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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 703

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 703 (NW ZK SED DDR 1969, S. 703); Wachsender Parteieinfluh in Erzeugnisgruppen Mit dem Beschluß des VII. Parteitages, das entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus zu gestalten, wurde auch den vielen Betrieben mit staatlicher Beteiligung, den Privatbetrieben und den Produktionsgenossenschaften des Handwerks eine klare Perspektive gegeben. Im Landkreis Karl-Marx-Stadt gibt es neben strukturbestimmenden Betrieben der Elektro-technik/Elektronik und des Textilmaschinenbaus nicht weniger als 327 Betriebe dieser Eigentumsformen, von denen die Mehrzahl weniger als 50 Beschäftigte zählt. Insgesamt sind jedoch rund 60 Prozent der Beschäftigten des Kreises hier tätig. Mit einem Anteil an der industriellen Warenproduktion des Kreises von 'über 50 Prozent besitzen diese Betriebe für die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Konsumgütern vorwiegend Textilerzeugnissen und für den Export große Bedeutung. Damit wird deutlich, welche Rolle dieser Bereich für den gesamten gesellsdiaftlichen Entwicklungsprozeß auf unserem Territorium spielt. Für die Führungstätigkeit des Sekretariats der Kreisleitung unserer Partei ergibt sich daraus, neben der Konzentration auf die volkswirtschaftlich wichtigen Betriebe gleichermaßen auf den Prozeß der Entwicklung des sozialistischen Bewußtseins in den Betrieben dieser Eigentumsformen Einfluß zu nehmen. Es gilt, die Wirksamkeit der politisch-ideologischen Arbeit irî diesen Betrieben zu erhöhen, die Kampfkraft der Grundorganisationen zu entwickeln und durch Gewinnung der besten Produktionsarbeiterinnen und -arbeiter für unsere Partei die Grundorganisationen gleichzeitig klassenmäßig zu stärken. Das Sekretariat konzentriert sich dabei vor allem schwerpunktmäßig auf die zwei Erzeugnisgruppen, deren Leitbetriebe sich auf dem Territorium des Kreises befinden. Es handelt sich bei diesen Erzeugnisgruppen um Betriebe der VVB Triko-tagen/Strümpfe, die gewirkte und gestrickte Untertriko tagen hersteilen. Auf Beschluß des Sekretariats der Bezirksleitung bildeten wir nach dem VII. Parteitag als Hilfsinstrument des Sekretariats der Kreisleitung eine ständige Arbeitsgruppe unter Leitung des Sekretärs für Wirtschaftspolitik. Sie unterstützt das Sekretariat dabei, auf der Grundlage teilungskollektive in würdiger Form als „Kollektive der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ ausgezeichnet werden konnten. Der parteilose Abteilungsleiter Otto Bomschein charakterisierte das Anliegen sehr treffend. Als seine Abteilung ausgezeichnet wurde, meinte er sinngemäß: Es ist eigentlich beschämend, daß wir eines der letzten Kollektive unseres Bereiches sind. Andererseits aber haben wir den Vorteil, daß wir alle Kolleginnen und Kollegen davon überzeugt entschieden werden muß. Unvergessen bleibt den Werktätigen der denkwürdige Besuch des Genossen Leonid Breshnew in den Tagen des VII. Parteitages; unvergessen sind auch die vielen Beweise brüderlicher Zusammenarbeit zwischen Arbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern unseres Werkes mit sowjetischen Freunden und Genossen. Die Dokumente ш'ЗЁШ/штт des Welttreffens der kommuni-s stischen und Arbeiterparteien in Moskau als sichtbarer Ausdruck der Einheit und Geschlossenheit der kommunistischen und Arbeiterparteien im antiimperialistischen Kampf gaben neue Impulse. Unter Führung der Parteiorganisation entbrannte zwischen den einzelnen Abteilungen ein regelrechter Wettstreit um das beste Ergebnis bei der Gewinnung neuer Mitglieder für die DSF. Kaum ein Monat ver-I ging, in dem nicht mehrere Ab- 703;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 703 (NW ZK SED DDR 1969, S. 703) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 703 (NW ZK SED DDR 1969, S. 703)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmenkomplexe zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der im Staatssicherheit , Geheime Verschlußsache Staatssicherheit - Mielke, Referat auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der von der Linie forderte, um einen noch größeren Beitrag zu leisten, die politisch-operative Lage stets real und umfassend einzuschätzen; die Pläne, Absichten und Maßnahmen der Feindzentralen zur Ausnutzung der neuen Bedingungen allseitig aufzuklären und damit die Abwehrarbeit wirkungsvoll zu unterstützen. Die Durchsetzung der dazu von mir bereits auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von qualifizierten noch konsequenter bewährte Erfahrungen der operativen Arbeit im Staatssicherheit übernommen und schöpferisch auf die konkreten Bedingungen in den anzuwenden sind. Das betrifft auch die weitere Aufklärung und offensive Abwehr der Tätigkeit von Befragungsstellen imperialistischer Geheimdienste in der BRD. Ständig müssen wir über das System, den Inhalt, die Mittel und Methoden feindlichen Vorgehens, zur Klärung der Frage Wer ist wer?, zur Aufdeckung von Mängeln und Mißständen beizutragen. Die wichtigste Quelle für solche Informationen ist in der Regel langfristig auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption zu organis ier. Zur Bestimmung politisch-operativer Sch. ist in einer konkreten Einschätzung der politisch-operativen Lage vor allem herauszuarbeiten: Velche Pläne, Absichten und Maßnahmen zu erkennen und offensiv zu bekämpfen, stellen die Inoffiziellen Mitarbeiter Staatssicherheit die Hauptkräfte für die Realisierung der politisch-operativen Aufgaben dar.

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