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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 880

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 880 (NW ZK SED DDR 1969, S. 880); ren, mußten schnell und energisch abgewehrt werden. Es entwickelte sich die von den Werktätigen in den sozialistischen Betrieben getragene große Bewegung zum Schutz und zur erfolgreichen Weiterentwicklung des sozialistischen Aufbaus, die Bewegung zur „Störfreimachung“ unserer Volkswirtschaft. Diese Bewegung zum Schutze und zur Stärkung unserer Republik war auch die Geburtsstunde des heute so angesehenen und vielfach ausgezeichneten sozialistischen Kollektivs „Kugeldrehverbindung“ im VEB Kranbau Eberswalde. Der Gegner ist zu schlagen Es war eine kleine Gruppe von Facharbeitern unter Leitung des jungen, damals 28jährigen Ingenieurs Dieter Weiß, die sich zusammenfand, beseelt von dem zähen Willen, das Monopol der westdeutschen, zum HÖsch-Konzern gehörenden Firma „Rothe Erde“ Dortmund auf Konstruktion und Produktion von Kugeldrehverbindun-gn für Bagger, Eisenbahndrehkrane, Bord- und Hafenkrane zu brechen. Oder sollten etwa die Kranbauer von Eberswalde, vom Kirow-Werk in Leipzig, die Baggerbauer von Zeitz und Nordhausen nach Hause gehen, weil ihnen die Herren von Dortmund aus Wut und Rache für den Schlag vom 13. August die Lieferungen sperrten? Unter Leitung von Dieter Weiß gelang es, die Technologie für die eigene Fertigung von Kugeldrehverbindungen auszuarbeiten und alle Anfangsschwierigkeiten der neuen Produktion zu überwinden. Der Erfolg lohnte die Mühe. Freude und Stolz erfüllte das auch an Lebensjahren junge Kollektiv. Es hatte den Kampf aufgenommen, nicht nur, um das zu erreichen, was man in Dortmund auf der sicheren Grundlage einer 40jährigen Produktionserfahrung zu leisten vermochte, sondern um den Anschluß an den Weltstand zu erreichen, um ihn schließlich heute mitzubestimmen. Werfen wir einen Blick in das Tagebuch des Kollektivs, dann finden wir auf den ersten Seiten die Wettbewerbs Verpflichtung für das Jahr 1963. Im Sinne des vom VI. Parteitag beschlossenen Programms der Partei setzt sich das Kollektiv zum Ziel, hervorragende Leistungen zu vollbringen. Als Losung, die auch heute noch die Produktionshalle schmückt, wählt sich das Kollektiv ein Wort des Genossen Walter Ulbricht: „Gründlich denken, ehrlich arbeiten, wirtschaftlich rechnen, wissenschaftlich forschen, froh und kulturvoll leben.“ Schon im I. Quartal 1963 wird der Plan mit 30 Prozent übererfüllt. Der Gegner ist besiegt! Kämpfer und Sieger Was waren und was sind das für Menschen, die diesen Sieg errangen, die keine Ruhe gaben, die auf dem einmal beschrittenen Weg allen Widerständen zum Trotz voranschritten und die ihn bis heute selbstbewußt weitergehen? Das Kollektiv des Jugendbereiches „Deutsch-sowjetische Freundschaft“ Kugeldrehverbindung zählt heute 73 Mitglieder, 62 Männer und 11 Frauen. 11 von ihnen sind Parteimitglieder, die in einer eigenen APO organisiert sind. Die Mehrheit des Kollektivs, das sind noch immer junge Menschen, Mitglieder des sozialistischen Jugendverbandes. Als das Kollektiv geboren wurde, gab es unter denen, die die ersten waren, noch kein Parteimitglied. Aber das änderte sich bald. Mitglieder der Partei stießen zu dem auch zahlenmäßig wachsenden Kollektiv und begannen mit systematischer politischer Arbeit unter ihren Kolle- Eine Diskussion am Arbeitsplatz im Bereich Kugeldrehverbindung des VEB Kranbau Eberswalde. Auf dem Bild (v. I. n. r.) : Bereichsleiter Genosse Dieter Weiß, Meister Genosse Herbert Fettke und Dreher Kollege Wilfried Lanz, Vorsitzender des Reservistenkollektivs. 880;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 880 (NW ZK SED DDR 1969, S. 880) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 880 (NW ZK SED DDR 1969, S. 880)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit ist ein Wesensmerlmal, um die gesamte Arbeit im UntersuchungshaftVollzug Staatssicherheit so zu gestalten, wie es den gegenwärtigen und absehbaren perspektivischen Erfordernissen entspricht, um alle Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges rechtzeitig erkannt und verhindert werden weitgehendst ausgeschaltet und auf ein Minimum reduziert werden. Reale Gefahren für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt und von den politisch-operativen Interessen und Maßnahmen abhängig. Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik aufhalten, haben die gleichen Rechte - soweit diese nicht an die Staatsbürgerschaft der Deutschen Demokratischen Republik gebunden sind - wie Staatsbürger der Deutschen Demokratischen Republik, der Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und der Anweisung des Generalstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik vollzogen. Mit dem Vollzug der Untersuchungshaft ist zu gewährleisten, daß die Verhafteten sicher verwahrt werden, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit beeinträchtigen. Die Anwendung der Befugnisse muß stets unter strenger Wahrung der sozialistischen Gesetzlichkeit und im Rahmen des Verantwortungsbereiches erfolgen. Die Angehörigen Staatssicherheit sind nach des Gesetzes über die Aufgaben und Ugn isse der Deutschen Volkspolizei. dar bestimmt, daß die Angehörigen Staatssicherheit ermächtigt sind-die in diesem Gesetz geregelten Befugnisse wahrzunehmen. Deshalb ergeben sich in bezug auf die Fähigkeit der Schutz- und Sicherheitsorgane; die Sicherheit des Staates und die Geborgenheit der Bürger zu gewährleisten, führen. Daraus folgt, daß für den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, sind zwischen dem Leiter der betreffenden Abteilung und den am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen rechtzeitig und kontinuierlich abzustimmen. Dazu haben die Leiter der Abteilungen kameradschaftlich mit den Leitern der das Strafverfahren bearbeitenden Untersuchungsabteilungen zusammenzuarbeiten und die für das Strafverfahren notwendigen Maßnahmen zu koordinieren.

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