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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 788

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 788 (NW ZK SED DDR 1969, S. 788); Schließungen haben konzeptionellen, programmatischen Charakter. Sie enthalten die Ziele und Schwerpunkte der politisch-ideologischen und der organisatorischen Arbeit der Bezirks-bzw. Kreispartei Organisationen für die Wahlperiode. Der Perspektivplan dient dazu, konkret festzulegen, wie die auf der Delegiertenkonferenz beischlossene Linie zur Durchsetzung der Beschlüsse des ZK zu realisieren ist. Oft wird verkannt, daß es beim Perspektivplan der politisch-ideologischen Arbeit nicht darum geht, alle Einzelaufgaben und Details aufzunehmen, sondern darum, solche Probleme zu fixieren, die Leitungsentscheidungen durch das Sekretariat der Kreisleitung erfordern. Dieser Plan ist folglich ein Instrument der Kreisleitung zur wissenschaftlich fundierten Verwirklichung der Entschließung, ein Dokument, das es gleichzeitig ermöglicht, die operativen Aufgaben wissenschaftlich und vorausschauend zu planen. Damit drängt sich die Frage auf: Was muß beim Perspektivplan der politisch-ideologischen Arbeit berücksichtigt werden? Wie sollte man herangehen? Bei der Erarbeitung der Dokumente zu den Kreisdelegiertenkonferenzen ist von allen Kreisleitungen eine umfassende analytische Arbeit geleistet worden. Dieses Material sollte bei der Festlegung der Aufgaben des Perspektivplanes der politisch-ideologischen Arbeit mit hinzugezogen werden. Es ist daher nicht notwendig, jetzt wieder eine Vielzahl von Arbeitsgruppen aus Mitgliedern und Mitarbeitern der Kreisleitung zu bilden, die über mehrere Wochen hinweg am Perspektivplan arbeiten. Die Kreisleitung Cottbus-Stadt geht zum Beispiel folgenden Weg: Das Sekretariat beschloß nach ausführlicher Diskussion der Beschlüs’se des 10. Plenums und in Auswertung der auf der Kreisdelegiertenkonferenz und in den Berichtswahlversammlungen der Grundorganisationen geäußerten Vorschläge, Gedanken und Kritiken, eine Konzeption für die Ausarbeitung des Perspektivplanes. Die Abteilungen der Kreisleitung erhielten vom Sekretariat den Auftrag, innerhalb einer Frist von vier bis sechs Wochen konkrete Vorschläge für die praktische Verwirklichung der in der Entschließung festgelegten Linie zu unterbreiten. Eine kleine Arbeitsgruppe wird: danach im Auftrag des Sekretariats diese Vorschläge zusammenfassen und den Perspektivplan formulieren. Er wird dann im Sekretariat ergänzt und von der Kreisleitung beschlossen. Was gehört in den Perspektivplan? Für die Lösung der in der Entschließung enthaltenen Kamplexaufgaben könnten im Perspektivplan folgende Fragen konkret beantwortet werden: Wie führen die von der 10. Tagung des ZK formulierten Grundideen des geistigen Lebens durch ein wirksames System der politisch-ideologischen Arbeit zu Überzeugungen und zu bewußtem Handeln aller Werktätigen? Wie wird die Kampfkraft der Parteiorganisationen, ihr Einfluß, insbesondere an den entscheidenden Abschnitten, erhöht? 0 Wie werden die Kader dafür systematisch ausgebildet, qualifiziert und konzentriert eingesetzt? Wie ist die Verantwortung der Genossen in den staats- und wirtschaftsleitenden Organen sowie in den Massenorganisationen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Beschlüsse der Partei zu erhöhen? wissenschaftlich-technischen Revolution gelöst werden. Sehr aufschlußreich für alle waren dabei die Vorträge, die in diesem Zusammenhang von den Betriebsdirektoren des Binnenhafens Eisenhüttenstadt und des Werkverkehrs des EKO an Ort und Stelle gehalten wurden. Hier erfuhren die Jugendlichen, wie sich ' das Containertransportsystem auf allen Gebieten des Verkehrswesens der DDR entwickeln wird und welche vielfältigen Probleme im Eisenbahnwesen bereits in Angriff genommen wurden. Bei der Erfüllung der Forschungsaufträge beschäftigten sich die Jugendlichen sehr gründlich mit den Fragen der Kleinmechanisierung, der Realisierung der Verbesserungß Vorschläge, mit dem Neuererwesen und dem Wirken unserer sozialistischen Arbeitsgemeinschaften. Hier lernten sie das Wesen unserer sozialistischen Demokratie kennen, und ihnen wurde deutlich gemacht, was es heißt: „Plane mit, arbeite mit, regiere mit.“ Eine gute Ergänzung fand die Thematik der Durchsetzung der wissenschaftlich-technischen Revolution durch eine Exkursion im Kaltwalzwerk. In diesem, mit Hilfe der Sowjetunion neuerbauten Werk bekamen sie einen Einblick in die perspektivischen Aufgaben der Metallurgie, und sie wurden mit den Möglichkeiten ihrer künftigen Berufswahl vertraut gemacht. 788;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 788 (NW ZK SED DDR 1969, S. 788) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 788 (NW ZK SED DDR 1969, S. 788)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Bei der Durchführung der ist zu sichern, daß die bei der Entwicklung der zum Operativen Vorgang zur wirksamen Bearbeitung eingesetzt werden können. Die Leiter und mittleren leitenden Kader haben die für sie verbindlichen Vorgaben und die gegebenen Orientierungen schöpferisch entsprechend der konkreten Lage in ihren Verantwortungsbereichen um- und durchzusetzen. Die ständige Einschätzung der Wirksamkeit der Arbeit-mit den politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Die Organisation der Zusammenarbeit operativer Diensteinheiten zur weiteren Qualifizierung der operativen Grundprozesse Stellung genommen. Dabei erfolgte auch eine umfassende Einschätzung des Standes und der Effektivität der Arbeit. Die daraus abgeleitete Aufgabenstellung zur weiteren Qualifizierung der vorbeugenden Tätigkeit sind weiterhin gültig. Es kommt darauf an, die gesamte Vorbeugung noch stärker darauf auszurichten, Feindtätigkeit: bereits im Ansatzpunkt, in der Entstehungsphase zu erkennen und zu verhindern bei entsprechender Notwendigkeit wirksam zu bekämpfen. Die Verantwortung für die sichere, und ordnungsgemäße Durchführung der Transporte tragen die Leiter der Abteilungen sowie die verantwortlichen Transportoffiziere. Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Dienstobjekten der Staatssicherheit Berlin,. Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der UntersuchungshaftVollzugsordnung -UKVO - in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit ;. die Gemeinsamen Festlegungen der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und der Abteilung insbesondere im Zusammenhang mit der Übergabe Zugeführter; das kameradschaftliche Zusammenwirken mit Staatsanwalt und Gericht bei der raschen Verwirklichung getroffener Entscheidungen über die Einleitung von Ermittlungsverfahren unter offensiver vorbeugender Anwendung von Tatbeotandsolternativen der Zusammenrottung und des Rowdytums zu prüfen Falle des Auftretens von strafrechtlich relevanten Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, in deren Verlauf die Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen des dringenden Verdachtes von Straftaten, die sich gegen die staatliche Entscheidung zu richteten unter Bezugnahme auf dieselbe begangen wurden.

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