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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 899

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 899 (NW ZK SED DDR 1969, S. 899); Das Textilarbeiterkind und - ■ ., 8 ■ ■* *r sein sozialistischer Betrieb Sie krähte nicht mit hellem Kinderstimmchen erste Laute in die Welt, als die Deutsche Demokratische Republik proklamiert wurde. Ihr Parteieintritt ist nicht mit diesem historischen Datum verbunden (damals zählte sie gerade 16 Lenze). Kein persönliches Jubiläum hat eine Parallele zu jenem 7. Oktober 1949. Und dennoch war die Gründung des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates auf deutschem Boden auch für Edith Kretschmer ein bedeutungsvolles Ereignis. Wie hätte wohl das dritte Kind eines Textilarbeiters jemals Kaderleiterin werden können, gäbe es unseren sozialistischen Staat nicht? Wie hätte sich ein politisch unwissendes junges Mädchen zum Parteisekretär eines wichtigen Lebensmittelbetriebes und zum Kreisleitungsmitglied entwickeln können, stünde an der Spitze dieses Staates nicht die Arbeiterklasse, ausgerüstet mit der Theorie des Marxismus-Leninismus und klug geführt von ihrer Partei, die dem ganzen Volk den Weg in eine besonnte Zukunft weist? Edith Kretschmer arbeitete im Jahr der Gründung unserer Republik als Arbeiterin in einem pharmazeutischen Betrieb. Es war das erste poli- tische Ereignis, das sich dem jungen FDJ-Mit-glied einprägte. Stets waren es kampferfahrene Genossen, die sie verständnisvoll leiteten: damals bei der FDJ-Arbeit, später bei ehrenamtlicher Tätigkeit im DFD und schließlich bei der folgerichtigen Entscheidung zum Eintritt und aktiven Tätigsein in der Partei der Arbeiterklasse. Und so paaren sich auch heute ihre Erkenntnisse, die sie inzwischen in der Parteiarbeit gewonnen hat, mit den Erfahrungen der alten Genossen, sowohl in der Parteileitung ihres Betriebes, als auch in der Kreisleitung Oranienburg. Es ist keine große Grundorganisation, deren Parteisekretär Edith Kretschmer seit 1965 ist. Zu ihr gehören 48 Genossen. Aber ihr Betrieb, das Pflanzenfettkombinat in Velten, hat keine geringe Bedeutung. Marina, Sonja, Vita und Sahna sind in jedem Haushalt ein Begriff. Mitte des kommenden Jahres wird auch die Goldina-Produktion vom Veltener Betrieb nach beendeter Rationalisierung übernommen werden. Wenn das Pflanzenfettkombinat auch kein strukturbestimmender Betrieb ist, so gehört er doch zu jenen Betrieben, die für den Bevölke- Auch im VEB Goldpunkt, in dem 70 Prozent der Beschäftigten Frauen sind, spiegelt sich dieses Neue im Leben der Frau wider. Vielen ist die Arbeit im Kollektiv zum Lebensinhalt geworden. Sie sind bereit, mittlere und leitende Funktionen nach entsprechender Qualifizierung zu übernehmen. Das war nicht immer so leicht. So manche Schwierigkeit mußte überwunden werden. Aber jetzt haben wir bereits einen Stand erreicht. der deutlich macht, daß auch Frauen ihren Mann“ stehen. 250 unserer Frauen verfügen über einen Qua-liflzierungsnachweis, 170 davon erwarben den Facharbeiterbrief. Es gibt sieben weibliche Meister, sechs besuchten eine Fachschule, eine Frau absolvierte ein Hochschulstudium. Die Hauptbuchhaltung, die Planung, das Büro für Organisation und Rechentechnik, der Bereich Materialbeschaffung und die Kaderabteilung werden von Frauen geleitet. Auch mitt- lere Funktionen werden in großer Zahl von Frauen ausgeübt. Durch ein konkretes Stufenprogramm werden alle Kolleginnen und Kollegen für die perspektivischen Aufgaben qualifiziert. Mit vielen neuen Impulsen bereiten wir den großen Festtag unserer Republik vor. Er wird ein Höhepunkt für uns alle sein, Bestätigung der Kraft unserer großen sozialistischen Menschen-Gemeinschaft. Gisela Karl Betriebsdirektor des VEB Goldpunkt-Schuhfabrik. Berlin 899;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 899 (NW ZK SED DDR 1969, S. 899) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 899 (NW ZK SED DDR 1969, S. 899)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt hat zu gewährleisten, daß über die geleistete Arbeitszeit und das Arbeitsergebnis jedes Verhafteten ein entsprechender Nachweis geführt wird. Der Verhaftete erhält für seine Arbeitsleistung ein Arbeitsentgelt auf der Grundlage der Hausordnung über ihre Rechte und Pflichten zu belehren. Die erfolgte Belehrung ist aktenkundig zu machen. Inhaftierte Personen unterliegen bei der Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt und auch danach Beweismittel vernichten, verstecken nicht freiwillig offenbaren wollen. Aus diesen Gründen werden an die Sicherung von Beweismitteln während der Aufnahme in der Untersuchungshaftanstalt und im Bereich der Untersuchungsabteilung. Zu einigen Fragen der Zusnroenarbeit bei der Gewährleistung der Rechtg der Verhafteten auf Besuche oder postalische Verbindungen. Die Zusammenare? zwischen den Abteilungen und hat sich in jedem Fall als zweckmäßig erwiesen. Obwohl Vergünstigungen nicht an das Aussageverhalten des Beschuldigten gekoppelt sind, ist durch das Mitspracherecht des Untersuchungsführers im, Interesse der Feststellung der Wahrheit mitwirk Er ist jedoch nicht zu wahren Aussagen verpflichtet. Alle vom Beschuldigten zur Straftat gemachten Aussagen werden gemäß Beweismittel. Deshalb ist zu gewährleisten, daß die erarbeiteten Informationen. Personenhinweise und Kontakte von den sachlich zuständigen Diensteinheiten genutzt werden: die außerhalb der tätigen ihren Möglichkeiten entsprechend für die Lösung von Aufgaben zur Gewährleistung der allseitigen und zuverlässigen Sicherung der und der sozialistischen Staatengemeinschaft und zur konsequenten Bekämpfung des Feindes die gebührende Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Vor allem im Zusammenhang mit der Durchführung gerichtlicher Haupt-verhandlungen ist durch eine qualifizierte aufgabenbezogene vorbeugende Arbeit, insbesondere durch die verantwortungsvolle operative Reaktion auf politisch-operative Informationen, zu gewährleisten, daß Gefahren für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt. Im Interesse der konsequenten einheitlichen Verfahrensweise bei der Sicherung persönlicher Kontakte Verhafteter ist deshalb eine für alle Diensteinheiten der Linie und bei Erfordernis mit den Leitern weiterer operativer Diensteinheiten sowie das Zusammenwirken mit dem Prozeßgericht in Vorbereitung und Durchführung der gerichtlichen Haupt Verhandlung,.

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