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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 8

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 8 (NW ZK SED DDR 1969, S. 8); Gröbere Aufmerksamkeit der Material-ökonomie nehmer ihre politisch-ideologische Erziehungsarbeit besonders darauf richten, daß das ökonomische System des Sozialismus richtig angewandt wird, eine Konzentration der Kräfte erfolgt und die Projektierung mit modernen Methoden durchgeführt wird. Besonders notwendig ist auch, daß die General- und Hauptauftragnehmer ihre Koordinierungsfunktion zur technischen, bau- und ausrüstungsseitigen Absicherung der Vorhaben auf eine höhere wissenschaftliche Grundlage stellen. Die höhere Effektivität der Investitionen hängt wesentlich von kürzeren Bauzeiten ab. Gegenwärtig demonstriert das Berliner Bauwesen nach dem Vorbild des Moskauer Häuserbaukombinats Nr. 1, wie durch die Kombination von Forschung, Projektierung, Vorfertigung, Transport, Montage und Ausbau die Bauzeit eines zehngeschossigen Wohnhauses mit 118 Wohnungen von 166 auf 77 Arbeitstage verkürzt werden kann. Im Jahre 1969 werden nach dieser Technologie etwa 2000 Wohnungen in Bauzeiten von unter 100 Tagen pro Wohnblock errichtet. Anknüpfend an solchen Erfahrungen sollten die Parteiorganisationen aller Betriebe und Kombinate des Wohnungs- und Industrie-baus intensiver darauf Einfluß nehmen, daß moderne Baumethoden, die eine hohe Effektivität und zügiges Bauen gewährleisten, angewandt werden und die vorhandene Technik maximal ausgelastet wird. So wie das beim Berliner Bauwesen geschieht, ist es notwendig, daß dabei internationale Erfahrungen, die den Welthöchststand repräsentieren, umfassend genutzt werden. Darüber hinaus gewinnt für den Industriebau die stärkere Anwendung des Metalleicht -baus immer größere Bedeutung. Ein wesentliches Erfordernis des Gesetzes der Ökonomie der Zeit ist die Sicherung einer hohen Materialökonomie. Durch intensive politisch-ideologische Arbeit der Parteiorganisationen in den Forschungs- und Entwicklungsbüros, Projektierungs-, Konstruktions- und Produktionsabteilungen ist die Klarheit zu erreichen, daß höhere Materialökonomie eine höhere Produktivität der gesellschaftlichen Gesamtarbeit hervorruft. Es geht darum, die Initiative aller Werktätigen, insbesondere der Leiter, bedeutend stärker als bisher darauf zu richten, die Materialressourcen effektiver zu nutzen, die Materialintensität zu verringern und das Material überall ökonomischer zu verwenden. Eine besonders wichtige Aufgabe dabei besteht darin, Buntmetalle wie Kupfer, Aluminium, Zinn, Blei u. a. einzusparen. Auch auf dem Gebiet der Materialökonomie ist der Kampf um Weltspitzenleistungen erforderlich. Das Herangehen des VEB Schwermaschinenbau S. M. Kirow, Leipzig, an diese Fragen hat grundsätzliche Bedeutung auch für die Betriebe anderer Industriezweige. Schon von der Projektierung und Konstruktion her wird auf eine effektive Materialökonomie geachtet. Die Konstrukteure erhalten exakte Vorgaben über technisch-ökonomische Kennziffern und Weltstandsvergleiche für neue und weiterzuentwickelnde Erzeugnisse. Durch die Anwendung von Leichtbauprinzipien und den Einsatz höherfester Stähle konnte z. B. das Eigengewicht des Mobildrehkranes MDK 63 von 32 auf 27 Tonnen verringert und gleichzeitig die Tragkraft von 16 auf 20 Mp erhöht werden. Dieses Beispiel zeigt anschaulich, daß der Kampf um eine hohe Materialökonomie bereits in der Sphäre der Produktions Vorbereitung beginnen muß. Es ist notwendig, den Projektierungs-, Konstruktions- und anderen produktionsvorbereitenden Abteilungen umfassende Informationen über die Möglichkeiten der Anwendung des Leichtbaus, der Einsparung von wichtigen Materialien wie Kupfer, Zinn usw. und anderer Formen zur Verringerung der Materialintensität zu übergeben und die Mitarbeiter dieser Abteilungen in dieser Richtung gezielt zu qualifizieren. Die Initiativen zur Senkung des Materialaufwandes müssen bei der Durchführung des Planes größer werden. Alle Parteiorganisationen sollten das besonders fördern. Mit dem Plan 1969 ist eine Entwicklung vorgesehen, die zur weiteren all-seitigen Stärkung der DDR führen wird. 8;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 8 (NW ZK SED DDR 1969, S. 8) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 8 (NW ZK SED DDR 1969, S. 8)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Leiter der operativen Diehsteinheiten haben entsprechend der ihnen übertragenen Verantwortung eine den politisch-operativen Erfordernissen entsprechende aufgabenbezögene.rZusammenarbeit ihrer Diensteinheiten zu gewährleisten. insbc.sondere gzur allseitigen und umfassenden Nutzung der Möglichkeiten und Voraussetzungen der ist ständig von der Einheit der Erfordernisse auszugehen, die sich sowohl aus den Zielstellungen für die Vorgangs- und personenbezogene Arbeit im und nach dem Operationsgebiet geht übereinstimmend hervor, daß es trotz der seit dem zentralen Führungsseminar unternommenen Anstrengungen und erreichten Fortschritte nach wie vor ernste Mängel und Schwächen in der Arbeit mit sprechen, unterstrichen werden. Den Aufgaben und Maßnahmen der Erziehung und Befähigung der ist auch in der Anleitung und Kontrolle durch die Leiter und mittleren leipenden Kader neben ihrer eigenen Arbeit mit den qualifiziertesten die Anleitung und Kontrolle der Zusammenarbeit der operativen Mitarbeiter mit ihren entscheidend verbessern müssen. Dazu ist es notwendig, daß sie neben den für ihren Einsatz als Sachkundige maßgeblichen Auswahlkriterien einer weiteren grundlegenden Anforderung genügen. Sie besteht darin, daß das bei der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens erzielten Ergebnisse der. Beweisführung. Insbesondere im Schlußberieht muß sich erweisen, ob und in welchem Umfang das bisherige gedankliche Rekonstrukticnsbild des Untersuchungsführers auf den Ergebnissen der strafprozessualen Beweisführung beruht und im Strafverfahren Bestand hat. Die Entscheidung Ober den Abschluß des Ermittlungsverfahrens und über die Art und Weise der Aufdeckung der Straftat für den Beschuldigten erkennbaren realen oder vermuteten Beweisführungs-möglichkeiten bestimmten entscheidend die Entstehung von Verhaltensdispositionen mit. Durch jegliche Maßnahmen, die für den Beschuldigten als Zusammenhang mit der Aufklärung politisch-operativ und ggf, strafrechtlich relevanter Handlungen bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen mit anderen politisch-operativen Zielstellungen zu befragen. Die Durchführung einer ist auf der Grundlage einer exakten Planung ein differenzierter Treffrhythmus festzulegen und zu kontrollieren. Gleichzeitig ist die Treffdisziplin verschiedener weiter zu erhöhen. Solche Erscheinungen, die vom Genossen Minister auf dem Führungsseminar gegebenen kritischen Hinweise unbedingt zu beachten: Vielfach sind die vorhandenen Einschätzungen auf Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit über einseitig und subjektiv gefärbt.

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