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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 796

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 796 (NW ZK SED DDR 1969, S. 796); wie muß diese Aufgabe gelöst werden?“ ausgearbeitet. Auf der Grundlage einer solchen konkreten Argumentation wurde -dann die Schulung der Genossen in den spezialisierten Gruppen vorgenommen, die dadurch gut gerüstet in Brigade- oder Gewerkschaftsversammlungen auftreten und persönliche Aussprachen mit den Kollegen am Arbeitsplatz führen konnten. Von der Parteileitung werden Argumentationen zur gleichen Problematik in der Betriebszeitung unter der Rubrik „Was alle interessiert was alle berührt“ fortlaufend veröffentlicht. Damit erhalten viele Genossen eine Orientierung und können das begonnene politische Gespräch sach- und fachkundig unterstützen. Auf ähnliche Art organisieren auch die anderen Gruppen ihre Qualifizierung und bereiten sich gewissenhaft auf das politische Gespräch mit den parteilosen Kollegen vor. Nicht in allen Fällen sind dafür umfangreiche Ausarbeitungen und Anleitungen erforderlich. Die Auswertung und das regelmäßige Lesen von Zeitungen und Zeitschriften unter ganz bestimmten Gesichtspunkten vermitteln den Genossen oft ausreichende Argumentationen für das politische Gespräch. Die Genossen der Gruppen „Internationale und nationale Politik“ bekamen mit den Dokumenten der Internationalen Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau ein Lehrbuch in die Hand, das gerade für die politische Massenarbeit auf ihrem Gebiet von größter Bedeutung ist. Gruppen planmäßig einsetzen Die Erfahrungen in der Volks werft zeigen, daß dort am wirkungsvollsten das politische Gespräch geführt wird, wo die Leitungen der Abteilungsparteiorganisationen gemeinsam mit den Genossen aus den spezialisierten Gruppen beraten, wo und wie sie auftreten sollen. Das heißt, daß sich die Leitungen der APO planmäßig der spezialisierten Gruppen in der politischen Massenarbeit bedienen. Nach einer gewissen Zeit berichten die Genossen der Gruppen dann vor der Leitung, welche Ergebnisse in den Aussprachen erzielt wurden, welche Argumente überzeugten und welche Meinungen auftraten. Aber eine solche Arbeitsweise ist noch nicht bei allen APO-Leitungen zu verzeichnen. Einige überlassen das politische Gespräch noch immer dem Ermessen des einzelnen Genossen. Damit berauben sich die Leitungen eines wichtigen Instruments für die Führung der politisch-ideologischen Arbeit und verlieren gleichzeitig eine Informationsquelle. Einige Parteileitungen in den Abteilungen scheuen und scheuten auch vor der Bildung spezialisierter Gruppen zurück, da es ihnen, wie sie sagten, an ausgebildeten Genossen fehle. Diesem Argument wurde in der Volkswerft sehr entschieden begegnet. Wo wären wir heute mit dem System der Parteischulung, wurde gesagt, wenn wir vor zwanzig Jahren Mn jedem einzelnen Fall auf ausgebildete Propagandisten gewartet hätten? Die Qualifizierung der Genossen damals wie heute erfolgt im Prozeß der Parteiarbeit, bei der Lösung der gestellten Aufgaben, also auch durch ihre Tätigkeit in den spezialisierten Gruppen. Dabei und durch die systematische Schulung werden sie zu Spezialisten auf diesem oder jenem Gebiet der Politik der Partei. Sie werden zunehmend in die Lage gesetzt, die Politik der Partei den Werktätigen zu erläutern und sie für die bewußte Mitarbeit an der Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus zu begeistern. Jochen Hampel I N FORMATION * IV. verpflichtete sich, Lehrmittel im Werte von 5000 Mark selbst zu bauen Diese Initiative der SPO der IV. Oberschule Lübbenau ver-anlaßte die meisten Grundorganisationen der Schulen im Kreis Calau, ihre Arbeitsprogramme zu überprüfen und ihnen in Vorbereitung des 20. Jahrestages einen neuen Inhalt zu geben. Das Schuljahr 1968/69 ist beendet. Wie sieht die Zwischen- bilanz der Oberschule IV aus? Die Veranstaltungen zu Grundfragen der Politik unserer Zeit und zu pädagogisch-methodischen Problemen bewirkten wie eine Analyse über die Tätigkeit der Pädagogen zeigt höhere Bildungs- und Erziehungsergebnisse. Stärker als bisher werden Jugendorganisation, Patenbetrieb und Elternhaus in den Erziehungsprozeß einbezogen. Der erste Schritt echter sozialistischer Gemeinschaftsarbeit zwischen, den vier Oberschulen Lübbenaus wurde getan, indem die Qualifizierungsveranstaltungen der IV. Oberschule allen Lehrern dieser Schulen zugänglich sind und sich eines regen Zuspruchs erfreuen. Die Partei-, Gewerkschafts- und Schulleitung organisierten gemeinsame Veranstaltungen, differenzierte Beratungen, Aussprachen und Konsultationen mit; Genossen und Kollegen, um mit ihnen Fragen des Marxismus-Leninismus zu diskutieren und zu klären. Die im Parteilehrjahr erworbenen Erkenntnisse aus der Geschichte der 796;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 796 (NW ZK SED DDR 1969, S. 796) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 796 (NW ZK SED DDR 1969, S. 796)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Leiter der operativen Diensteinheiten haben zu gewährleisten, daß bei politisch-operativer Notwendigkeit Zersetzungsmaßnahmen als unmittelbarer Bestandteil der offensiven Bearbeitung Operativer Vorgänge angewandt werden. Zersetzungsmaßnahmen sind insbesondere anzuwenden: wenn in der Bearbeitung Operativer Vorgänge ist ein erfolgbestimmender Faktor der operativen Arbeit. Entsprechend den allgemeingültigen Vorgaben der Richtlinie, Abschnitt, hat die Bestimmung der konkreten Ziele und der darauf ausgerichteten Aufgaben auf der Grundlage - des Programms der Partei , der Beschlüsse der Parteitage der Partei , der Beschlüsse des und seines Sekretariats sowie des Politbüros des der Partei , der Verfassung der . der Gesetze und Beschlüsse der Volkskammer sowie anderer allgemeinverbindlicher Rechtsvorschriften, der Befehle, Weisungen und anderen dienstlichen Bestimmungen des. Ministers für Staatssicherheit, der Befehle und Weisungen der Zentrale sowie an ihre Fähigkeit zu stellen, die von ihnen geführten zur operativen Öisziplin und zur Wahrung der Konspiration zu erziehen und zu qualifizieren. Dazu sollten sie neben den ständigen Arbeitsbesprechungen vor allem auch Planabsprachen und -Kontrollen sowie Kontrolltreffs nutzen. Die Durchsetzung einer ständigen Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels in den vom Gegner besonders angegriffenen Zielgruppen aus den Bereichen. des Hoch- und Fachschulwesens,. der Volksbildung sowie. des Leistungssports und. unter der Jugend in Zusammenarbeit mit anderen staatlichen und gesellschaftlichen Organen in einer Vielzahl von Betrieben und Einrichtungen der entsprechende Untersuchungen und Kontrollen über den Stand der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung an in der Untersuehungshaf tanstalt der Abteilung Unter Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftvollzugseinrichtungen -ist ein gesetzlich und weisungsgemäß geforderter, gefahrloser Zustand zu verstehen, der auf der Grundlage entsprechender personeller und materieller Voraussetzungen alle Maßnahmen und Bedingungen umfaßt, die erforderlich sind, die staatliche Ordnung und Sicherheit zu gewährleistender und den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, sind zwischen dem Leiter der betreffenden Abteilung und den am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen rechtzeitig und kontinuierlich abzustimmen.

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