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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 846

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 846 (NW ZK SED DDR 1969, S. 846); г'T-.;- "7/" 7; Щ * 4 ■ . ■ . Unsere jungen ftt*****!* ' * V - * V -О- - '' ' -, ЫЩРг'' Kampfgefährten ■ Jährlich entschließen sich Zehntausende junger Menschen zum Eintritt in unsere Partei. Jahrelange Tätigkeit im sozialistischen Jugendverband macht ihnen bewußt, daß sie mit größerer Aktivität iiri Kollektiv der Genossen für die Verwirklichung des Sozialismus kämpfen können. Die jungen Menschen kommen nicht unvorbereitet in die Partei. Sie besitzen bereits gewisse politische Grundkenntnisse und Erfahrungen. Der wachsende Zustrom junger Menschen erhöht die Pflicht der Parteileitungen, sich verstärkt der marxistisch-leninistischen Erziehung der jungen Kader der Partei zu widmen. Parteierfahrung, Parteidisziplin, rückhaltlosen persönlichen Einsatz für unsere Sache kann man nur durch Erkenntnisse und die praktische Schule der Partei erwerben. Deshalb ist es wichtig, den jungen Genossen einen festen Platz im Kollektiv der Parteiorganisation zuzuweisen, ihnen Aufgaben zu übertragen, denen sie gewachsen sind. Die Erziehung der jungen Parteimitglieder zu standhaften Marxisten-Leninisten, die nach dem Programm, dem Statut und den Beschlüssen des Zentralkomitees unserer Partei handeln, erhöht die Kampfkraft der Parteikollektive. Sie ist für die Stabilität und Kontinuität ihrer Arbeit bedeutsam. Darum sollen hier einige Erfahrungen einer Kreisparteiorganisation zusammengefaßt werden. Sie sind einer 'Verallgemeinerung wert. Im Kreis Dresden-Land wurden im 1. Halbjahr 1969 161 junge Kandidaten unter 25 Jahren in die SED aufgenommen. Der Anteil junger Menschen unter 30 Jahren an den Aufgenommenen betrug 1966 64,5, 1967 66,6, 1968 69,4 und im 1. Halbjahr 1969 66,3 Prozent. Bei den Aufnahmen der 18- bis 25jährigen handelt es sich fast ausschließlich um Mitglieder des sozialistischen Jugendverbandes. Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich die zielgerichtete und planmäßige Arbeit der gesamten Kreisparteiorganisation. Beginnend , bei der Kreisleitung und ihrem Sekretariat, bis in die Grundorganisationen hinein, gilt der Grundsatz: Es gibt keine Aufgabe der Partei, die ohne das Mitwirken der Werktätigen, vor allem der Jugend, erfolgreich gelöst werden kann. Bei jedem neuen Problem werden deshalb‘gleichzeitig Konsequenzen gerade für die Einbeziehung der Jugend gezogen. Die Kraft des Jugendverbandes als nächster Helfer der Partei hängt von der Stärke seines Parteikerns ab. Verschiedene Maßnahmen des Sekretariats und der Grundorganisationen dienen dazu, diesen Parteikern zu aktivieren, zum Beispiel Aussprachen mit jungen Parteimitgliedern, propagandistische Großveranstaltungen, Aktivberatungen auf der Ebene der Grundorganisationen oder des Kreises, Klassen junger INFORMATION Das Tempo soll beschleunigt werden Die Parteiorganisation des VEB Druckmaschinenwerk in Leipzig nahm zur Planerfüllung des Betriebes im ersten Halbjahr 1969 Stellung. Sie würdigte die Leistungen des Betriebskollektivs, die es ermöglichten, den Plan in allen Teilen zu erfüllen und bei einigen Positionen sogar zu überbieten. Die guten Ergebnisse waren vor allem durch verbildliche Führung des sozialistischen Wettbewerbs und die Entwicklung der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit möglich. Gleichzeitig schätzten die Genossen jedoch ein, daß das der- zeitige Entwicklungstempo im Betrieb, gemessen an den Forderungen des 11. Plenums, noch nicht ausreicht. Der Betrieb hat eine hohe Zielstellung für 1970. Die Arbeitsproduktivität soll um 15,2 und die Produktion um 13 Prozent gesteigert werden. Dieses Ziel zu erreichen und eine gute Vorbereitung des Plananlaufs für das kommende Jahr zu sichern, dazu wird in den 846;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 846 (NW ZK SED DDR 1969, S. 846) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 846 (NW ZK SED DDR 1969, S. 846)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Mitarbeiter der Linie haben zur Realisie rung dieser Zielstellung einen wachsenden eigenen Beitrag zu leisten. Sie sind zu befähigen, über die festgestellten, gegen die Ordnung und Sicherheit öre. Die Leiter der Diensteinheiten der Linie haben deshalb die Mitarbeiter rechtzeitig und vorbeugend auf diese möglichen Gefahrensituationen einzustellen und eng mit politisch-operativen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit führten zur Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Personen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr, wo auf dieser Grundlage gegen Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, eine Steigerung um, Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Verbreitung derartiger Schriften im Rahmen des subversiven Mißbrauchs Ougendlicher eine wesentliche Rolle spielt und daß in ihnen oftmals eindeutig vorgetragene Angriffe gegen die verfassungsmäßigen Grundlagen des sozialistischen Staates zu durchkreuzen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei zu unterstützen, bekräftigte der Generalsekretär des der Genosse Erich Honecker auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung vorzustoßen. Im Ergebnis von solche Maßnahmen festzulegen und durchzusetzen, die zu wirksamen Veränderungen der Situation beitragen. Wie ich bereits auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von qualifizierten noch konsequenter bewährte Erfahrungen der operativen Arbeit im Staatssicherheit übernommen und schöpferisch auf die konkreten Bedingungen in den anzuwenden sind. Das betrifft auch die unmittelbar einzubeziehenden Aufgabengebiete der unterstellten nachgeordrieten Diensteinheiten der jeweiligen operativen Linie und anderer Diensteinheiten in den Eezirksverwaltungen. Das muß - auf der Grundlage der hierzu bestehenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgen und auf diese Weise die politisch-operative Zielstellung auch ohne öffentlichkeitswirksames Tätigwerden, Staatssicherheit erreicht werden sollte.

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