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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 831

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 831 (NW ZK SED DDR 1969, S. 831); samkeit der Parteiorganisationen in den Betrieben und Kombinaten darauf gelenkt, in der politisch-ideologischen Arbeit wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Energieversorgung unter allen Witterungsbedingungen kontinuierlich gewährleistet ist. Aus den Erfahrungen des 1. Halbjahres 1969 ergibt sich die Notwendigkeit, die optimale Produktion und rationelle Anwendung von Energie unter gesellschaftliche Kontrolle zu stellen. Im Vergleich zum Weltstand liegt der spezifische Energieverbrauch bei vielen Erzeugnissen unvertretbar hoch. Auch hinsichtlich der Ausarbeitung und Anwendung energiesparender Verfahren und Technologien bestehen noch große Reserven. Gegenwärtig reichen in vielen Betrieben die Bemühungen, energieintensive Prozesse in lastschwache Zeiten zu verlagern und die für die jeweilige Produktion ökonomisch günstigsten Energieträger festzulegen, noch nicht aus. Bereits die ersten Überprüfungen durch die Betriebskommissionen der ABI haben Ansatzpunkte für die politisch-ideologische Arbeit der Parteiorganisationen sichtbar gemacht. Im Wettbewerb und im Neuererwesen der meisten Betriebe spielen Probleme der rationellen Energieanwendung bisher nicht die gebührende Rolle. Vielfach fehlt der konkrete Vergleich des eigenen Energieaufwandes mit internationalen Bestwerten. Das erweist sich als das wesentlichste Hindernis, den Werktätigen eine ausreichende Orientierung auf sparsamste Energieanwendung zu geben und diese Aufgabe zum Anliegen der gesamten Belegschaft zu machen. Viele Leiter halten das für überflüssig. Sie begründen ihre Haltung damit, daß der Anteil der Kosten für Energie am Gesamtaufwand der Produktion und im Vergleich zu anderen Positionen, wie beispielsweise Material, relativ gering ist. Sie verkennen völlig, daß der sparsamste Verbrauch und die rationellste Anwendung der Energie unumgänglich* sind, um den steigenden Bedarf zu befriedigen und damit das kontinuierliche Wachstum unserer wirtschaftlichen Potenzen zu sichern. Die Parteiorganisation im VEB Baustoffwerk Dissenchen, Kreis Calau, hatte es in Vorbereitung der Rekonstruktion des Betriebes verstanden, den Werktätigen die Verantwortung, die sie für den sparsamen Verbrauch von, Energie haben, bewußt zu machen. Durch verschiedene Maßnahmen, die nicht zuletzt von den Kollektiven des Betriebes vorgeschlagen wurden, gelang es, den Verbrauch an Elektroenergie um rund 30 Prozent zu senken. Die Forderung von Parteiführung und Regierung, durch optimale Produktion und rationellste Verwendung von Energie die allseitige Erfüllung des Planes 1969 zu gewährleisten, wird in vielen Betrieben noch zu sehr unter betriebsegoistischen Gesichtspunkten verstanden. Damit darf sich aber keine Parteiorganisation abfinden. Von der ökonomischen Materialverwendung und der rationellsten Energiewirtschaft wird die stabile und kontinuierliche Produktion und Planerfüllung sehr wesentlich beeinflußt. Deshalb empfiehlt es sich, daß die Parteileitungen den Betriebskommissionen der ABI in den nächsten Monaten alle Unterstützung gewähren, wenn diese ihre Tätigkeit besonders auf diesem Gebiet entfalten. Die Mitarbeiter der Arbeiter-und-Bauern-Inspektion und ihre Betriebskommissionen sehen ihre Hauptaufgabe darin, mitzuhelfen, daß der Plan 1969 erfüllt und der Plan 1970 exakt vorbereitet wird, damit günstige Startpositionen für den Perspektivplan 1971 1975 geschaffen werden. bewußt mitzugestalten und voranzutreiben, erarbeiteten wir uns als Elternaktiv der Klasse 11 b/2 der EOS Saalfeld (Saale) einen Arbeitsplan für das Schuljahr 1968/69. Die Festlegungen im Arbeitsplan wurden, auf der Grundlage des Klassenleiterplanes und unter Berücksichtigung der Situation in der Klasse getroffen. Selbstverständlich waren alle gewählten Mitglieder des Elternaktivs an der Ausarbeitung des Arbeitsplanes beteiligt, der erst nach einer Beratung mit der FDJ-Leitung der Klasse und einer gründlichen Diskussion mit den Eltern in einer Klassenelternversammlung bestätigt wurde. Bereits diese Form halten wir für äußerst wichtig. Sie sollte in noch größerem Umfange Anwendung finden, weil sie die Mitarbeit fördert. Im Vordergrund unserer Arbeit stand die klassenmäßige Erziehung. Um einen guten Über- blick über die Situation in der Klasse zu gewinnen, führte das Elternaktiv mehrere Gruppenhospitationen durch. Eine Auswertung mit dem Klassenleiter, den Fachlehrern und dem FDJ-Sekretär ergab, daß besonders die führende Rolle der FDJ gestärkt werden mußte. Dementsprechend wurden auch konkrete Maßnahmen im Arbeitsplan festgelegt. Zuerst galt es, den FDJlern bei der Vorbereitung ihrer Wahlversammlung zu helfen. Dabei vermieden wir jedwede Gängelei. In der 831;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 831 (NW ZK SED DDR 1969, S. 831) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 831 (NW ZK SED DDR 1969, S. 831)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Das Recht auf Verteidigung - ein verfassungsmäßiges Grundrecht in: Neue Oustiz Buchholz, Wissenschaftliches Kolloquium zur gesellschaftlichen Wirksamkeit des Strafverfahrens und zur differenzier-ten Prozeßform in: Neue ustiz ranz. Zur Wahrung des Rechts auf Verteidigung in: Justiz Plitz Те ich er Weitere Ausgestaltung des Strafver- fahrensrechts in der in: Justiz Schröder Huhn Wissenschaftliche Konferenz zur gerichtlichen Beweisführung und Wahrheitsfindung im sozialistischen Strafprozeß. die Feststellung der Wahrheit als ein grundlegendes Prinzip des sozialistischen Strafverfahrens. Sie ist notwendige Voraussetzung gerechter und gesetzlicher Entscheidungen. Die grundlegenden Aufgaben des Strafverfahrens sind in der Verfassung der und im in der Strafprozeßordnung , im und weiter ausgestalteten und rechtlich vsr bindlich fixierten Grundsätze, wie zum Beispiel Humanismus; Achtung der Würde des Menschen, seiner Freiheit und seiner Rechte und die Beschränkung der unumgänglichen Maßnahme auf die aus den Erfordernissen der Gefahren-äbwehr im Interesse der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hinreichend geklärt werden, darf keine diesbezügliche Handlung feindlich-negativer Kräfte latent bleiben. Zweitens wird dadurch bewirkt, daß intensive Ermittlungshandlungen und strafprozessuale Zwangsmaßnahmen dann unterbleiben können, wenn sich im Ergebnis der durchgeführten Prüfungsmaßnahmen der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt, sondern ist häufig Bestandteil der vom Genossen Minister wiederholt geforderten differenzierten Rechtsanwendung durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit ist selbstverständlich an die strafprozessuale Voraussetzunq des Vorliecens eines der. im aufgeführten Anlässe gebunden. Der Anlaß ist in den Ermittlungsakten euszuWeisen. In den meisten Fällen bereitet das keine Schwierigkeiten, weil das zu untersuchende Vorkommnis selbst oder Anzeigen und Mitteilungen von Steats-und Wirtschaftsorganen oder von Bürgern oder Aufträge des Staatsanwalts den Anlaß für die Durchführung des Untersuchungshaftvollzuges arbeiten die Diensteinheiten der Linie eng mit politisch-operativen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zusammen. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit den Diensteinheiten der Linie zu unterstützen, zum Beispiel in Form konsequenter Kontrolle der Einnahme von Medizin, der Gewährung längeren Aufenthaltes im Freien und anderen.

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