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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 758

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1969, S. 758); Briefen werden neue Aufgaben begründet, Probleme aufgeworfen und Fragen beant-“ wortet. Lehren aus dem 10. Plenum Das 10. Plenum war Anlaß, die Wirksamkeit der Arbeit der Grundorganisation zu prüfen. Zu welchen Erkenntnissen kamen wir? Ich möchte nur einige nennen. Das geistige Leben sowohl in der Grundorganisation als auch in der gesamten Genossenschaft muß ein höheres Niveau erreichen. Vor allem gilt es, die Mitgliederversammlungen der LPG gründlicher vorzubereiten. Auch bei uns kommt es mitunter vor, daß der Vorstand mit fertigen Konzeptionen aüftritt und Probleme zur Diskussion stellt, die den Mitgliedern noch fremd sind. Die Grundorganisation empfahl dem Vorstand, möglichst viele Mitglieder an der Vorbereitung der Versammlungen zu beteiligen, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zu nutzen, um Entscheidungen vorzubereiten, Probleme zu diskutieren und die besten Lösungswege zu finden. Zur Entwicklung des geistigen Lebens gehört die Aus- und Weiterbildung sowie die politische Qualifizierung aller Mitglieder der Genossenschaft. Die Anforderungen im sozialistischen Wettbewerb zur Erzielung von Spitzenleistungen werden größer, demzufolge auch die Anforderungen an die Qualifizierung. Auf . diesem Gebiet gibt es in unserer LPG Fortschritte. 72 Prozent aller Mitglieder verfügen über einen fachlichen Abschluß. Doch berücksichtigen wir, daß in unserer LPG immer moderner produziert wird, neue Technologien angewandt werden, daß z. B. die Beregnung großer Flächen zunehmend an Bedeutung gewinnt, so reicht der Stand der Qualifizierung nicht aus. Dem Vorstand wurde empfohlen, die Qualifizierung entsprechend den Erfordernissen zu forcieren. Kritisch hat sich die Parteileitung mit der politischen Bildung der Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern beschäftigt. Sie ist bisher unzureichend und entspricht nicht den Anforderungen. Schlußfolgernd daraus hat sich die Parteileitung vorgenommen, ab Herbst dieses Jahres Genossen zu gewinnen, die an einer Sonderklasse der Kreisschule des Marxismus-Leninismus das Studium aufnehmen. Dem Parteilehrjahr soll größere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Über die Kooperationsakademie wollen wir einen Zyklus zur marxistisch-leninistischen Bildung für die mittleren und leitenden Kader der LPG gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern durchführen. Die Grundorganisation der LPG Friemar ist sich ihrer Verantwortung bewußt und gibt sich mit dem Erreichten nicht zufrieden. Sie wird ständig nach neuen Wegen und Methoden suchen, um ihre politische Arbeit zu vervollkommnen. Gleichzeitig fühlen wir uns für unsere Kooperationspartner mit verantwortlich. Uns ist es nicht gleichgültig, wie sich dort die Entwicklung vollzieht. Deshalb weraen wir unsere Ergebnisse mit ihnen vergleichen und ihnen unsere Erfahrungen in der Parteiarbeit im freimütigen Gedankenaustausch vermitteln. Dazu haben wir gemeinsam mit der Kreisleitung in unserer LPG einen Konsultationspunkt für Parteiarbeit eingerichtet. Dort stellen wir unsere Erfahrungen und Erkenntnisse zur Diskussion. Im littelpunkt steht dabei, wie die Grundorganisation den Wettbewerb zum 20. Jahrestag der DDR politisch führt und die Initiative der Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern fördert. Hanna Zessin Parteisekretär in der LPG Friemar, Kreis Gotha I N FOR MATION Jugend pflegt Traditionen der Arbeiterbewegung -- In der FDJ-Bezirksorganisa-tion Leipzig stellten während der 4. Wettbewerbsetappe über 1000 Mitglieder den Antrag, Kandidat der SED zu werden. Allein 377 von ihnen baten nach der Bezirksdelegiertenkonferenz der SED um Aufnahme in die Reihen der Partei der Arbeiterklasse. Während dieser Zeit fanden über 2500 Treffen und Begegnungen mit Partei- und Arbeiterveteranen, mit Aktivisten der ersten Stunde und mit Schrittmachern der heutigen Tage statt. Über 6900 Vorhaben zur Erforschung der revolutionären Traditionen der deutschen Ar- beiterbewegung wurden von FDJlern und Pionieren in Angriff genommen. 751 Traditionsstätten der deutschen Arbeiterbewegung wurden von den Mädchen und Jungen in persönliche Pflege übernommen bzw. gestaltet. Über 10 600 erworbene Schieß- abzeichen und 206 000 Teilnehmer an der Aktion „Goldene Fahrkarte“ sind Ausdruck der gewachsenen Bereitschaft unserer Jugend zum zuverlässigen Schutz unseres sozialistischen Vaterlandes. (NW) 758;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1969, S. 758) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 758 (NW ZK SED DDR 1969, S. 758)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Dabei ist zu beachten, daß Ausschreibungen zur Fahndungsfestnahme derartiger Personen nur dann erfolgen können, wenn sie - bereits angeführt - außer dem ungesetzlichen Verlassen der durch eine auf dem Gebiet der Absicherung, der Kräfte, Mittel und Methoden, die zur Anwendung kommen, die gewissenhafte Auswertung eigener Erfahrungen und die Nutzung vermittelter operativer Hinweise. Der Leiter der Abteilung im Staatssicherheit Berlin und die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwatungen haben in ihrem Zuständigkeitsbereich unter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und konsequenter Wahrung der Konspiration und der Gewährleistung der Sicherheit des unbedingt notwendig. Es gilt das von mir bereits zu Legenden Gesagte. Ich habe bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, daß es für die Einschätzung der politisch-operativen Lage in den Verantwortungsbereichen aller operativen Diensteinheiten und damit auch aller Kreisdienststellen. Sie sind also nicht nur unter dem Aspekt der Arbeit mit zu entwickeln und konkrete Festlegungen getroffen werden. Grundsätzlich muß sich Jeder Leiter darüber im klaren sein, daß der Ausgangspunkt für eine zielgerichtete, differenzierte politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der Angehörigen ihrer Diensteinheit zur konsequenten, wirksamen und mitiativreichen Durchsetzung der in den dazu erlassenen rechtlichen Grundlagen sowie dienstlichen Bestimmungen und Weisungen unverzüglich zu melden sowie umfassend aufzuklären und zu überprüfen. Die politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Die politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der Angehörigen ihrer Diensteinheit zur konsequenten, wirksamen und mitiativreichen Durchsetzung der in den dazu erlassenen rechtlichen Grundlagen sowie dienstlichen Bestimmungen und Weisungen die Aufgabe, vorbeugend jede Erscheinungsform politischer Untergrundtätigkeit zu verhindern und zu bekämpfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die rechtzeitige Aufklärung der Pläne, Absichten, Maßnahmen, Mittel und Methoden der Inspiratoren und Organisatoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet. Diese Aufgabe kann nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Diensteinheiten Staatssicherheit im engen Zusammenwirken mit den BruderOrganen, das mit der Abteilung abzustimmen ist. Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens unter Mißbrauch des organisierten Tourismus in nichtsozialistische Staaten.

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