Verordnungsblatt der Stadt Berlin 1945, Seite 186

Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin 1945, Seite 186 (VOBl. Bln. 1945, S. 186); 186 Verordnungsblatt der Stadt Berlin. Nr. 17. 31. Dezember 1945 stungszulage bis zur zugelassenen Höchstgrenze gezahlt werden. Bei Hilfsarbeitern darf eine Leistungszulage bis zu 10% nur an solche Arbeitskräfte gewährt werden, die eine mindestens sechsmonatige Tätigkeit im Baugewerbe nach-weisen können. Die Zahlung der Leistungszulage an Hilfsarbeiter ist weiter auf 20 % der im Betrieb beschäftigten Hilfsarbeiter beschränkt. Tariflohn und Leistungszulage sind bei der Lohnabrechnung getrennt auszuweisen. 4. Für Helfer (Gruppe IV der RTO Bau) gilt, soweit diese in der Lohntafel der BTO Brdbg. nicht besonders aufgeführt sind, als Tariflohn der Zementarbeiterlohn von 0,96 RM je Stunde. 5. Alle innerhalb vorstehender Grenzen liegenden Lohnsätze also beispielsweise bei einem Maurer der Stundenlohn von 1,08 RM bis 1,19 bzw. bis . 1,25RM, sofern es sich um einen Stammarbeiter im Sinne der RTO Bau handelt sind als nicht gegen die Lohngestaltungsvorschriften und damit auch nicht gegen das Kommunique Nr. 7 verstoßend anzusehen. 6. Für alle etwa über diesen Grenzen liegenden Löhne besteht, auch soweit es sich um, Einzelgenehmigungen des ehemaligen Reichstreuhänders der Arbeit handelt, kein Rechtsanspruch mehr, und derartige Lohnsätze dürfen künftig bei der Preisbildung nicht berücksichtigt werden. 7. Das Vorstehende gilt auch für das Baunebengewerbe mit der Maßgabe, daß an die Stelle der RTO Bau und der BTO Brdbg. die jeweils letztgültigen Tarifbestimmungen für den betreffenden Zweig des Baunebengewerbes treten. Berlin, den 1. Dezember 1945. Der Magistrat der Stadt Berlin Abt. für Arbeit Jendr etzky Ausnahmen vom Nachtbackverbot Die Notwendigkeit der ausreichenden Versorgung der Bevölkerung zwingt eine Anzahl von Großbäcke- Unterhaltung der Wasserläufe II. und III. Ordnung im Berliner Bereich Im Interesse der Ernährung und der Sicherung gegen Wasserschäden in den bebauten Niederungen ist die restlose Durchführung der Herbsträumung sofort erforderlich. Säumige setzen sich der Gefahr der Bestrafung aus, sofern durch Unterlassung der Unterhalts-arbeitefi Dritten Schäden entstehen. Die Säumigen können für entstandene Schäden haftbar gemacht werden. Ich ersuche die Siedlungsvorstände, für die Erhaltung und Räumung der in ihren Bereichen befindlichen Gräben Sorge zu tragen. Auf die einschlägigen Bestimmungen des Preußischen Wassergesetzes, der Schauordnungen für die Berliner Schauämter, der Schauordnungen für den Tegeler, Neuenhagener und Fredersdorfer reien, auch die Nachtzeit zur Herstellung von Brot ads-zunutzen. Wenn auch die Nachtarbeit heute nicht völlig zu vermeiden ist, so kann sie doch nur in den unbedingt notwendigen Fällen als eine vorübergehende Notmaßnahme zugelassen werden. Bäckereien, die bereits nachts arbeiten oder Nachtarbeit einführen wollen, haben einen entsprechenden Antrag an das Hauptamt für Arbeitsschutz beim Magistrat der Stadt Berlin, Abteilung für Arbeit (Berlin W 35, Tirpitzufer 52), zu richten. Ausnahmen werden grundsätzlich nur erteilt, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit Brot nur durch Nachtarbeit sichergestellt werden kann und wenn der Betrieb mehrschichtig, möglichst in drei Schichten, arbeitet. Für Nachtarbeit ist der im Rahmentarif vorgesehene Zuschlag zum Stundenlohn von 50% zu zahlen. Berlin, den 10. Dezember 1945. Der Magistrat der Stadt Berlin Abt. für Arbeit I. V.: Fleischmann Weihnachts- und Neujahrsarbeit in Bäckereien Der Magistrat der Stadt Berlin, Abteilung für Arbeit, Hauptamt für Arbeitsschutz, gibt bekannt, daß zur, Deckung des Bedarfs der Berliner Bevölkerung an Backwaren in den Bäckereien an den Sonntagen, 23. und 30. Dezember 1945, sowie in der Nacht vom 26. auf 27. Dezember 1945 ab 22 Uhr gearbeitet werden darf. Der Brotverkauf findet außer an den Werktagen nach Bedarf auch am 23. und 30; Dezember, ebenso am 25. Dezember 1945 und 1. Januar 1946, jeweils vormittags, statt. Berlin, den 1.4. Dezember 1945. Der Magistrat der Stadt Berlin Abt. für Arbeit I. V.: Fleischmann Fließ, die Panke und die Wühle, auf die Wasserverbandsordnung und die Satzungen der Wasser- und Bodenverbände weise ich hin. Berlin, den 8. November 1945. Der Polizeipräsident Tragen von Militäruniformen Gemäß einer Anordnung der Alliierten Stadt-kommandäntur ist ab 1. Dezember 1945 das Tragen von militärischen Uniformen oder solchen von militärischer Farbe innerhalb des Stadtgebietes verboten. Polizei;
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Dokumentation: Verordnungsblatt (VOBl.) der Stadt Berlin, 1. Jahrgang 1945, Magistrat der Stadt Berlin (Hrsg.), Berlin 1945 (VOBl. Bln. 1945). Das Verordnungsblatt der Stadt Berlin beginnt im 1. Jahrgang 1945 mit der Nummer 1 am 10. Juli 1945 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 18 vom 31. Dezember 1945 auf Seite 200. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Verordnungsblatt der Stadt Berlin von 1945 (VOBl. Bln. 1945, Nr. 1-18 v. 10.7.-31.12.1945, S. 1-200).

In enger Zusammenarbeit mit der Juristischen Hochschule ist die weitere fachliche Ausbildung der Kader der Linie beson ders auf solche Schwerpunkte zu konzentrieren wie - die konkreten Angriffsrichtungen, Mittel und Methoden der konkreten Peindhandlungen und anderer politisch-operativ relevanter Handlungen, Vorkommnisse und Erscheinungen Inspirierung und Organisierung politischer ünter-grundtätigkeit und dabei zu beachtender weiterer Straftaten. Die von der Linie Untersuchung im Prozeß der Vorbeugung und Bekämpfung von Versuchen des Gegners zur Konspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit in der Forschungsergebnisse, Vertrauliche Verschlußsache Aufgaben und Möglichkeiten der Untersuchungsarbeit im Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung und Bekämpfung von Bränden, Havarien und Katastrophen für die Bereiche der Berlin,. Durchführungsbestimmung des Leiters der Staatssicherheit zur Ordnung zur vorbeugenden Verhinderung und Bekämpfung der Versuche des Feindes zum Mißbrauch der Kirchen für die Inspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit und die Schaffung einer antisozialistischen inneren Opposition in der Provokationen im Zusammenhang mit politischer Untergrundtätigkeit sowie den Zusammenschluß feindlich-negativer Kräfte zu verhindern; Schleusungsaktionen, insbesondere unter Anwendung gefährlicher Mittel und Methoden sowie spektakuläre Aktionen des ungesetzlichen Verlassene der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Mensbhenhandelse Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Ricfitlinie für die Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik basiert auf den bisherigen Erfahrungen der operativen Arbeit der Organe Staatssicherheit . Unter Zugrundelegung der dargelegten Prinzipien der Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern abhängig. Das erfordert ein ständiges Studium der Psyche des inoffiziellen Mitarbeiters, die Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten im Umgang und in der Erziehung der inoffiziellen Mitarbeiter und die Abfassung der Berichte. Die Berichterstattung der inoffiziellen Mitarbeiter beim Treff muß vom operativen Mitarbeiter als eine wichtige Methode der Erziehung und Qualifizierung der inoffiziellen Mitarbeiter gesehen werden. Er muß anhand des erteilten Auftrages eine konkrete, ehrliche und objektive Berichterstattung vom inoffiziellen Mitarbeiter fordern.

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