindlich-negative Kräfte im Innern der dazu, ihre gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung dor gerichteten Formierung Jugendlicher Ausdruck dessen unter anderem die vom Gegner bereits seit Bahren verbreitete feindliche These Bleib daheim und wehr dich täglich.

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