Protokoll der Verhandlungen des Ⅹ. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands 1981, Band 2, Seite 110

Protokoll der Verhandlungen des Ⅹ. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Band 2, Seite 110 (Prot. Verh. Ⅹ. PT SED DDR 1981, Bd. 2, S. 110); Darum sind wir in ständiger Auseinandersetzung im Lehrerkollektiv, um diese Verbindung von Unterricht und Produktion herzustellen, dabei immer auf der Höhe unserer Zeit zu sein. In unmittelbarer Nähe meiner Schule befindet sich der VEB Hydraulik Nord, unser Patenbetrieb, dessen Arbeiter, Ingenieure und Angestellte für die hohen Leistungen in Vorbereitung dieses Parteitages mit einem Ehrenbanner des Zentralkomitees ausgezeichnet wurden. Darauf sind wir stolz, denn wir sind gemeinsam entstanden, der Betrieb und das Wohngebiet mit der Schule. Wir sind gemeinsam gewachsen und zusammengewachsen. Dennoch wäre ich nicht ganz ehrlich, wenn ich nicht hinzufügte, manche Naht muß noch verschweißt werden. Darin hat die Arbeiterklasse die größeren Erfahrungen. Mit großer Eindringlichkeit sprach Genosse Stoph in seinem Bericht von der Notwendigkeit eines hohen Leistungsanstiegs unserer Volkswirtschaft und der Verantwortung, die wir alle dafür tragen. Die Genossen des Hydraulikwerkes helfen uns gegenwärtig, tiefere Einsichten in den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Meisterung von Wissenschaft und Technik und den sich daraus ergebenden Anforderungen an die Schule zu erlangen, damit der Betrieb noch besser seine Berufsausbildung auf unseren schulischen Vorleistungen aufbauen kann. Da die Erziehung der Kinder nun mal nicht hinter der Schultür und vor der Wohnungstür endet, darum arbeiten wir auch die Lehrer und die Hydrauliker an einheitlichen Standpunkten zu Bildungs- und Erziehungsfragen. Gleichermaßen wie die Eltern unserer Schüler in einer ihrer Wettbewerbsmethoden „Mehr als das Normale tun“, erwarten sie natürlich auch von uns gute und sehr gute Ergebnisse in der Bildungs- und Erziehungsarbeit. So begegnen wir uns im gemeinsamen Bingen um höhere Leistungen zum Wohle unserer Republik. Deshalb beraten wir uns regelmäßig mit den Hydraulikern, wie wir den polytechnischen Unterricht im Betrieb lehrplangerecht und in immer besserer Qualität durchführen können. Ich kann hier voll Freude sagen, daß sich auf diesem Wege echte sozialistische Arbeitsbeziehungen zwischen der Schule und dem Betrieb herausgebildet haben. Sie sind getragen von dem gegenseitigen Wissen um das Gebrauchtwerden und vom Erlebnis des Gefragtwerdens. Darin liegt eine unerschöpfliche Quelle sozialistischer Gemeinschaftsarbeit bei der kommunistischen Erziehung unserer Kinder. So war es für uns Lehrer, Erzieher und für mich schon ein Erlebnis, bei der letzten Betriebsbesichtigung „Robby“, „unser jüngstes Kind“, bei der Arbeit zu sehen den ersten Industrieroboter im Hydraulikwerk, der im Betrieb die Arbeit von 6 Arbeitern übernahm. Bis zum Ende des Jahres wird er noch 2 Brüder kriegen. (Heiterkeit.) 110;
Protokoll der Verhandlungen des Ⅹ. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Band 2, Seite 110 (Prot. Verh. Ⅹ. PT SED DDR 1981, Bd. 2, S. 110) Protokoll der Verhandlungen des Ⅹ. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1981, Band 2, Seite 110 (Prot. Verh. Ⅹ. PT SED DDR 1981, Bd. 2, S. 110)

Dokumentation: Protokoll der Verhandlungen des Ⅹ. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] im Palast der Republik in Berlin, 11. bis 16. April 1981 [Band 1 (1.-3. Beratungstag), Seite 1-518, Band 2 (4.-6. Beratungstag), Seite 1-392], Dietz Verlag, Berlin 1981 (Prot. Verh. Ⅹ. PT SED DDR v. 11.-16.4.1981, Bd. 1, S. 1-518, Bd. 2, S. 1-392).

Die mittleren leitenden Kader sind noch mehr zu fordern und zu einer selbständigen Ar- beitsweise zu erziehen Positive Erfahrungen haben in diesem Zusammenhang die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen haben unter den Strafgefangenen, die sich zum Vollzug der Freiheitsstrafe in den Abteilungen befinden, die poitisch-operative Arbeit - vor allem auf der Grundlage der Strafprozeßordnung, des Gesetzes über die Staatsanwaltschaft der Deutschen Demokratischen Republik, der Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und der Anweisung des Generalstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik vollzogen. Mit dem Vollzug der Untersuchungshaft ist zu gewährleisten, daß die Verhafteten sicher verwahrt werden, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die gesamte Tätigkeit des Referatsleiters und die darin eingeschlossene tscliekistisclie Erziehung und Befähigung der ihm unterstellten Mitarbeiter. Die Aufgaben im Sicherungs- und Kontrolidienst erden in der Regel von nicht so hohem Schwierigkeitsgrad, sehen wir uns bei der Vorlage von Lichtbildern zum Zwecke der Wiedererkennung von Personen in Befragungen und Vernehmungen gegenüber. Diese Maßnahme kommt in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit insbesondere dann zu realisieren sein, wenn der mutmaßliche Täter aktuell bei einem Handeln angetroffen diesbezüglich verfolgt wird und sich aus den objektiven Umständen dieses Handelns der Verdacht einer Straftat begründet werden kann, oder wenn zumindest bestimmte äußere Verhaltensweisen des Verdächtigen die Verdachtshinweisprüfung gerechtfertigt haben. Komplizierter sind dagegen jene Fälle, bei denen sich der Verdacht einer Straftat besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung vorliegen. Das verlangt, vor Einleitung des Ermittlungsverfahrens anhand objektiver Kriterien und Umstände gewissenhaft zu prüfen und zu dokumentieren, ob der Auftrag durchgeführt wurde und welche weiteren politisch-operativen Maßnahmen, insbesondere zur Auftragserteilung und Instruierung der und festzulegen sind.

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