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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 814

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 814 (NW ZK SED DDR 1969, S. 814); ses großen Rationalisierungsprojektes Einfluß. Die Parteiorganisation im VEB Schwermaschinenbau „Emst Thälmann“ achtete von Anfang an auf die Teilnahme der Werktätigen an der Analysentätigkeit und an der Verteidigung der technisch- Die konsequente Anwendung des wissenschaftlichen Arbeitsstudiums trägt wesentlich dazu bei, daß der Arbeitsprozeß auf der Grundlage moderner technologischer Lösungen und neuester arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse kurzfristig umgestaltet werden kann. Das Arbeitàstudium untersucht vor allem die Tätigkeit des Menschen im Arbeitsprozeß mit dem Ziel, solche Arbeitsbedingungen für die Werktätigen zu schaffen, die hohe Arbeitsleistungen und die Anwendung neuer Lei-stungskennziffem ermöglichen. Die Ergebnisse des Arbeitsstudiums sind deshalb unabdingbare Voraussetzungen, um die Optimierung des Reproduktionsprozesses mit Hilfe der Operationsforschung in kurzer Zeit durchführen zu können. Andererseits werden im Arbeitsstudium selbst immer stärker die Methoden der Operationsforschung z. B. mathematisch-statistische Methoden, die Modellierung und Variantenrechnung angewandt. Beste Ergebnisse bei der rationellen Gestaltung der Arbeitsprozesse werden deshalb dort erreicht, wo Operationsforschung und Arbeitsstudium unmittelbar Zusammenwirken. Die Parteiorganisationen sollten darauf achten, daß diese Reserven mit Hilfe komplexer Studien aufgedeckt, durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung erschlossen und über neue Normen ökonomisch wirksam gemacht werden. ökonomischen Zielstellungen und leistete dabei eine große politisch-ideologische Arbeit. So konnten auch rechtzeitig die Probleme der Umsetzung, der Qualifizierung und der materiellen Interessiertheit der Werktätigen geklärt werden. Es geht jedoch nicht nur um die Umgestaltung der Fertigungsprozesse. Angesichts der zunehmenden Bedeutung der produktionsvorbereitenden Bereiche und der wissenschaftlichen Leitungstätigkeit für die schnelle wissenschaftlich-technische Entwicklung orientiert die Partei verstärkt auf die Automatisierung und Rationalisierung der Arbeit in diesen Bereichen. Hieraus ergeben sich für das wissenschaftliche Arbeitsstudium in enger Verbindung mit der Operationsforschung erhebliche Aufgaben. Dazu gehören z. B. Komplexstudien der Projektierung, Konstruktion und Technologie, um Routinearbeiten mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung automatisieren zu können. Das Neue auf dem Gebiet des Arbeitsstudiums und der Arbeitsgestaltung besteht somit darin, daß sich das Schwergewicht ihrer Anwendung immer stärker in die Phase der Vorbereitung des Reproduktionsprozesses verlagert. Angesichts des hohen Tempos der Entwicklung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Lösungen können Spitzenleistungen nur erreicht werden, wenn die neuen, automatisierten Bereiche und Fertigungslinien vom ersten Tage an mit modernster Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation und nach wissenschaftlich begründeten Leistungskennziffem arbeiten. Die Parteiorganisationen soll- ten deshalb fordern, daß bèi der Projektierung und Konstruktion neuer Maschinen und Fertigungslinien von vornherein durch beste Arbeitsgestaltung eine reibungslose Produktion, hohe Arbeitskultur und damit eine hohe Arbeitsproduktivität gewährleistet werden. Die umfangreichen Aufgaben des wissenschaftlichen Arbeitsstudiums verlangen eine hohe Qualifikation aller daran Beteiligten, vor allem der Leiter. Eine nachahmenswerte Form der Qualifizierung wurde im Mansfeldkombinat „Wilhelm Pieck“ und in der WB Stahl- und Walzwerke entwickelt. Die Vermittlung von Grund- und Spezialkenntnissen zu Problemen des Arbeitsstudiums in den verschiedensten Lehrgängen wurde mit der Aufgabe verknüpft, daß die Lehrgangsteilnehmer das erworbene Wissen im eigenen Tätigkeitsbereich anwenden, selbständig arbeitswissenschaftliche Studien betreiben und Analysen erarbeiten. Dadurch konnte zum Beispiel im Bereich der WB Stahl- und Walzwerke ein ökonomischer Nutzen von einer Million Mark erzielt werden. Natürlich geht es nicht nur um die Aus- und Weiterbildung der Leiter und Spezialisten. Grundkenntnisse über Arbeitsstudium, Arbeitsgestaltung und Arbeitsnormung brauchen auch die mittleren Leitungskader, die Neuerer und nicht zuletzt die Partei-und Gewerkschaftsfunktionäre. An sie wenden sich die Werktätigen mit ihren Fragen zuerst. Von ihrer auf Sachkenntnis begründeten Überzeugungskraft hängt weitgehend die aktive Mitwirkung der Werktätigen bei der Verwirklichung der Aufgaben des Arbeitsstudiums Arbeitsstudium und Ökonomie der Zeit 814;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 814 (NW ZK SED DDR 1969, S. 814) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 814 (NW ZK SED DDR 1969, S. 814)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt muß vor der Entlassung, wenn der Verhaftete auf freien Fuß gesetzt wird, prüfen, daß - die Entlassungsverfügung des Staatsanwaltes mit dem entsprechenden Dienstsiegel und eine Bestätigung der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der im Staatssicherheit , Geheime Verschlußsache Staatssicherheit - Mielke, Referat auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der von der Linie forderte, um einen noch größeren Beitrag zu leisten, die politisch-operative Lage stets real und umfassend einzuschätzen; die Pläne, Absichten und Maßnahmen der Feindzentralen zur Ausnutzung der neuen Bedingungen allseitig aufzuklären und damit die Abwehrarbeit wirkungsvoll zu unterstützen. Die Durchsetzung der dazu von mir bereits auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von fester Bestandteil der Organisierung der gesamten politischoperativen Arbeit bleibt in einer Reihe von Diensteinhei ten wieder ird. Das heißt - wie ich bereits an anderer Stelle forderte -,sie darf nicht losgelöst von der politisch-operativen Lage, von den politisch-operativen Schwe?-punktbereichen und politisch-operativen Schwerpunkten, von, der Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge und wertvolle Beiträge anderer Diensteinheiten sind entsprechend zu würdigen. Gewährleistung der ständigen Einflußnahme auf die zielstrebige Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge im Verantwortungsbereich. Die Leiter haben ständig zu sichern, daß die Jeweils zu behandelnde Thematik auf das engste mit den praktischen Problemen, Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem eigenen Verantwortungsbereich verbunden und konkrete positive und negative Beispiele unter Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung zu beraten, die notwendigen operativ-taktischen Dokumente zu erarbeiten und die Organisation des Zusammenwirkens und des Informationsaustausches zu überprüfen.

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