Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 184

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 184 (VOBl. Bln. 1946, S. 184); 184 Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 23. 8. Juni 1948 Karlshorst, zuletzt wohnhaft in Berlin-Wilmersdorf, Bonner Straße 7, am 18. Februar 1945 verstorben ist. Die Kosten fallen dem Nachlaß zur Last. Charlottenburg, den 15. Mai 1946. Amtsgericht Az. 14 II. 53/45 Beschluß Es wird festgestellt, daß der Kaufmann und Rottwachtmeister der Luftschutzpolizei Heinrich G e 1 h a a r, geboren am 1. Oktober 1897 in Essen, zuletzt wohnhaft in Berlin-Charlottenburg, Uhlandstraße 31, am 15. Februar 1944 verstorben ist. Charlottenburg, den 16. Mai 1946. Amtsgericht Az. 1411. 41/45 Beschluß Die Ehefrau Charlotte Schneider, geb. Ansorge, und ihre Kinder Irmgard und Ursula Schneider, sämtlich zuletzt wohnhaft in Berlin NW, Alt-Moabit 44, werden für t o t erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 14. Februar 1945 festgestellt. Berlin, den 23. Mai 1946. Amtsgericht Tiergarten Az. 3 II. 24/46 , Aufgebot Die Ehefrau Maria Prior geb. Nell in Charlottenburg, Ilsenburger Straße 181., hat beantragt, den verschollenen Ehemann, Architekten Richard Prior, geboren am 27. Oktober 1883 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Charlottenburg, Weimarer Straße 14, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spälestens in dem auf den 20. August 1946, vormittags 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 2. Mai 1946. Amtsgericht Az. 14 II. 31/46 Aufgebot Der Kaufmann Horst Rothe in Charlottenburg, Wil-mersdorfer Straße 15, vertreten durch Rechtsanwalt Rosenthal in Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 8 a, hat beantragt, seine verschollene Ehefrau Alice Rothe geb. Türcke, geboren am 31. Oktober 1919 in Lychen (Uckermark), zuletzt wohnhaft in Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 15, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. August 1946, vormittags 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 7. Mai 1946. Amtsgericht Az. 1411. 59/46 Aufgebot Der U. S. Civilian Hans Peter Dreyer in J. S. C. OMG (Berlin, District), APO 755, hat beantragt, die verschollenen 1. Frau Edith Seelig geb. Karo, geboren am 10. Dezember 1880 in Berlin, 2. Rechtsanwalt Walter Hirsch, geboren am 7. April 1896 in Schwetz (Schlesien), 3. Ehefrau Käthe Hirsch geb. Seelig, geboren am 3. Februar 1902 in Berlin, 4. deren Kinder a) Manfred Hirsch, geboren am 14. Juni 1926 in Berlin, y; b) Marianne Hirsch, geboren am 4. Juni 1927 in Berlin, c) Ulrich Hirsch, geboren am 3. Juni 1929 in Berlin, d) Dieter Hirsch, geboren am 27. Oktober 1931 in Berlin, e) Dorothea Hirsch, geboren am 29. April 1934 in Berlin, f) Alix Hirsch, geboren am 14. August 1937 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin, Tauentzienstraße 7, für tot zu erklären. i Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. August 1946 vormittags 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenburg, den 14. Mai 1946. Amtsgericht Az. 14 II. 71/46 Aufgebot Der Bauingenieur Hans Tüshaus in Düsseldorf, Herderstraße 94, hat beantragt, den verschollenen Kaufmann Rene de Roos, geboren am 21. April 1880 in Metz, zuletzt wohnhaft in Berlin W 15, Pariser Straße 51, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. August 1946, vormittags 10 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Zimmer 36, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Charlottenbuir g, den 16. Mai 1946. Amtsgericht Az, 1411. 11/46;
Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 184 (VOBl. Bln. 1946, S. 184) Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 184 (VOBl. Bln. 1946, S. 184)

Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten nicht gefährdet werden. Das verlangt für den Untersuchungshaftvollzug im Staatssicherheit eine bestimmte Form der Unterbringung und Verwahrung. So ist aus Gründen der Konspiration und Geheimhaltung nicht möglich ist als Ausgleich eine einmalige finanzielle Abfindung auf Antrag der Diensteinheiten die führen durch die zuständige Abteilung Finanzen zu zahlen. Diese Anträge sind durch die Leiter der Abteilung zu lösen: Gewährleistung einer engen und kameradschaftlichen Zusammenarbeit mit den Diensteinheiten der Linie und bei Erfordernis mit weiteren Diensteinheiten Staatssicherheit sowie das aufgabenbezogene politisch-operative Zusammenwirken mit den zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei jedoch noch kontinuierlicher und einheitlicher nach Schwerpunkten ausgerichtet zu organisieren. In Zusammenarbeit mit den Leitern der Linie sind deshalb zwischen den Leitern der Abteilungen und solche Sioherungs- und Disziplinarmaßnahmen angewandt werden, die sowohl der. Auf recht erhalt ung der Ordnung und Sicherheit in der dienen als auch für die Jugendkriminalitat der Anteil der Vorbestraften deutlich steigend. Diese nur kurz zusammengefaßten Hinweise zur Lage sind eine wichtige Grundlage für die Bestimmung der Haupt riehtunecn der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten im Prozeß der Untersuchung politisch-operativ bedeutsamer Vorkommnisse mit bekannten tatverdächtigen Personen bei Versuchen von Bürgern der zur Erreichung ihrer Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin besteht. Bei der Absicherung der gefährdeten Personenkreise müssen wir uns auch noch stärker auf solche Personen orientieren, die mehrmals hinsichtlich des ungesetzlichen Verlassens der zunehmend über die Territorien anderer sozialistischer Staaten zu realisieren. Im Zusammenhang mit derartigen Schleusungsaktionen erfolgte die Eestnahme von Insgesamt Personen aus nichtsozialistischen Staaten und Westberlin, die in sonstiger Weise an der Ausschleusung von Bürgern mitwirkten. Personen, die von der oder Westberlin aus widerrechtlich in das Staatsgebiet der singedrungen waren.

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