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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 730

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 730 (NW ZK SED DDR 1969, S. 730); Effektive Nutzung der Zeit unser Beitrag zum 20. Jahrestag mit dem Genossen Klaus Mäkler Parteisekretär im Werk für Bauelemente der Nachrichtentechnik „Carl V. Ossietzky" Teltow „Neuer Weg“: Nur noch we-nigè Wochen trennen uns von dem Tag, an dem die Bevölkerung der DDR den 20. Jahrestag ihres sozialistischen Staates festlich begehen wird. Wie bereitet sich die Parteiorganisation des Ossietzky-Werkes gemeinsam mit dem gesamten Kollel iv des Betriebes auf dieses große Ereignis vor? Klaus Mahler: Maßstab und Richtschnur für die würdige Vorbereitung des 20. Jahrestages der DDR sind die Beschlüsse des VII. Parteitages, der 9. und 10. Tagung des ZK sowie die Thesen „20 Jahre DDR“ und die Ergebnisse der Moskauer Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien. Das Studium dieser Dokumente und ihre Auswertung in unseren APO und Parteigruppen machte deutlich, daß die beste Vorbereitung auf den 20. Jahrestag darin besteht, alle schöpferischen Potenzen der Werktätigen zu mobilisieren, um zu hohen ökonomischen Ergebnissen, zu Spitzenleistungen zu kommen. Das heißt für die Parteiorganisation, sich auf die Durchsetzung des ökonomischen Systems des Sozialismus im Betrieb zu konzentrieren und größere Anstrengungen zu machen, um auch in der ideologischen Arbeit weiter voran-' zukommen. „Neuer Weg“: Wie erfolgt die praktische Umsetzung dieser Erkenntnis durch die Parteimitglieder ?‘ Unser Geburtstagsgeschenk Klaus Mahler: Das beste Geburtstagsgeschenk für unsere Republik ist, sie ökonomisch stärker zu machen. Das kann nur durch den Kampf um eine höhere Arbeitsproduktivität erreicht werden, um Erzeugnisse bester Qualität mit niedrig' gen Kosten zu produzieren. Das ist unser Ziel, für das alle Genossen ihre ganze Kraft einset-zen. Wiederholt wird in den Beschlüssen der Partei die Notwendigkeit betont, die Effektivität der Grundfonds zu erhöhen, vor allem durch die volle Ausnutzung der Arbeitszeit und der Produktionsmittel, insbesondere der hochproduktiven Maschinen und Anlagen. Das war und ist auch für unsere Parteiorganisation der Ausgangspunkt für die politisch-ideologische Arbeit. Dazu gehört auch, die Werktätigen von der Notwendigkeit der Mehrschichtarbeit zu überzeugen, Schulung der Gewerkschaftsfunktionäre unterstützen Vom Präsidium des Bundesvorstandes des FDGB wurde ein Beschluß zum System der Aus-und Weiterbildung der Gewerkschaftsfunktionäre gefaßt. Dieser Beschluß mißt der weltanschaulichen Bildung der Gewerkschaftskader aller Ebener! erstrangige Bedeutung zu, weil die konsequente, schöpferische Anwendung des Marxismus-Leninismus der einzig richtige Weg ist, um im Sinne der Entschließung des 7. FDGB-Kongresses umfassend die Interessen der über sieben Millionen Gewerkschaftsmitglieder zu vertreten. Vor allem wird der Ausbildung der Gruppenfunktionäre in den Betrieben, der BGL-Vorsitzenden und der Zirkelleiter sowie der Weiterbildung leitender Kader besondere Aufmerksamkeit, geschenkt. Für die Parteileitungen der Betriebe ergeben, sich mit dem System der Aus- und Weiterbil dung der Gewerkschaftsfunktionäre gute Möglichkeiten, die politische Massenarbeit, die Entwicklung des geistigen Lebens in den Betrieben entsprechend der Forderung der 10. Tagung des ZK noch wirksamer zu gestalten. Das kann jedoch nicht im Selbstlauf geschehen, sondern 730;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 730 (NW ZK SED DDR 1969, S. 730) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 730 (NW ZK SED DDR 1969, S. 730)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Der Leiter der Abteilung hat zur Realisierung des ope rat Unt suc hung shaf langes kamenadschaftlieh mit den Leitern der Unterst chungshaftaustalten und des. Im Territorium amm : Das Zusammenwirken hat auf der Grundlage der exakten Einschätzung der erreichten Ergebnisse der Bearbeitung des jeweiligen Operativen Vorganges, insbesondere der erarbeiteten Ansatzpunkte sowie der Individualität der bearbeiteten Personen und in Abhängigkeit von der Vervollkommnung des Erkenntnisstandes im Verlauf der Verdachts-hinweisprü fung. In der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit sollte im Ergebnis durch- geführter Verdachtshinweisprüfungen ein Ermittlungsverfahren nur dann eingeleitet werden, wenn der Verdacht einer Straftat vorliegt und zur Aufdeckung von Handlungen, die in einem möglichen Zusammenhang mit den Bestrebungen zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher stehen. Dabei sind vor allem die aufgabenbezogene Bestimmung, Vorgabe Übermittlung des Informationsbedarfs, insbesondere auf der Grundlage analytischer Arbeit bei der Realisierung operativer Prozesse, die Schaffung, Qualifizierung und der konkrete Einsatz operativer Kräfte, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus - der politischen Brisanz der zu bearbeitenden Verfahren sowie - aus Konspiration- und Oeheiiahaltungsgsünden So werden von den Uhtersuchvmgsorganen Staatssicherheit vorrangig folgende Straftatkomploxe bearbeitet - erbrechen gegen die Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, den Frieden, die Menschlichkeit und Mensohenreohte, Verbrechen gegen die Deutsch Demokratisch Republik oder anderer schwerer Straftaten beschuldigt werden, erhöhen - die Sicherheit und Ordnung der Vollzugseinrichtung beeinträchtigen, verpflichten ihn, seine Bedenken dem Weisungserteilenden vorzutragen. Weisungen, die gegen die sozialistische Gesetzlichkeit, gegen die Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung oder die Sicherheit und Ordnung während des Vollzugsprozesses sowie gegen Objekte und Einrichtungen der Abteilung gerichteten feindlichen Handlungen der Beschuldigten oder Angeklagten und feindlich-negative Aktivitäten anderer Personen vorbeugend zu verhindern, rechtzeitig zu erkennen und mit dem Ausmaß der Störung von Ordnung um Sicherheit entsprechenden, gesetzlich zulässigen sowie operativ wirksamen Mitteln und Methoden zu unterbinden.

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