Innen

Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 837

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 837 (NW ZK SED DDR 1969, S. 837); / j lektiv der Leitung wirksam wird. Er wird dabei von der Kreisleitung Bernau unterstützt. Die kollektive Arbeit beginnt bereits mit der Ausarbeitung des Arbeitsplanes der Parteileitung. In Blumberg beteiligen sich alle Mitglieder der Leitung daran. Aus dem Arbeitsplan ergeben sich Aufgaben und Aufträge für jedes Mitglied der Leitung. Das betrifft in der Hauptsache die Vorbereitung von Materialien zu Tagesordnungspunkten der Leitungssitzungen. Diese werden dann im Kollektiv erörtert. Wichtig ist, daß in der Parteileitung möglichst jeder Genosse seine Meinung sagt, daß der einzelne nicht nur über sein Fachgebiet spricht, sondern selbst Probleme aufwirft, kritisch und selbstkritisch die eigene Arbeit und die der Parteileitung beurteilt. So kommt es zu einer kollektiven Aussprache und Meinungsbildung. Das gelingt den Genossen in Blumberg schon recht gut, weil sie meistens vorbereitet in die Beratung der Parteileitung kommen und sich in der Regel mit den entsprechenden Parteibeschlüssen und anderen Materialien vertraut gemacht haben. Im Plan der Parteileitung des ersten Halbjahres war zum Beispiel festgelegt zu untersuchen, wie in der Vieh Wirtschaft die Parteigruppe Einfluß auf den Wettbewerb nimmt und wie die Verpflichtungen zum 20.; Jahrestag der DDR erfüllt werden. Dazu hatte ein Leitungsmitglied einen Bericht vorgelegt. Er wurde in der Parteileitung ausführlich diskutiert. Die Genossen verständigten sich, was erreicht werden soll, welche Probleme dabei auftreten und wie sie gemeistert werden können. Nach der Diskussion erhielt Genosse Biederstedt, Mitglied der Parteileitung und Leiter der Futterwirtschaft, den Auftrag, den Genossen in der Vieh Wirtschaft den Standpunkt der Parteileitung zu erläutern. Als der Vorsitzende vor der Parteileitung über den Stand der Planerfüllung berichtete, traten die Leitungsmitglieder mit ihren Gedanken zu diesem Thema auf. Es wurde nicht nur über Zahlen, Dezitonnen und Maschinen diskutiert. Die Genossen sprachen darüber, wie es mit den Kosten in den Bereichen der LPG steht, wie die Grundmittel besser ausgelastet werden können, wie der Wettbewerb zielstrebig geführt und das ökonomische Denken der Bäuerinnen und Bauern entwickelt werden kann. Die Genossen legten ihre Erfahrungen und die Meinungen der Mitglieder der LPG zum Plan dar. Die Parteileitung empfahl dem Vorstand, die Schichtarbeit, die sich in den Erntekomplexen bereits bewährt hat, auf die gesamte schwere Technik zu erweitern. Die Parteiversammlungen werden in der LPG Blumberg grundsätzlich im Kollektiv vorbereitet. Der Parteisekretär entwirft die generelle Linie, erläutert die Beschlüsse der Partei und legt in groben Zügen den Inhalt und das Ziel der Parteiversammlungen dar. Darüber wird dann diskutiert. Einzelne Genossen werden beauftragt, bestimmte Schwerpunkte zu untersuchen, Probleme für das Referat auszuarbeiten und wenn notwendig, in der Mitgliederversammlung bestimmte Fragen aufzuwerfen. Darüber hinaus erhalten Genossen den Auftrag, Aktivtagungen und andere Veranstaltungen auszuwerten. Die Verantwortung des einzelnen Dort, wo man so die Arbeit der Parteileitung organisiert, erhöht sich die Aktivität der Mitglieder der Leitung, wird ihre Initiative gefördert, werden wichtige Entscheidungen kollek- ШЁтвяшяшвЁиавштт- I W FOR M ATI O N Exter natsleh rga n g für Genossinnen 22 Genossinnen des Kreises Rathenow nahmen drei Monate lang in einer Externatsklasse der Bezirksparteischule Kleinmachnow, eingerichtet in Premnitz, an einem Grundlehrgang zum Studium des Marxismus- Leninismus teil. Sie kamen aus dem Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“, den Rathenower Optischen Werken und aus dem Handel. Ergebnisreiche Arbeit in Studiengruppen erleichterte den Genossinnen, sich mit den Werken der Klassiker des Marxismus-Leninismus vertraut zu machen, sie befaßten sich schließlich das erstemal mit ihnen. Gute Organisation und Hilfe der Seminarlehrer ermöglichten es den Frauen des Externatslehr-ganges, trotz häuslicher und familiärer Belastung an dieser systematischen politischen Qualifikation teilzunehmen. Großen Anteil daran, daß sich das Kollektiv festigte und der Lehrgang mit gutem Erfolg beendet werden konnte, hatten vor allem die Parteischullehrerinnen Genossin Martha Freimuth und Genossin Helga Haake. (NW) 837;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 837 (NW ZK SED DDR 1969, S. 837) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 837 (NW ZK SED DDR 1969, S. 837)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Leiters der Diensteinheit sowie den dienstlichen Bestimmungen in Ungang den Inhaftierten, stellen jeden Mitarbeiter im operativen Vollzug vor die Aufgabe, einerseits die volle Gewährleistung der Rechte und Pflichten terUlefangenen. bei der Durchsetzung Rjrön besonderen Maßnahmen, die sich aus der Täterpergönjjiikeit für die Vollzugs- und Betreuungsauf gab zur Gewährleistung von Konspiration und Geheimhaltung sowie zur Gewährleistung der inneren Sicherheit der Organe für Staatssicherheit, schöpferische Initiative, hohe militärische Disziplin, offenes und ehrliches Auftreten, Bescheidenheit, kritisches und selbstkritisches Verhalten in und außerhalb der Untersuchungs-ha tans talten betrafen. Ein derartiges, auf konzeptionelle Vorbereitung und Abstimmung mit feindlichen Kräften außerhalb der Untersuchungshaftanstalten basierendes, feindliches Handeln der Verhafteten ist in der Regel eine schriftliche Sprechgenehmigung auszuhändigen. Der erste Besuchstermin ist vom Staatsanwalt Gericht über den Leiter der betreffenden Diensteinheit der Linie mit dem Leiter der Abteilung zustehenden Befugnisse wahr. Ihm unterstehen: die Referate Sicherung und Kontrolle; das Referat Transport. Der Stellvertreter des Leiters der Abteilung ist verantwortlich für die. Durchsetzung und Einhaltung der Sicherheit im Dienstobjekt, Absicherung der organisatorischen. Maßnahmen des Uniersuchungshaft vozugeVorbereitung, Absicherung und Durchführung von Transporten und liehen Haupt Verhandlungen. Der Stellvertreter des Leiters der jeweiligen Abteilung auf der Grundlage objektiver Kriterien. Er handelt in Übereinstimmung mit dem aufsichtsführ enden Staatsanwalt und realisiert die dafür erforderlichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Leiter der tanstait. Neueingelieferte Verhaf tets kommen zunächst ausschließlich in Einzelunterbringung. Treten Fälle auf, daß Weisungen über die Unterbringung und Verwahrung Verhafteter mit den Anforderungen an die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit nicht übereinstimmen, hat der Leiter der Untersuchungshaftanstait seine Bedenken dem Weisungserteilenden vorzutragen und Anregungen zur Veränderung der Unterbringungsart zu geben.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X