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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 824

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 824 (NW ZK SED DDR 1969, S. 824); Zielstrebige, planmäßige Kaderarbeit Von Adolf Wicklein, 2. Sekretär der Bezirksleitung Erfurt Spitzenleistungen und maximale Ergebnisse in Ökonomie, Wissenschaft und Technik, das Tempo der Entwicklung der Produktivkräfte unserer sozialistischen Gesellschaft und die I Erarbeitung eines hohen Nationaleinkommens hängen wesentlich von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Kader ab, Kollektive von Menschen zu führen, komplizierte Produktionsanlagen, wichtige ‘ Produktionsabschnitte und Betriebe zu leiten und wissenschaftliche Füh- I rungsmethoden anzuwenden. Die politisch-ideo- ; logische Erziehung und die planmäßige Aus- I wähl, Aus- und Weiterbildung der Kader, so 5 wie es der Beschluß des Sekretariats des Zen- tralkomitees vom 17. Februar 1965 „Grundsätze ] über die planmäßige Entwicklung, Ausbildung, jj Erziehung und Verteilung der Kader for- g dert, stellt darum einen wichtigen Bestandteil 1 der wissenschaftlichen Führungstätigkeit dar. Es handelt sich hier um eine objektive notwen- j dige Voraussetzung, um das Tempo der Ent- Wicklung entscheidend zu beeinflussen, die Zu- J kunft zu meistern und kontinuierlich und syste- matisch die Erhöhung des Niveaus der Arbeit 1 mit den Menschen zu sichern. Die Bezirksleitung Erfurt und die Sekretariate der Kreisleitungen konzentrieren sich deshall? vorrangig auf die Entwicklung von Kadern aus f der Arbeiterklasse und auf die Förderung von Frauen und Jugendlichen für leitende Funktionen. Nachwuchskader für die Zukunft vorbereiten Mit Hilfe und Unterstützung der Bezirksleitung und in Verbindung mit den Kreisleitungen wurde in einigen Kombinaten und wichtigen Betrieben des Bezirkes eine zielstrebige und planmäßige Kaderarbeit entwickelt. Das trifft zum Beispiel zu für das VE Uhrenkombinat Ruhla, den VEB Fernmeldewerk Arnstadt und den VEB Baumwollspinnerei und Zwirnerei Leinefelde. Hier sind gute Ergebnisse bei der Auswahl, Ausbildung und Erziehung junger Nachwuchskader, die die Leiter großer Kollektive von morgen werden sollen, erreicht worden. Diese Erfolge in der Kaderarbeit können erzielt werden, wenn ein exaktes, von den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Erfordernissen bestimmtes Kaderprogramm vorliegt, das sich auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erstreckt und wenn entsprechend diesem Programm planmäßig die Nachwuchskader entwickelt werden. Beispielgebend ist in dieser Hinsicht der VEB Fernmeldewerk Arnstadt. Die Partei- und die Werkleitung dieses Betriebes ließen sich von der wachsenden volkswirtschaftlichen Bedeutung des Betriebes bei der Verwirklichung des ökonomischen Systems des Sozialismus und seiner Entwicklung zu einem Großbetrieb der Nachrichten- und Vermittlungstechnik leiten. Sie gingen also von der Prognose aus und davon, daß in der gegenwärtigen Periode die Kompliziertheit der Aufgaben bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Führungs- und Leitungstätigkeit schneller zunimmt als die Fortschritte der Rationalisierung und Automatisierung. Das verlangt aber, auf dem Gebiet der Kaderarbeit den notwendigen Vorlauf zu schaffen. Die Parteileitung erarbeitete sich dazu einen eigenen Standpunkt: Die Leiter und Nachwuchskader sind so zu entwickeln, daß sie an alle Aufgaben und Lösung stets von politischen Voraussetzungen herangehen; daß sie hohes fachliches Können mit staatsbürgerlichem Denken und Handeln verbinden; daß sie auf der Grundlage eines festen Klassenstandpunktes Urteilsfähigkeit entwickeln, klassenmäßig politisch denken und fühlen sowie demokratische Aktivitäten entfalten ; daß sie bei der Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus schöpferische Leistungen vollbringen. 824;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 824 (NW ZK SED DDR 1969, S. 824) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 824 (NW ZK SED DDR 1969, S. 824)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Durch den Leiter der Abteilung Staatssicherheit Berlin ist zu sichern, daß über Strafgefangene, derefr Freiheitsstrafe in den Abteilungen vollzogen wird, ein üenFb ser und aktueller Nachweis geführt wird. Der Leiter der Abteilung ist für die konsequente Verwirklichung der unter Punkt genannten Grundsätze verantwortlich. hat durch eigene Befehle und Weisungen., die politisch-operative Dienstdurchführung, die innere und äußere Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaf tanstalt in ihrer Substanz anzugreifen sowie Lücken und bogünstigende Faktoren im Sicherungssystem zu erkennen und diese für seine subversiven Angriffe auszunutzen, Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in wesentlichen Verantwortungsbereichen bezogen sein, allgemeingültige praktische Erfahrungen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit und gesicherte Erkenntnisse, zum Beispiel der Bekämpfung terroristischer und anderer operativ-bedeutsamer Gewaltakte, die in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen Staatssicherheit schöpferisch, aufgaben- und schwerpunktbezogen festgelegt sind, verarbeiten. Programme der operativen Sofortmaßnahmen sind für die wesentlichsten möglichen Gefährdungen und Störungen des Untersuchungshaftvollzuges zu erstellen. Die Mitarbeiter der Linie haben zur Realisie rung dieser Zielstellung einen wachsenden eigenen Beitrag zu leisten. Sie sind zu befähigen, über die festgestellten, gegen die Ordnung und Sicherheit in der tersuchungshaftanstalt sowie insbesondere für die Gesundheit und das Leben der Mitarbeiter der Linie verbundene. Durch eine konsequent Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung wird die Aufgabe gestellt, daß Störungen oder Gefährdungen der Durchführung gerichtlicher Haupt Verhandlungen oder die Beeinträchtigung ihres ordnungsgemäßen Ablaufs durch feindlich negative oder provokativ-demonstrative Handlungen unter allen Lagebedingungen zu verhindern, daß der Gegner Angeklagte oder Zeugen beseitigt, gewaltsam befreit öder anderweitig die ordnungsgemäße Durchführung der gerichtlichen Hauptverhandlung ernsthaft stört.

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