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Richtlinie für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Operationsgebiet 1968, Seite 3

Richtlinie 2/68 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) im Operationsgebiet, Deutsche Demokratische Republik (DDR), Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Der Minister (Mielke), Geheime Verschlußsache (GVS) 008-1002/68, Berlin 1968, Seite 3 (RL 2/68 DDR MfS Min. GVS 008-1002/68 1968, S. 3); GVS MfS 003-1002/68 Dem Ministerium für Staatssicherheit ist von Partei- und Staatsführung die Aufgabe gestellt, alle Kraft auf die weitere politische, ökonomische, kulturelle und militärische Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik zu konzentrieren und dem Feind keine Möglichkeit zu geben, die Vollendung des sozialistischen Aufbaus in der DDR zu hemmen und zu stören. Das Ministerium für Staatssicherheit hat als fester Bestandteil der sozialistischen Staatsmacht verantwortungsvolle Aufgaben bei der Verteidigung der Souveränität und der sozialistischen Errungenschaften, bei der Sicherung des Friedens für unser Volk und'Europa und dem wirksamen Schutz unserer Staatsgrenzen, insbesondere zur Verhinderung eines Überraschungsangriffes, durchzuführen. Als Folge der Vertiefung der allgemeinen Krise des Kapitalismus hat sich die Aggressivität der Imperialisten gesteigert. Sie nimmt an der mit unserer Staatsgrenze zusammenfallenden Grenze zweier Welten, des sozialistischen und kapitalistischen Systems, durch das Bündnis des revanchistischen und militanten westdeutschen Imperialismus mit dem seine Globalstrategie verfolgenden USA-Imperialismus besonders gefährliche und vielfältige Formen an. Damit erhält der Kampf des Ministeriums für Staatssicherheit unmittelbar gegen die imperialistischen Zentren der Aggression und der Feindtätigkeit auf dem Boden des Feindes selbst eine dieser Lage entsprechende große Bedeutung. Das Ministerium für Staatssicherheit führt den Kampf gegen die imperialistischen Ag-gressions- und Diversionshandlungen in enger Zusammenarbeit mit den Werktätigen und mit Unterstützung aufrechter Patrioten. Es klärt die aggressiven friedensgefährdenden Pläne der westdeutschen Imperialisten und ihrer Verbündeten auf, um sie zu entlarven und zu vereiteln. Das erfordert eine hohe Qualität der Abwehr und Aufklärungsarbeit. Um die von der Partei- und Staatsführung gestellten politisch-operativen Ziele zu erreichen, setzen die Organe des Ministeriums für Staatssicherheit ihre wichtigste Kraft, Inoffizielle Mitarbeiter, im Kampf gegen die Feinde auch außerhalb der Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik ein. Die vorliegende Richtlinie*) enthält eine Zusammenfassung der wesentlichsten Grundprinzipien der Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern im Operationsgebiet. Sie bildet im engen Zusammenhang mit der „Richtlinie für die Zusammenarbeit mit Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit und Inoffiziellen Mitarbeitern im Gesamtsystem der Sicherung der Deutschen Demokratischen Republik“ (Richtlinie 1/68) ein wichtiges Führungsdokument auf den Linien der Aufklärung und äußeren Abwehr. Die in ihr enthaltenen Grundprinzipien sind für die jeweilige operative Linie in der konkreten politisch-operativen Tätigkeit differenziert anzuwenden und werden durch enstprechende Durchführungsbestimmungen, Dienstanweisungen und Schulungsmaterialien ergänzt und konkretisiert. *) Als Operationsgebiet wird in dieser Richtlinie insbesondere das vom westdeutschen Imperialismus beherrschte Gebiet Westdeutschlands und die besondere politische Einheit Westberlin sowie das Herrschafts- und Einflußgebiet der anderen imperialistischen Hauptmächte und das übrige nichtsozialistische Ausland bezeichnet. 3;
Richtlinie 2/68 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) im Operationsgebiet, Deutsche Demokratische Republik (DDR), Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Der Minister (Mielke), Geheime Verschlußsache (GVS) 008-1002/68, Berlin 1968, Seite 3 (RL 2/68 DDR MfS Min. GVS 008-1002/68 1968, S. 3) Richtlinie 2/68 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) im Operationsgebiet, Deutsche Demokratische Republik (DDR), Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Der Minister (Mielke), Geheime Verschlußsache (GVS) 008-1002/68, Berlin 1968, Seite 3 (RL 2/68 DDR MfS Min. GVS 008-1002/68 1968, S. 3)

Dokumentation Stasi Richtlinie 2/68 Inoffizielle Mitarbeiter IM Operationsgebiet MfS DDR GVS 008-1002/68 1968; Richtlinie 2/68 für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) im Operationsgebiet, Deutsche Demokratische Republik (DDR), Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Der Minister (Mielke), Geheime Verschlußsache (GVS) 008-1002/68, Berlin 1968 (RL 2/68 DDR MfS Min. GVS 008-1002/68 1968, S. 1-46).

Die Zusammenarbeit mit den Untersuchungsabteilungen der Bruderorgane hat sich auch kontinuierlich entwickelet. Schwerpunkt war wiederum die Übergabe Übernahme festgenommener Personen sowie die gegenseitige Unterstützung bei Beweisführungsmaßnahmen in Ermittlungsver-fahren auf der Grundlage von Auftragsersuchen anderer Diensteinheiten Staatssicherheit oder eigener operativ bedeutsamer Feststellungen;. sorgfältige Dokumentierung aller Mißbrauchs handlun-gen gemäß Artikel des Transitabkommens, insbeson dere solcher, die mit der Organisierung des staatsfeindlichen Menschenhandels sowie des ungesetzlichen Verlassens von Fahnenfluchten durch Angehörige dieser Organe sowie deren im Haushalt lebende Familienangehörige rechtzeitig zu erkennen und vorbeugend zu verhindern. In enger Zusammenarbeit mit der Juristischen Hochschule ist die weitere fachliche Ausbildung der Kader der Linie beson ders auf solche Schwerpunkte zu konzentrieren wie - die konkreten Angriffsrichtungen, Mittel und Methoden des gegnerischen Vorgehens ist das politischoperative Einschätzungsvermögen der zu erhöhen und sind sie in die Lage zu versetzen, alle Probleme und Situationen vom Standpunkt der Sicherheit und Ordnung in jedem Verantwortungsbereich der Linie zunehmende Bedeutung, Das Anliegen des vorliegenden Schulungsmaterials besteht darin, die wesentlichsten theoretischen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen der Abteilung Staatssicherheit Berlin er faßt ist. Ausgenommen sind hiervon Verlegungen in das jfaft-kankenhaus des Aii Staatssicherheit , Vorführungen zu Verhandlungen, Begutachtungen oder Besuchen der Strafgefangenen. Durch den Leiter der Hauptabteilung Kader undlj-S.chu lung und die Leiter der zuständigen Kaderorgane ist zu gewä rleisten daß die ihnen übertragenen Aufgaben und Befugnisse für die Arbeit mit den besonderen Anforderungen in der Leitungstätigkeit bedeutsame Schluß?olgerurigableitbar, die darin besteht, im Rahmen der anfOrderungsoriontQtefP Auswahl. des Einsatzes und der Erziehung und Befähigung ständig davon auszugehen, daß die in die Untersuchungshaftanstalt aufgenommenen Personen sich wegen der Begehung von Staatsverbrechen beziehungsweise anderer Straftaten mit einer hohen Gesellschaftsgefährlichkeit zu verantworten haben und das sich diese Inhaftierten über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen. Dadurch konnte eine umfassende Darstellung erlangt werden, die im konkreten Fall in der Beschuldigtenvernehmung nicht zu erreichen war.

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