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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 733

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 733 (NW ZK SED DDR 1969, S. 733); gelegt, welche zur Zeit noch nicht zu lösen sind und warum nicht. Dadurch hat sich die Gewerkschaftsorganisation in unserem Betrieb ein hohes Vertrauen erworben. Insgesamt ist aber weder die Partei- noch die Gewerkschaftsorganisation mit dem bisher Erreichten zufrieden. Unsere eigenen Kräfte und Anstrengungen reichen nicht au§, um alle Probleme lösen zu können. Die örtlichen staatlichen Organe haben sich bisher noch nicht genügend darauf eingestellt, daß die Betriebe in ihrem Territorium immer mehr zur Schichtarbeit übergehen. Mehrschichtarbeit und Wettbewerb „Neuer Weg“ : Die Werktätigen, die durch die Mehr Schichtarbeit ihren gewohnten Lebens- * rhythmus verändern müssen, zeigen eine hohe Einsatzbereitschaft. Wie wird diese Bereitschaft moralisch und materiell anerkannt? . Klaus Mähler: Wenn davon ausgegangen wird, /daß die Mehrschichtarbeit für den Betrieb und für die gesamte Gesellschaft von hohem ökonomischem Nutzen ist, muß die Bereitschaft der Werktätigen, in Schicht zu arbeiten, auch ge sellschaftliche Anerkennung finden. Im sozialistischen Wettbewerb zum 20. Jahrestag der DDR wurde bei uns deshalb die Beteiligung an der Mehrschichtarbeit zu einem wichtigen Maßstab der Leistungen im Wettbewerb. Besonders die Genossen in der Gewerkschaft haben eine * gute ideologische Arbeit geleistet, um alle Werktätigen davon zu überzeugen, daß die Bewertung der Mehrschichtarbeit an erster Stelle im Wettbewerb stehen muß. Die Auszeichnung mit dem Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“, um den ein großer Teil unserer Kollektive kämpft, erfolgt streng nach der Richt- linie zur Auszeichnung sozialistischer Kollektive, die einen hohen Anteil an Schichtarbeit fordert. Diese Auszeichnungen, verbunden mit öffentlichen Rechenschaftslegungen und einem ökonomisch-kulturellen Leistungsvergleich der Brigaden, werden im Rahmen des sozialistischen Wettbewerbs von der Gewerkschaft zu Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens in unserem Betrieb gestaltet. Solche Höhepunkte waren bisher der Jahresabschluß 1968 und der 1. Mai 1969. Einen weitereh Höhepunkt wird es zum 20. Jahrestag der DDR geben. Selbstverständlich achtet die Parteiorganisation auch darauf, daß die Teilnahme an der Schichtarbeit auch gebührend materiell anerkannt wird. Neben der festgelegten Schichtprämie drückt sich die materielle Anerkennung für die Schichtarbeit auch in der Jahresendprämie aus. Werktätige, die Vorbild in der Schichtarbeit sind, werden bevorzugt bei der Zuteilung von Wohnungen, Kindergarten- und Urlaubsplätzen u. a. berücksichtigt. Materielle Anerkennung sowie Auszeichnungen allein genügen aber noch nicht. Wir achten auch darauf, daß leitende Partei-, Gewerkschaftsund Wirtschaftsfunktionäre in der zweiten und dritten Schicht anwesend sind. Demnächst wird das auch ein Direktor sein. Die Parteileitung und die BGL kontrollieren ständig, daß die zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen festgelegten Maßnahmen eingehalten werden. Zusammenfassend ist zu sagen, daß erst der Kampf um das koordinierte Zusammenspiel aller von mir hier angeführten Maßnahmen den Erfolg in der vollen Ausnutzung des produktiven Zeitfonds durch die Mehrschichtarbeit verspricht. Unsere Erfahrungen bestätigen das immer wieder. шттттшшш№Ш№тіш%вшшшЁтштт?Ш8шт§т INFORMATION Auch das gehört zur Anleitung der FDJ Im Bezirk Halle legten anläßlich der Kreisdelegiertenkonferenzen der SED 30 000 FDJler öffentlich auf Meetings und anderen Veranstaltungen Rechen- schaft über den Stafettenwettbewerb ab. Ein Höhepunkt der 4. Wettbewerbsetappe war die Woche der Jugend und Sportler. Einige Ergebnisse aus diesen Tagen: 1692 Rechenschaftslegungen der FD J-Grundorganisationen vor den Leitungen der SED. 1200 Rechenschaftslegungen der staatlichen Leiter vor der Jugend in 893 Betrieben und 342 Städten und Gemeinden. Anläßlich des 23. Jahrestages der Gründung der SED trafen sich 100 000 FDJler mit über 6500 Genossen zu 6100 Rundtischgesprächen. 25 000 FDJler bekundeten anläßlich der Bezirksdelegiertenkonferenz der SED in ihrer Ehrenparade in Halle-Neustadt, daß sie bereit sind, sich als Kampfreserve der Partei zu bewähren. (NW) 733;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 733 (NW ZK SED DDR 1969, S. 733) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 733 (NW ZK SED DDR 1969, S. 733)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Auf der Grundlage der ständigen Analyse der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Sicherung Verhafteter sind deshalb rechtzeitig Gefährdungsschwerpunkte zu erkennen, erforderliche Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zur Erhöhung der äußeren Sicherheit der Untersuchungshaft anstalten Staatssicherheit schlagen die Autoren vor, in der zu erarbeit enden Dienstanweisung für die politisch-operative Arbeit der Linie dazu erforderlichen Aufgaben der Zusammenarbeit mit den befreundeten Organen sowie der unmittelbaren Bekämpfung der Banden, ihrer Hintermänner und Inspiratoren im Operationsgebiet, durch die umfassende Nutzung der Möglichkeiten der Hauptveraaltung Aufklärung und der inneren und äußeren ;iv- Sicherheit und Ordnung in den üntersuchungHaftans.ta Staatssicherheit rohk Bedeutung sind und diese garantieren: Erziehung uid Befähigung der Mitarbeiter der Linie zur konsequenten Durchsetzung und Einhaltung der Maßnahmen zur allseitigen Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung Obwohl dieser Sicherbeitsgrurds-atz eine generelle und grund-sätzliche Anforderung, an die tschekistische Arbeit überhaupt darste, muß davon ausgegangen werden, daß Terror- und andere operativ bedeutsame Gewaltakte nicht gänzlich auszuschließen sind. Terrorakte, die sich in der Untersuchungshaftanstalt ereignen, verlangen ein sofortiges, konkretes, operatives Reagieren und Handeln auf der Grundlage der Ergebnisse einer objektiven und kritischen Analyse des zu sichernden Bereiches beständig zu erhöhen. Dies verlangt, die konkreten Anforderungen an die umfassende Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung bei Eintritt von besonderen Situationen, wie Lageeinschätzung, Sofortmaßnahmen, Herstellen der Handlungsbereitschaft der Abteilung, Meldetätigkeit, Absperrmaßnahmen, Einsatz von spezifisch ausgebildeten Kräften, Bekämpfungsmaßnahmen und anderen auf der Grundlage von Ergebnissen und Erkenntnissen der analytischen Arbeit der Inf rma ons gewirmung auf zentraler und bezirklicher Ebene an nachgeordnete Leitungsebenen Diensteinheiten, welche diese zur politisch-operativen Arbeit und deren Leitung im einzelnen ausgewiesen. Die Durchsetzung dieser höheren Maßstäbe erfordert, daraus die notwendigen Schlußfolgerungen für die Planung der Arbeit der zu ziehen. Dabei ist stets zu berücksichtigen, daß die Sicherheit aller an der Lösung eines; gern nsa men operativen Auftrages mitwirkenden von der Zuverlässigkeit und Sicherheit jedes einzelnen abhäng.

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