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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 75

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 75 (NW ZK SED DDR 1969, S. 75); dem Kreis Bad Freienwalde, daß der Parteisekretär seiner LPG Leiter der Viehwirtschaft und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender, Kreisleitungsmitglied und Mitglied des Gemeinderates ist. Oftmals zieht die Wahl zum 5- Parteisekretär die Übertragung weiterer Funktionen nach sich. Muß das aber immer so sein9 'v Die Meinung unserer Gesprächspartner war, daß die Kreisleitungen den Grundorganisationen helfen sollten, die Kollektivität der Parteileitungen zu entwickeln, möglichst viele Menschen für die Übernahme von Funktionen zu gewinnen. Das würde es manchem wirtschaftlichen Leiter erleichtern, neben seiner großen Verantwortung im Betrieb bereit zu sein, sich in die Parteileitungen wählen zu lassen. Systematisch einbeziehen Einige LPG-Vorsitzende haben in der Aussprache in Liebenwalde darauf hingewiesen, daß manche Leitungskräfte, darunter auch Genossen, sich nicht genügend politisch entwickeln. Diese Leiter glauben, für die politische Arbeit sei der Parteisekretär da. Sie bemühen sich daher kaum, sich größere marxistisch-leninistische Kenntnisse anzueignen. Sie meinen, die auf den Hochoder Fachschulen erworbenen politischen Grundkenntnisse würden für ihre Tätigkeit ausreichen. In Parteiversammlungen sprechen solche Genossen über fachliche Fragen wie in den Brigadeversammlungen, aber über ihre ideologische Arbeit mit den Kollegen, über die Formung des sozialistischen Arbeitskollektivs, über die Meinungen zu den aktuellen Problemen können sie wenig sagen. In dem Gespräch wurde darauf aufmerksam gemacht, daß mit den leitenden Funktionären in den Genossenschaften zuwenig politisch gearbeitet wird. Es würde vielfach versäumt, sie an die Parteiarbeit heranzuführen, mit ihnen über ihre politischen Aufgaben als Leiter sozialistischer Kollektive ?u sprechen, sie auf Lehrgänge zur marxistisch-leninistischen Weiterbildung zu delegieren. Die Leitungen der Grundorganisationen in den Genossenschaften brauchen die Hilfe der Kreisleitungen, um zielstrebig an der Entwicklung der Genossen Wirtschaftsleiter arbeiten zu können. Es geht dabei nicht allein um die Einbeziehung in die tägliche politisch-ideologische Arbeit. Die Rolle, die diese Funktionäre in der Leitung von Arbeitskollektiven, in der Organisierung der Produktion, bei der Entwicklung der Kooperation, beim Übergang zur industriemäßigen Produktion spielen, erfordert, daß sie an das Studium der Parteibeschlüsse herangeführt werden, daß ihnen in Seminaren und Diskussionen geholfen wird, die neuen gesellschaftlichen Entwicklungsprobleme voll zu verstehen. Das bedarf einer systematischen Qualifizierung. Die Kreisleitungen und die Leitungen der Grundorganisationen brauchen klare Vorstellungen und Konzeptionen, welche Genossen von den wirtschaftlichen Leitern auf künftige Paytei-funktionen in den LPG vorbereitet werden sollen. Das betrifft auch die Vereinbarung mit diesen Genossen, wann sie einen längeren Lehrgang der Parteischule besuchen können. Zur politischen Führung im Kreis gehört die Kaderarbeit. Sie darf nicht bei den gegenwärtigen Parteisekretären oder Vorsitzenden enden. Wir planen die Perspektive der modernen Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft. Dazu gehört aber auch eine perspektivische Kaderarbeit, dazu gehört die zielstrebige Entwicklung von Kadern für die Leitungen der Grundorganisationen und die systematische Arbeit mit den mittleren Leitungskräften der Genossenschaften. (NW) Diskussion über Kunst Das 9. Plenum des ZK konnte feststellen, daß sich ein neues, sozialistisches Verhältnis der ganzen Gesellschaft zur Kultur entwickelt hat. Unser Foto vermittelt uns davon einen lebendigen Einblick: Der Maler Günther Brendel diskutiert mit der Brigade Rattey vom Hotelneubau am Berliner Alexanderplatz über Entwürfe zu seinem Bauarbeiterbild. Monatelang war er mit Studenten auf dem Alex gewesen, um die Atmosphäre dieser modernen Baustelle einzufangen und mit den Arbeitern zu mm sprechen. Deshalb war diese Kunstdiskussion Mitte Dezember 1968 nicht die erste, die er mit ihnen führte, und sie wird auch nicht die letzte sein. Die Arbeiter konnten dem Künstler für sein Schaffen gute Hinweise geben, die er auch berücksichtigte. Hatte doch Genosse Walter Ulbricht auf dem 9. Plenum noch einmal unterstrichen, worauf es ankommt: „Immer muß davon ausgegangen werden, daß jede schöpferisch-künstlerische Leistung ein Beitrag für die Formung sozialistischer, kämpferischer Persönlichkeiten sein muß."Foto: ZB/u. steinberg 75;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 75 (NW ZK SED DDR 1969, S. 75) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 75 (NW ZK SED DDR 1969, S. 75)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Das Recht auf Verteidigung - ein verfassungsmäßiges Grundrecht in: Neue Oustiz Buchholz, Wissenschaftliches Kolloquium zur gesellschaftlichen Wirksamkeit des Strafverfahrens und zur differenzier-ten Prozeßform in: Neue ustiz ranz. Zur Wahrung des Rechts auf Verteidigung in: Justiz Plitz Те ich er Weitere Ausgestaltung des Strafver- fahrensrechts in der in: Justiz Schröder Huhn Wissenschaftliche Konferenz zur gerichtlichen Beweisführung und Wahrheitsfindung im sozialistischen Strafprozeß. Untersuchungshaftvollzugsordnung -. Ifläh sbafij.ng ; Änderung vom Äderung. Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten - interne Weisung Staatssicherheit - Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung Staatssicherheit verankert sind. Auch die konkrete Absprache über die Verantwortlichkeit bei der Realisierung bestimmter Maßnahmen ist von großer Bedeutung. Die Zusammenarbeit der Stellvertreter der Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen sowie eine Vielzahl weiterer, aus der aktuellen Lage resultierender politisch-operativer Aufgaben wirkungsvoll realisiert. Mit hohem persönlichen Einsatz, Engagement, politischem Verantwortungsbewußt sein und Ideenreichtum haben die Angehörigen der Linie . Die Durchsuchung inhas-a?; -Personen und deren mitgeführten ,Sa hbh und; andben Gegenstände, eine wichtige politisch-opcrative Maßnahme des Aufnahme- prozess. Die politisch-operative Bedeutung der Durchsuchung inhaftierter Personen und deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie für die Sicherstellung von eweismat.eriäi V-? während des Aufnahmeprozess in den UntersuchungshafthJisalten des Mini- Rechtliche Grundlagen der Aufnahme und Durchsuchung inhaftierter Personen, deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie die Sicherung von Beweismaterial innerhalb des Aufnahmeprozesses und die dabei zu lösenden Aufgaben durch die Angehörigen der Abteilung Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit operativen Arbeit Vertrauliche Verschlußsache. Die Bedeutung des. Ermittlungsverfahrens irn Kampf gegen die Angriffe das Feindes und für die Gewährleistung der staatlichen Sicherheit der Die politisch-operativen, tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und das Erwirken der Untersuchungshaft. Die Durchführung wesentlicher strafprozessualer Ermittlungshandlungen durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit in der Reoel mit der für die politisch-operative Bearbeitung der Sache zuständigen Diensteinheit im Staatssicherheit koordiniert und kombiniert werden muß.

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