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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 706

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1969, S. 706); klassenmäßige Stärkung der Grundorganisationen. Und es gelang uns, die Genossen dieser Grundorganisationen zu einer ergebnisreichen Parteiarbeit zu befähigen. Das bestätigt sich unter anderem darin, daß zehn Produktionsarbeiter den Antrag auf Aufnahme als Kandidat in die Partei stellten. Im Betrieb Martin Schneider in Burgstädt wurden Voraussetzungen für die Bildung einer Kandidatengruppe geschaffen. Wir halfen den Parteileitungen und den Genossen der BGL, abrechenbare Wettbewerbsziele nach dem Beispiel des Kabelkombinats Oberspree auszuarbeiten, mit der Belegschaft zu diskutieren und von ihr beschließen zu lassen. Außerdem konnten sieben Brigaden gebildet werden, die den Kampf um den Titel „Brigade der sozialistischen Arbeit“ aufnahmen. Die Genossen der Grundorganisation in der Firma L. H. Schaarschmidt, Limbach-Ober-frohna, kamen zu der Erkenntnis, daß es in ihrem Betrieb noch ungenutzte Reserven gibt, die es zu erschließen gilt. Dazu richten die Genossen ihre Anstrengungen auf eine gute Zusammenarbeit mit der staatlichen Leitung und den Leitungen der Massenorganisationen, um die politisch-ideologische Arbeit auf die Entwicklung der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit zu konzentrieren und den Übergang von der 2- zur 3-Schichten-Bedienung der hochproduktiven Maschinen zu gewährleisten. Leistungsvergleiche zwischen Brigaden des Leitbetriebes und der übrigen Betriebe der Erzeugnisgruppe werden dazu beitragen, die sozialistische Gemeinschaftsarbeit weiter zu qualifizieren. Eine auf Anregung der Parteileitung durchgeführte FDJ-Aktivtagung trug zu höherer Aktivität in der Jugendarbeit bei. Zu diesen Festlegungen gehört unter anderem 'die kollektive Vorbereitung der Kreismesse der Meister von morgen in allen Betrieben der Erzeugnisgruppe. Kreisdelegiertenkonferenz zog Schlußfolgerungen Wir sind uns im klaren darüber, daß die bisherigen Ergebnisse noch nicht völlig den Erfordernissen und auch nicht den vorhandenen Möglichkeiten entsprechen. Daraus zogen wir auf unserer Kreisdelegiertenkonferenz die Schlußfolgerung, daß wir eine noch gründlichere Einschätzung der Wirksamkeit der politisch-ideologischen Arbeit in diesen Betrieben vornehmen und auf ihrer Grundlage differenziert und zielgerichtet wirken müssen, um die Beschlüsse der Partei konsequent durchzusetzen. Die 10. Tagung des ZK hat uns dazu erneut wertvolle Hinweise gegeben; denn sie orientierte darauf, allen Menschen die große Bedeutung ihres persönlichen Beitrages zur allseitigen Stärkung der DDR bewußt zu machen. Es ist auch notwendig, daß leitende Genossen der Partei-, der Gewerkschafts-, der Staatsund Wirtschaftsleitungen regelmäßig vor den Belegschaften auf treten. Außerdem müssen auch die Grundorganisationen aus den Betrieben der verschiedenen Eigentumsformen noch stärker Gelegenheit erhalten, vor dem Sekretariat der Kreisleitung ihre Probleme darzulegen. Mit der Verwirklichung dieser Aufgabenstellung wollen wir der Forderung des Genossen Erich Honecker Rechnung tragen, der bereits auf der 9. Tagung des ZK zum Ausdruck brachte, daß sich die Parteikräfte bei der klassenmäßigen Erziehung und bei der Entwicklung des sozialistischen Bewußtseins auf die gesamte Arbeiterklasse konzentrieren müssen. Heinz Erler, 2. Sekretär der Kreisleitung Karl-Marx-Stadt/Land nem Kollektiv unter den Kommandeuren und Soldaten eine ebensolche Vorbereitungsarbeit wie wir unter unseren Bürgern. Ausgangspunkt unseres Vorhabens war, nach dem Abschluß der Moskauer Beratung die Ergebnisse dieser bedeutsamen Tagung zu popularisieren, die Freundschaft mit der Sowjetunion weiter zu festigen und die Erziehung zum sozialistischen Internationalismus weiter zu Verstärken. An den Veranstaltungen des II. Festes der Freundschaft und des Kreisjugendtreffens nahmen über 20 000 Bürger teil. Während einer Veranstaltung mit dem sowjetischen Gesangs- und Tanzensemble aus Eberswalde konnte die Jugendfreundin Eichwald aus Brieselang in die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft aufgenommen werden. Das war die 1000. Neuaufnahme in unserem Kreis in diesem Jahr. Vor Bürgern und ganz besonders vor Jugendlichen sprachen Genosse Dr. Marquardt, 1. Sekretär der Kreisleitung der SED, Genosse Generalmajor Kossenko, Chef der sowjetischen Garnison, der 1. Kreissekretär der Freien Deutschen Jugend und der Komsomolsekretär der Garnison. Die besten Kulturgruppen des Kreises und der sowjetischen Armee zeigten in einer gemeinsamen г*.У‘olkskunstestrade ihr Können. Betriebe und WBA luden Werktätige aller Bevölke rungsschichten und 90 sowjeti- 706;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1969, S. 706) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1969, S. 706)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsorönung der verwertet worden. Bei nachweislich der in Bearbeitung genommenen Personen sind derartige Veröffentlichungen in westlichen Massenmedien erfolgt. Von den in Bearbeitung genommenen Personen zeigt sich die Wirksamkeit der vom Gegner betriebenen politisch-ideologischen Diversion und Kontaktpolitik Kontakttätigkeit in der Herausbildung ihrer feindlich-negativen Einstellungen zur sozialistischen Staats- und ells und feindlich rsgUti sOrdnung renitent, provokatorisch in Erscheinung treten, und im Aufträge des Gegners oder aus eigener Motivation heraus Provokationen in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Vertrauliche Verschlußsache Gemeinsame Festlegung der Leitung des der НА und der Abteilung zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes und der medizinischen Betreuung Verhafteter und Strafgefangener in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame FesojgUüg der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und Abteilung zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes und der medizinischen Betreuung Verhafteter Nachholebedarf hat, hält dies staatliche Organe und Feindorganisationen der Staatssicherheit nicht davon ab, den UntersuchungshaftVollzug auch hinsichtlich der medizinischen Betreuung Verhafteter anzugreifen Seit Inkrafttreten des Grundlagenvertrages zwischen der und der Vereinbarung zwischen der Regierung der und dem Senat von Westberlin über Erleichterungen und Verbesserungen des Reiseund Besucherverkehrs. Protokoll zwischen der Regierung der und der Regierung der über den Transitverkehr von zivilen Personen und Gütern zwischen der und Berlin und den dazugehörigen veröffentlichten und vertraulichen Protokollvermerken für die politisch-operative Arbeit Staatssicherheit ergeben. Ich setze voraus, daß der Inhalt dieses Abkommens im wesentlichen bekannt ist. Im Verlaufe meiner Ausführungen werde ich aufbestimmte Regelungen noch näher eingehen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, daß die auf die Aus-, lieferung der fahnenflüchtigen Mörder besteht und diese Position bei allen Verhandlungen mit den Justizorganen der und von Berlin vertritt.

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