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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 870

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 870 (NW ZK SED DDR 1969, S. 870); Demokratischer Zentralismus und innerparteiliche Demokratie Lebenselement unserer Partei Es ist charakteristisch für unsere Partei, daß sie, um die Massen zu lehren und ihnen ständig voranzugehen, unablässig selbst lernt. Rechtzeitig und kontinuierlich wurden die für jeden neuen Abschnitt der gesellschaftlichen Entwicklung notwendigen Entscheidungen getroffen und die wissenschaftliche Führungstätigkeit auf ein höheres Niveau gebracht. Hunderttausende Parteimitglieder nutzten die von Partei und Staat geschaffenen Bildungsmöglichkeiten, um sich die politischen und fachlichen Kenntnisse anzueignen, über die ein Kommunist auf dem jeweiligen Gebiet verfügen muß. Von den Mitgliedern der Leitungen der Grundorganisationen besitzen gegenwärtig 31 Prozent, der Kreisleitungen 51,4 Prozent und der Bezirksleitungen 70 Prozent einen Hoch- oder Fachschulabschluß. Konsequent wird in unserer Partei das Prinzip des demokratischen Zentralismus verwirklicht und die innerparteiliche Demokratie breit entwickelt. Davon zeugt auch, daß während der diesjährigen Parteiwahlen mehr als 43 Prozent der Mitglieder und Kandidaten zur Diskussion sprachen, um zur Lösung der Aufgaben beizutragen, vor denen ihre Kollektive und die gesamte Partei stehen. Viele Tausende Genossen und Parteilose bereicherten durch ihre Tätigkeit in ehrenamtlichen Kommissionen, bei der Ausarbeitung der Entschließungen auf vielfältige Art und Weise den Erfahrungsschatz der Partei. Neue Kampfgenossen traten an unsere Seite. Seit dem VII. Parteitag wurden über 178 000 Kandidaten, vor allem Arbeiter, unter ihnen viele Jugendliche, in unsere Reihen aufgenommen. In der großen Mehrheit unserer Grundorganisationen stehen die Probleme der politisch-ideologischen Überzeugungsarbeit regelmäßig im Mittelpunkt der Beratungen und Beschlüsse. Um ihre Wirksamkeit zu erhöhen, wird die Parteiarbeit von den Bezirks- und Kreisleitungen langfristig geplant. Vom Zentralkomitee bis in die Grundorganisationen werden moderne Führungsmethoden und -techniken Schritt für Schritt erprobt und angewandt. Die Bilanz am 20. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik, die wir für die Tätigkeit der revolutionären Vorhut der Arbeiterklasse in unserem Staat ziehen können, unterstreicht voll und ganz die Feststellung auf dem VII. Parteitag, daß unsere Partei die erfahrenste und erfolgreichste politische Partei in der deutschen Geschichte ist. Dank und Anerkennung gebühren vor allem den Hunderttausenden Parteiarbeitern, den Parteisekretären, den über 379 000 Leitungsmitgliedern in den Grundorganisationen und Abteilungsparteiorganisationen, den Angehörigen der Kampfgruppen, allen Genossen, die treu und selbstlos ihre Pflicht erfüllen. Mit großer Hingabe an die Sache des Sozialismus, als Neuerer und echte Vertrauensleute der Werktätigen haben sie Hervorragendes geleistet und die Geschichte von 20 Jahren Deutsche Demokratische Republik maßgeblich mitgeschrieben. Voller Optimismus und schöpferischer Tatkraft, gut gerüstet für den weiteren Kampf zur allseitigen Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik überschreitet das erprobte und erfahrene große Kollektiv unserer Partei unter Führung des Zentralkomitees die Schwelle zum dritten Jahrzehnt der Deutschen Demokratischen Republik. Grundlage unseres Handelns ist auch künftig die schöpferische Anwendung der unbesiegbaren Lehre des Marxismus-Leninismus. Im Geiste Lenins, dessen 100. Geburtstag wir würdig vorbereiten, werden uns die Beschlüsse der Internationalen Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau Richtschnur des Handelns 870;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 870 (NW ZK SED DDR 1969, S. 870) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 870 (NW ZK SED DDR 1969, S. 870)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl Personen Personen -Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesverräterische Nachricht enüb ermi lung, Land rrät sche Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Personen Personen Personen Personen Staatsfeindlicher Menschenhandel Personen Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und den eingesetzten Sicherungskräften ergebenden grundsätzlichen Aufgaben zur Gewährleistung eines umsichtigen, zügigen und optimalen Ablaufes von der Zuführung verdächtiger Personen bis zur Entscheidung unter strikter Beachtung der dem Bürger zustehenden Rechte, wie der Beschwerde, die in den Belehrungen enthalten sein müssen, zu garantieren. Diese Forderungen erwachsen aus der sozialistischen Gesetzlichkeit und die weitere Festigung des Vertrauensverhältnisses der Bürger zur sozialistischen Staatsmacht, besonders zum Staatssicherheit , die objektive allseitige und umfassende Aufklärung jeder begangenen Straftat, ihrer Ursachen und Bedingungen und ihrer schrittweisen Ausmerzung aus dem Leben der Gesellschaft Eins ehr- änkung ihrer Wirksamkeit zu intensivieren und effektiver zu gestalten.

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