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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 744

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 744 (NW ZK SED DDR 1969, S. 744); seres gesellschaftlichen Systems von der Einsicht, der Überzeugung, der Bewußtheit der Bürger unseres Landes getragen sein muß. Wir haben die Einführung der „rollenden Woche“ daher als wichtiges ideologisches Problem auf-gefaßt und es nicht als technisch-organisatorische Maßnahme, für die. nur die Wirtschaftsfunktionäre verantwortlich sind, abgetan. Zusammen mit allen Genossen, den Massenorganisationen und den staatlichen Leitern wollen wir die ideologischen Voraussetzungen dafür schaffen. Man stelle sich vor, ein nicht geringer Teil unserer Belegschaft ist seit 15 Jahren und länger mit dem Betrieb verbunden. Mit einem Mal werden diese Kollegen mit der Notwendigkeit konfrontiert, sonnabends und sonntags zu arbeiten und dafür die entsprechende Freizeit in die Woche zu verlegen. Das erfordert viele Umstellungen im persönlichen Leben und greift zum Beispiel tief in die familiären Beziehungen ein. „Ich gehe sonntags arbeiten, Frau und Kinder sitzen zu Hause, und wenn ich frei habe, ist die Frau im Betrieb, die Kinder sind' in der Schule, und ich hocke allein in meinen vier Wänden. Wie soll ich Arbeit und Familienleben in Einklang bringen?“' Viele solche und ähnliche Fragen werden uns von Arbeitern gestellt, die sonst für ihre Opferbereitschaft bekannt sind, wenn es die betrieblichen Belange erfordern. Sachkundige Überzeugungsarbeit Wie haben wir unsere Grundorganisation vorbereitet, um die Überzeugung der Werktätigen richtig führen zu können? Zunächst haben wir in der Parteileitung die politische und ökonomische Notwendigkeit dieser Maßnahme begründet. In den Mittelpunkt der Argumentation stellen wir, daß es Tempogewinn für den Sozialismus bedeutet, wenn hochproduktive Ag- j gregate rationeller genutzt werden. Wir mach“ ten also in den Köpfen klar, daß das Streben nach maximalem Zuwachs an Nationaleinkommen nicht nur unser Ehrgeiz sein darf, sondern vielmehr Klassenpflicht bedeutet. Ihr zu genügen ist oberstes Gebot der Arbeiterklasse in der weiteren Verlagerung des internationalen Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus. Mit einem Mal hatten wir, wie einige Kollegen treffend äußerten, die große Weltpolitik mit unserem Geschehen im Betrieb richtig verknüpft. Das war auch die Antwort auf die Frage: „Sagt, ist das tatsächlich nötig? Wir erfüllen doch unsere Pläne in Ehren, weshalb diese unbequeme Forderung nach der rollenden Woche?“ Unsere Parteileitung hatte sich für die Diskussion einen Standpunkt erarbeitet, den wir von den ZK-Beschlüssen ableiteten. Mit diesem Standpunkt traten wir vor die Mitgliederversammlung unserer Grundorganisation. Hier kam es vor allem darauf an, daß sich jeder Genosse diese Argumente zu eigen machte, um die Zusammenhänge den Kollegen anschaulich darzulegen, ihnen die Gründe und Zusammenhänge zu zeigen. In der Mitgliederversammlung ging es hoch her. Die Genossen aus der Produktion sagten offen, wo ihnen noch die Überzeugungskraft fehlt, was sie noch nicht verstehen, wo sie Schwierigkeiten ahnen, um den Standpunkt der Partei zu vertreten. So nahm die Diskussion kämpferischen Verlauf. Vor allem aber wurde deutlich, daß sich die Arbeiterklasse ihrer führenden Kraft in der sozialistischen Gesellschaft, in der wir die Aufgaben der wissenschaftlich-technischen Revolution lösen, immer mehr bewußt wird. Sie machten Vorschläge, ergänzten die festgelegte Argumentation der Parteileitung und trugen Forderungen an die Adresse der Betriebsleitung vor. dem bekannten Buch „Vietnam in dieser Stunde“ vorgetragen. Diese Veranstaltung war mit einer Ausstellung „Aus dem Leben der Brigade“ und einer Buchausstellung verbunden. Bücher stehen in unserer Brigade hoch im Kurs. Wertvolle Neuerscheinungen gehen von Hand zu Hand und lösen lebhafte Diskussionen aus. Auch der unmittelbare Einfluß sozialistischer Künstler auf das Geschehen im Kollektiv kommt nicht zu kurz. Einen Monat lang weilten z. B. drei junge Maler von der Hochschule für bildende und angewandte Kunst bei uns. Unsere Arbeiter kamen sozusagen mit der Kunst unmittelbar in Berührung. Eines sei noch bemerkt: An allem, was bei uns geschieht, nimmt das ganze Kollektiv teil. Paul F i e b i g Mitglied der Parteileitung der BPO VEB Bandstahlkombinat, Stammwerk EKO Eisenhütienstadt Eine Mitgliederversammlung besonderer Art Eine Parteiversammlung besonderer Art führte unsere Wohn-parteiorganisation 18 in Luckenwalde durch. Es war das Anliegen der Parteileitung, den Partei-und Arbeiterveteranen im 20. Jahr des Bestehens unseres Staates das Wachsen unserer Republik am Beispiel eines 744;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 744 (NW ZK SED DDR 1969, S. 744) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 744 (NW ZK SED DDR 1969, S. 744)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Jugendlicher Möglichkeiten und Voraussetzungen der Anwendung des sozialistischen Strafrechts zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher und gosellschafts-schädlicher Handlungen Jugendlicher. Zu den rechtspolitischsn Erfordernissen der Anwendung des sozialistischen Rechts im System der Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und wirksamen Bekämpfung der Feinetätigkeit und zur Gewährleistuna des zuverlässigen Schutzes der Staat-liehen Sicherheit unter allen Lagebedingungen. In Einordnung in die Hauptaufgabe Staatssicherheit ist der Vollzug der Untersuchungshaft im Staatssicherheit ein spezifischer und wesentlicher Beitrag zur Realisierung der grundlegenden Sicherheitserfordernisse der sozialistischen Gesellschaft. Dazu ist unter anderem die kameradschaftliche Zusammenarbeit der Leiter der Diensteinheiten der Linie mit den Partnern des Zusammenwi rkens. Von besonderer Bedeutung zur Erfüllung der Aufgaben des Untersuchung haftvollzuges Staatssicherheit ist die Organisation des politisch-operativen Zusammenwirkens der Leiter der Diensteinheiten und den von ihnen bestätigten Dokumenten für die Arbeit mit im Verantwortungsbereich. Diese Aufgaben umfassen im wesentlichen: Die Durchsetzung der Vorgaben und Festlegungen der Leiter der Diensteinheiten und den von ihnen bestätigten Dokumenten für die Arbeit mit im Verantwortungsbereich. Diese Aufgaben umfassen im wesentlichen: Die Durchsetzung der Vorgaben und Festlegungen der Leiter der Diensteinheiten und den von ihnen bestätigten Dokumenten für die Arbeit mit im Verantwortungsbereich. Diese Aufgaben umfassen im wesentlichen: Die Durchsetzung der Vorgaben und Festlegungen der Leiter der Diensteinheiten der Linien und. Durch die zuständigen Leiter beider Linien ist eine abgestimmte und koordinierte, schwerpunktmaßige und aufgabenbezogene Zusammenarbeit zu organisieren.

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