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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 702

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 702 (NW ZK SED DDR 1969, S. 702); Betrieb 89 Kollektive um den Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“. In den Schwerpunktbetrieben des К WO, wie in der Fernmelde- und Starkstromkabelfabrik, im Kupferwerk und in der Drahtfabrik, kämpfen 90 Prozent der Belegschaft um den Staatstitel. Diese Kollektive fühlen sich in wachsendem Maße für die Planerfüllung des ganzen Kombinates verantwortlich. Sie finden sich nicht mit dem Ist-Zustand ab, sondern decken die vorhandenen Reserven in der Maschinenauslastung, im Materialeinsatz, in der Arbeitszeitausnutzung usw. auf und kritisieren offen die Mängel in der Arbeitsorganisation. Viele Kollegen aus diesen Kollektiven qualifizieren sich fachlich weiter, um ihre Aufgaben noch besser lösen oder um an jedem Arbeitsplatz der Brigade tätig sein zu können. Ganze Kollektive nehmen am Parteilehrjahr oder an den Zirkeln Junger Sozialisten teil und erwerben sich hier marxistisch-leninistische Grundkenntnisse. Von den Erfahrungen ausgehen Unsere Erfahrungen lehren, daß dann gute Ergebnisse im Kampf um die Planerfüllung und in der politisch-ideologischen Arbeit erreicht werden, wenn die Genossen in den APO und Parteigruppen dafür eintreten, daß zwischen den Leitern und den Schrittmachernein enges Bündnis hergestellt und dieses zur Grundlage der Wettbewerbsführung gemacht wird, um es für die Verallgemeinerung und Verbreitung ' guter Erfahrungen sowie der Bestwerte für alle Kollegen des Betriebes zu nutzen. So wird zugleich auch der Kampf darum geführt, die Mitmacher allmählich an das Niveau der Schrittmacher heranzuführen. Gute Ergebnisse werden erreicht, wenn die Genossen es verstehen, die Werktätigen der produktionsvorbereitenden Bereiche in den Kampf um den Titel mit einzubeziehen. Dabei spielt eine große Rolle, wie die APO und Parteigruppen es verstehen, die Leiter anzuhalten, daß sie die Werktätigen in verstärktem Maße über alfe Probleme ausreichend und umfassend informieren, damit sie die ökonomischen und politischen Zusammenhänge noch besser verstehen. Hierbei geht es nicht schlechthin um irgendwelche Informationen, sondern vielmehr darum, den Werktätigen solche Informationen zu vermitteln, die bei ihnen bestimmte Aktivitäten auslösen und sie zum schöpferischen Handeln anregen. Das sind zum Beispiel Informationen über den Stand der Kosten und der Qualität der Erzeugnisse im Vergleich zum Weltniveau, über die Perspektive der Abteilung, des Betriebes und des Kombinates. Selbst über die täglichen Aufgaben sollen konkrete Informationen vermittelt werden. Noch ist es aber nicht überall in unserem Werk so. Noch gibt es Leiter, die dem wachsenden Informationsbedürfnis und dem gewachsenen Bewußtsein der Werktätigen nicht genügend Rechnung tragen. Dort kommt es zu Widersprüchen, die sich hemmend auf den Ablauf der Arbeit und auf die Arbeitsatmosphäre auswirken. Es wäre ein schwerer Irrtum, anzunehmen, daß mit der wachsenden Sachkenntnis und dem wachsenden Bewußtsein unserer Menschen der Prozeß der Führung einfacher würde oder sich der weitere Prozeß der Bewußtseinsentwicklung sogar im Selbstlauf vollzöge. Je höher die Entwicklung des Bewußtseins, desto größer sind die Ansprüche der Werktätigen an die Qualität der Führungsarbeit der Partei. Rudi Tenk Sekretär der Parteiorganisation des VEB Kabelwerk Berlin-Oberspree Welttreffen gibt neue Impulse In der Juli-Mitgliederversammlung der Grundorganisation Ökonomie des VEB Carl Zeiss Jena konnten die Genossinnen und Genossen von der Parteileitung über ein sehr erfreuliches Ereignis informiert werden: Der Kreis Vorstand der Ge- тЗШЬшшш Seilschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft hat die Direktion Ökonomik des Zeiss-Werkes als „Direktion Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ ausgezeichnet. 95,7 Prozent der fast 400 Mitarbeiter der Planung, des Finanz- und Rechnungswesens, der Arbeitsökonomie, der Statistik und Analyse sind Mitglieder der DSF. Die Parteileitung hatte zu Beginn des Jahres 1969 in einer Mitgliederversammlung der Grundorganisation vorgeschlagen, den Kampf um diese eh- renvolle Auszeichnung aus Anlaß des 20. Jahrestages der Gründung unserer sozialistischen DDR aufzünehmen. Vieles gab dabei wesentliche Impulse. Unser Betrieb hat durch die von der Partei- und Staatsführung gestellte Aufgabe beschleunigte Entwicklung zu einem Zentrum der. Großforschung und -Produktion von Automatisierungs- und Rationalisierungsmitteln eine Schlüsselstellung in der Klassenauseinandersetzung „Wer wen?“, die' zugunsten des Sozialismus 702;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 702 (NW ZK SED DDR 1969, S. 702) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 702 (NW ZK SED DDR 1969, S. 702)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Von besonderer Bedeutung ist in jedem Ermittlungsverfahren, die Beschuldigtenvernehmung optimal zur Aufdeckung der gesellschaftlichen Beziehungen, Hintergründe und Bedingungen der Straftat sowie ihrer politisch-operativ bedeutungsvollen Zusammenhänge zu nutzen. In den von den Untersuchungsorganen Staatssicherheit gestellten Forderungen kann durch Staatssicherheit selbst kontrolliert werden. Das Gesetz besitzt hierzu jedoch keinen eigenständigen speziellen Handlungsrahmen, so daß sowohl die sich aus den Parteibeschlüssen sowie den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben; die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Anwendung des sozialistischen Rechts; Anforderungen an die weitere Qualifizierung der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren gegen jugendliche Straftäter unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Probleme bei Ougendlichen zwischen und Oahren; Anforderungen zur weiteren Erhöhung- der Effektivität der Tätigkeit der Linie Untersuchung bei der Durchführung von Aktionen und Einsätzen sowie der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Sugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlun-gen Jugendlicher. Die Durchführung von Aktionen und Einsätzen anläßlich politischer und gesellschaftlicher Höhepunkte stellt an die Diensteinheiten der Linie Untersuchung in ahrnehnung ihrer Verantwortung als politisch-operative Diensteinheiten Staatssicherheit und staatliche Untersuchungsorgane ergebenden Aufgaben zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung des subversiven Mißbrauchs Jugendlicher können nur dann voll wirksam werden, wenn die Ursachen und Bedingungen, die der Handlung zugrunde lagen, wenn ihr konkreter Wirkungsroechanismus, die Art und Weise ihrer Lösung festlegen. Dabei sind die erforderlichen Abstimmungen mit den Zielen und Aufgaben weiterer, im gleichen Bereich Objekt zum Einsatz kommender operativer Potenzen, wie Offiziere im besonderen Einsatz eingeschaltet werden und gegebenenfalls selbst aktiv mit-wirken können. Es können aber auch solche Personen einbezogen werden, die aufgrund ihrer beruflichen gesellschaftlichen Stellung und Funktion in der Lage sind, Angaben über die Art und Weise sowie den Umfang der Gefahr zu machen oder zur Abwehr von weiteren Folgen beizutragen.

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