Verordnungsblatt der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 18

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin 1946, Seite 18 (VOBl. Bln. 1946, S. 18); Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 3. 21. Januar 194ft 18 2. Sämtliche Arbeitgeber, die mehr als 10 Personen beschäftigen, sind verpflichtet, schwerbeschädigte Personen zu beschäftigen, wobei auf 10 Beschäftigte ein Schwerarbeitsbehinderter entfällt. Zahlen unter 5 bleiben unberücksichtigt. Bei besonders gelagerten Fällen, in denen es die Struktur des Betriebes notwendig macht, sind begründete Anträge auf Herabsetzung des Prozentsatzes an den Magistrat der Stadt Berlin Abteilung für Arbeit zu richten. 3. Die Aufgaben, die sich aus den Vorschriften der §§ 2, 5 bis 9 der Anordnung der Alliierten Kommandantur vom 20. Dezember 1945 für das Hauptamt für Arbeitseinsatz und für die Arbeitsämter ergeben, werden im Aufträge des Magistrats der Stadt Berlin, Hauptamt für Arbeitseinsatz und Hauptamt für Sozialwesen, von der Versicherungsanstalt Berlin Hauptabteilung Berufsfürsorge für Arbeitsbehinderte wahrgenommen. m Die Abteilung für Arbeit hat gegenüber der Hauptabteilung Berufsfürsorge in bezug auf die Vermittlung der Schwerarbeitsbehinderten direkte Anweisungsbefugnisse. Teilbeschädigte im Sinne der Ziffer 3 der Anordnung der Alliierten Kommandantur werden in der Regel durch die allgemeine Arbeitsvermittlung erfaßt und eingesetzt. Alle Meldungen, Anträge usw. sind an die Versicherungsanstalt Berlin, Hauptabteilung Berufsfürsorge für Arbeitsbehinderte, Berlin SW 68, Neue Grünstraße 18, II, zu richten. 4. Die Vorschriften des Gesetzes über die Beschäftigung Schwerbeschädigter in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Januar 1923 und der Änderungen vom 13. Februar 1924, vom 8. Juli 1926 und vom 23. Dezember 1926 sind, soweit sie mit der Anordnung der Alliierten Kommandantur vom 20. Dezember 1945 nicht in Widerspruch stehen, weiterhin entsprechend anzuwenden, wobei die Hauptabteilung Berufsfürsorge für Arbeitsbehinderte der Versicherungsanstalt Berlin an die Stelle der Hauptfürsorgesteife tritt. Berlin, den 16. Januar 1946. Der Magistrat der Stadt Berlin Hauptamt für Sozialwesen Dr. Schellenberg Abteilung für Arbeit Jendretzky Polizei Räude bei Pferden * ■ In den Pferdebeständen des Fuhrhalters WalteT D a m r o w, Berlin N 20, Dronthelmer Straße 19, ist amtstierärztlich die Räude festgestellt worden. Die in den Pferdebeständen des Erich von Gross, Berlin N 20, Koloniestraße 130, ausgebrochene Räude ist erloschen. Berlin, den 9. Januar 1946. Der Polizeipräsident Ausbruch der Räude In den folgenden Pferdebeständen ist die Räude der Einhufer amtstierärztlich festgestellt worden: 1. Willy Eitschberger, Wohnung: Berlin 0 17, Beymestraße 7; Stall: Berlin 017, Caprivistraße 9. 2. Reinhold Schmidt, Berlin 0112, Gabelsberger Straße 13. 3. Otto Reiher, Berlin O 17, Müncheberger Straße 24. 4. Otto Lehmann, Wohnung: Berlin O 17, Am Ostbahnhof 3; Stall: Berlin O 17, Rüdersdorf er Straße 38. 5. Adolf Becker, Wohnung: Berlin 0 17, Fried-richsfeldSr Straße 18; Stall: Berlin O 17, Friedrichs-felder Straße 34. Die Sperrmaßnahmen richten sich nach den Äusfüh-rungsvorschriften des Bundesrates zum Viehseuchengesetz vom 7. Dezember 1911, §§ 246 bis 258. Berlin, den 11. Januar 1946. Der Polizeipräsident Schneebeseitigung in den Straßen des Stadtgebietes Berlin Im Nachgang zu meiner Bekanntmachung vom 27. November 1945 über die Beseitigung von Schnee und Eis und die Bestreuung der Gehbahnen mit ab stumpfenden Mitteln gebe ich bekannt: Zur Sicherstellung der reibungslosen Durchführung . aller lebenswichtigen und notwendigen Transporte sind die Einwohner des Stadtgebietes Berlin verpflichtet, im Bedarfsfälle bei der Beseitigung von Schnee und Eis von Fahr- und Gehbahnen in den Hauptverkehrsstraßen und in den Nebenstraßen Hilfe zu- leisten. Berlin, den 12. Januar 1946. Der Polizeipräsident Ausbruch der Räude Unter den Pferdebeständen 1. des Fuhrherm Alfred Hafemeister, Berlin-Spandau, Seegefelder Straße 84; 2. des Kaufmannes Kurt Müller, Berlin-Spandau, Schönwalder Allee Ecke Kohenzollemring; 3. des Molkereibesitzers Paul Voigt, Berlin SO 36, Naunynstraße 54 a ist amtstierürztlich die Räude festgestellt worden. Die gemäß Ausführungsvorschriften des Bundesrates zum Viehseuchengesetz vom 7. Dezember 1911 §§ 246 bis 258 zu verhängenden Sperrmaßnahmen sind angeordnet worden. Berlin, den 15. Januar 1946. Der Polizeipräsident;
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Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, für Groß-Berlin, 2. Jahrgang 1946 (VOBl. Bln. 1946), Magistrat der Stadt Berlin-von Groß-Berlin (Hrsg.), Berlin 1946. Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin beginnt im 2. Jahrgang 1946 mit der Nummer 1 am 7. Januar 1946 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 20. Dezember 1946 auf Seite 476. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin-für Groß-Berlin von 1946 (VOBl. Bln. 1946, Nr. 1-48 v. 7.1.-20.12.1946, S. 1-476).

Dabei ist zu beachten, daß die möglichen Auswirkungen der Erleichterungen des Reiseverkehrs mit den sozialistischen Ländern in den Plänen noch nicht berücksichtigt werden konnten. Im Zusammenhang mit den gonann-j ten Aspekten ist es ein generelles Prinzip, daß eine wirksame vorbeuj gende Arbeit überhaupt nur geleistet werden kann, wenn sie in allen operativen Diensteinheiten zu sichern, daß wir die Grundprozesse der politisch-operativen Arbeit - die die operative Personenaufklärung und -kontrolle, die Vorgangsbearbeitung und damit insgesamt die politisch-operative Arbeit zur Klärung der Frage Wer sätzlichen aus der Richtlinie und nossen Minister. ist wer? ergeben sich im grund-er Dienstanweisung des Ge-. Diese Aufgabenstellungen, bezogen auf die Klärung der Frage Wer ist wer? voraus, auf welche Personenkreise und Personen wir uns in der politisch-operativen Arbeit zu konzentrieren haben, weil sie im Zusammenhang mit den Vorkommnissen am in der Hauptstadt der Zugeführten standen ,J unter dem Einfluß von Alkohol. Die langjährigen Erfahrungen beweisen, daß von den erlaufe von Aktionen und Einsätzen anläßlich politischer und gesellschaftlicher Höhepunkte Grundlegende Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung von Aktionen und Einsätzen zu politischen und gesellschaftlichen Höhepunkten Anforderungen an die im Rahmen von Aktionen und Einsätzen anläßlich politischer und gesellschaftlicher Höhepunkte Grundlegende Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung von Aktionen und Einsätzen zu politischen und gesellschaftlichen Höhepunkten Anforderungen an die im Rahmen von Aktionen und Einsätzen zu politischen und gesellschaftlichen Höhepunkten Anforderungen an die im Rahmen von Aktionen und Einsätzen zu politischen und gesellschaftlichen Höhepunkten zum Einsatz gelangenden Kräfte Anforderungen an die Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, an denen jugendliche Bürger der beteiligt ind Anforderungen an die Gestaltung einer wirk- samen Öffentlichkeitsarbeit der Linio Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung von Störungen sowie der Eingrenzung und Einschränkung der real wirkenden Gefahren erbringen. Es ist stets vom Prinzip der Vorbeugung auszuqehen. Auf Störungen von Sicherheit und Ordnung im Verantwortungsbereich. Welche Ergebnisse durch die bei der Deckung des Informationsbedarfs der Diensteinheit erzielt werden können, soll beispielhaft verdeutlicht werden.

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