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Strafprozeßrecht der DDR, Kommentar zur Strafprozeßordnung 1987, Seite 113

Strafprozeßrecht der DDR [Deutsche Demokratische Republik], Kommentar zur Strafprozeßordnung (StPO) 1987, Seite 113 (Strafprozeßr. DDR Komm. StPO 1987, S. 113); 113 Fristen und Fristversäumnung §78 Orientierungshilfe für die Gestaltung forensischpsychologischer Gutachten zur Prüfung der Schuldfähigkeit Jugendlicher vom 1. 6. 1978 (OG-Inf.4/1978 S.29). L. Reuter, „Zur Rolle der Eltern im Strafverfahren gegen Jugendliche“, NJ, 1979/1, S. 18. J. Schlegel, „Einige Aspekte der Gestaltung der Hauptverhandlung in Jugendstrafsachen“, Der Schöffe, 1983/2, S. 30. H. Schönfeldt, „Aufgaben des Jugendbeistandes im Rechtsmittelverfahren“, Der Schöffe, 1984/4, S. 81. S. Wittenbeck/H. Szewczyk, „Besondere Probleme bei der Begutachtung im Zusammenhang mit der Beurteilung der Zurechnungs- und Schuldfähigkeit“, NJ, 1972/5, S. 131. Sechster Abschnitt Fristen und Fristversäumung §78 Fristberechnung (1) Bei der Berechnung einer Frist, die nach Tagen bestimmt ist, wird der für den Beginn der Frist maßgebende Tag nicht mitgerechnet. (2) Eine Frist, die nach Wochen, Monaten oder Jahren bestimmt ist, endet mit Ablauf des Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, der durch seine Benennung oder Zahl dem Tag entspricht, an dem die Frist begonnen hat. Fehlt dieser Tag in dem letzten Monat, endet die Frist mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats. (3) Fällt das Ende einer Frist auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen arbeits- freien Sonnabend, endet die Frist mit Ablauf des 1.1. Fristen sind festgelegte Zeiträume, innerhalb derer bestimmte prozessuale Handlungen wirksam vorzunehmen sind oder wirksam vorgenommen werden können. Geschieht das nicht, treten nach Fristablauf keine oder bestimmte andere Rechtswirkungen ein. Fristen dienen der Gewährleistung der Rechtssicherheit, der Rechte der Verfahrensbeteiligten und der Beschleunigung des Verfahrens. Eine Frist ist gewahrt, wenn die prozessuale Handlung, auf welche die Frist sich bezieht (z. B. die Einlegung des Rechtsmittels bei dem zuständigen Organ), innerhalb des dafür festgelegten Zeitraumes vorgenommen ist. Gesetzliche Fristen dürfen nur unter den im Gesetz festgelegten Voraussetzungen überschritten (z. B. Verhandlungsfrist gern. §201 Abs. 3) oder verkürzt werden (z. B. Ladungsfrist des Angeklagten gern. §204 Abs. 2). Die Überschreitung oder Verkürzung einer Frist ist stets zu genehmigen oder zu begründen (vgl. z. B. § 103 Abs. 2, § 204 Abs. 2). Von einem Organ der Strafrechtspflege festgelegte Fristen können geändert werden (z. B. Frist zur Stellungnahme oder zur Einsicht in Prozeßdokumente [vgl. Anm.3.1. zu §203]). 1.2. Eine nach Stunden bestimmte Frist (z. B. La- folgenden Werktages. dungsfrist im beschleunigten Verfahren gern. §259 Abs. 3) beginnt mit dem Anfang der auf die Fristauslösung folgenden Stunde und endet mit Ablauf der letzten Stunde. 1.3. Eine nach Tagen bestimmte Frist beginnt um 0.00 Uhr des auf den Tag der Fristauslösung folgenden Tages und endet um 24.00 Uhr des letzten Tages der Frist. Die Frist für die Einleitung der Durchsetzung gerichtlicher Entscheidungen (lOTage [vgl. § 5 der l.DB zur StPO]) beginnt z. B., wenn die Rechtskraft am 10. 1. eingetreten ist, am 11.1. und endet demzufolge am 20.1. 1.4. Nach Wochen, Monaten und Jahren bestimmte Fristen beginnen an dem Tag, an dem die für die Fristsetzung maßgebliche Handlung vorgenommen wurde (z. B. Verkündung einer Entscheidung, Zustellung eines Prozeßdokuments oder Eingang der Anklage bei Gericht). 2.1. Eine nach Wochen bestimmte Frist endet um 24.00 Uhr des Tages der letzten Woche, der seiner Bezeichnung nach dem Tag des Fristbeginns entspricht. Beginnt die 4-Wochen-Frist gern. §201 8 Kommentar Strafprozeßrecht;
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Dokumentation: Strafprozeßrecht der DDR [Deutsche Demokratische Republik], Kommentar zur Strafprozeßordnung (StPO) 1987, Autorenkollektiv unter Leitung von Hans Heilborn, Ministerium der Justiz (MdJ) der DDR (Hrsg.), 2., völlig neubearbeitete Auflage, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1987 (Strafprozeßr. DDR Komm. StPO 1987, S. 1-544). Kommentar zur Strafprozeßordnung der Deutschen Demokratischen Republik - StPO - vom 12. Januar 1968 i. d. Neufassung vom 19. Dezember 1974 (GBl. I 1975, Nr. 4, S. 62) sowie i. d. F. des 2. Strafrechtsänderungsgesetzes (StRÄndG) vom 7. April 1977 (GBl. I 1977, Nr. 10, S. 100) und des 3. Strafrechtsänderungsgesetzes vom 28. Juni 1979 (GBl. I 1979, Nr. 17, S. 139). Redaktionsschluß 31.3.1986.

Die Organisierung und Durchführung einer planmäßigen, zielgerichteten und perspektivisch orientierten Suche und Auswahl qualifizierter Kandidaten Studienmaterial Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Grundfragen der weiteren Erhöhung der Effektivität der und Arbeit bei der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, an denen jugendliche Bürger der beteiligt ind Anforderungen an die Gestaltung einer wirk- samen Öffentlichkeitsarbeit der Linio Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung von Havarien, Bränden, Störungen und Katastrophen Erarbeitung von - über das konkrete Denken bestimmter Personenkreise und Einzelpersonen Erarbeitung von - zur ständigen Lageeinschätzung Informationsaufkommen. Erhöhung der Qualität und der politisch-operativen Wirksamkeit der Arbeit mit zu erreichen Um die tägliche Arbeit mit den zielstrebig und systematisch, auf hohem Niveau zu organisieren, eine höhere politisch-operative Wirksamkeit der Arbeit mit den Die Vorgabe langfristiger Orientierungen undAÄufgabensteihingen. Die Einschätzung der Wirksamkeit der Arbeit-mit den politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Die Organisation der Zusammenarbeit operativer Diensteinheiten zur weiteren Qualifizierung der Arbeit mit den Grundsätze für die Zusammenarbeit mit und ihre Gewinnung; Grundsätze für die Zusammenarbeit mit Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit und Inoffiziellen Mitarbeitern im Gesamtsystem der Sicherung der Deutschen Demokratischen Republik tritt mit Wirkung. in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt wird die Richtlinie für die Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik basiert auf den bisherigen Erfahrungen der operativen Arbeit der Organe Staatssicherheit . Unter Zugrundelegung der dargelegten Prinzipien der Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern abhängig. Das erfordert ein ständiges Studium der Psyche des inoffiziellen Mitarbeiters, die Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten im Umgang und in der Erziehung der inoffiziellen Mitarbeiter und die Abfassung der Berichte. Die Berichterstattung der inoffiziellen Mitarbeiter beim Treff muß vom operativen Mitarbeiter als eine wichtige Methode der Erziehung und Qualifizierung der inoffiziellen Mitarbeiter gesehen werden. Er muß anhand des erteilten Auftrages eine konkrete, ehrliche und objektive Berichterstattung vom inoffiziellen Mitarbeiter fordern.

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