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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 698

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 698 (NW ZK SED DDR 1969, S. 698); machen, allen Genassen entsprechende Aufträge zu geben, so daß sie bei der Lösung der Aufgaben immer an der Spitze stehen. Über die Erfüllung ihrer Aufträge berichten die Genossen dann vor der Parteigruppe. Das sind zum Beispiel Aufträge zur Verbesserung der Haushaltsbuchführung in der Brigade, zur vollen Durchsetzung des Systems der fehlerfreien Arbeit im Kollektiv, zur Organisierung von Zirkeln und Seminaren für das Studium des Marxismus-ILeninismus, Aufträge für die Arbeit in den Massenorganisationen und andere. Durch ihre vorbildliche Arbeit auf allen Gebieten erwarben sich die Genossen in ihrer Brigade ein hohes Ansehen. Das kommt auch darin zum Ausdruck, daß 41,0 Prozent der Werktätigen dieses Bereiches Mitglieder bzw. Kandidaten unserer Partei sind. . und anerkannte Organisatoren Die Genossen haben im Prozeß der Entwicklung die Erfahrung gemacht, daß die Ergebnisse der kollektiven Arbeit dort am höchsten sind, wo der Gruppenorganisator Autorität besitzt und als sozialistische Persönlichkeit anerkannt wird. Genosse Pohlmann, Gruppenorganisiator und 1. Blechzeichner der Brigade „Ernst Thälmann“, die mit dem Staatstitel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ ausgezeichnet wurde, stellt zum Beispiel eine solche sozialistische Persönlichkeit dar. Er geht in der Tätigkeit seiner Parteigruppe immer von der konkreten Lage im Kollektiv aus und ist dadurch in der Lage, mit der Parteigruppe das Tempo zu bestimmen. Er hat einen festen Klassenstandpunkt und ist unduldsam gegenüber Mängeln in der Arbeit und im Kampf um die volle Verwirklichung unserer Parteibeschlüsse. Gleichzeitig ist er ein ausgezeichneter Fachmann und Neuerer. Diese Ein- heit macht ihn zum anerkannten Funktionär unserer Partei. Seine Meinung hat in der Brigade besonders Gewicht, weil bei ihm Wort und Tat übereinstimmen. Er hat nicht nur ein gutes Verhältnis zum Kollektiv, sondern auch zum Meister. Ständig ist er bemüht, mit dem Vertrauensman der Gewerkschaft, dem Kulturobmann und den Funktionären der gesellschaftlichen Organisationen wie FDJ, DSF kameradschaftlich zusammenzuarbeiten. So wertete er in seiner Parteigruppe und gemeinsam mit dem Meister und den anderen gesellschaftlichen Funktionären in der Brigade die Moskauer Beratung aus und half bei der Ausgestaltung der Wandzeitung. Die regelmäßige Teilnahme der Gruppenorganisatoren an den Leitungssitzungen der APO Grobblechstraße und die Einschätzung des Gruppenorganisators über die Tätigkeit der Parteigruppe vor der gesamten Mitgliederversammlung trägt dazu bei, die Gruppenorganisatoren weiterzuqualifizieren und gute Erfahrungen schnell zu verallgemeinern. Gerade in der gegenwärtigen Periode der Planausarbeitung für das Jahr 1970, der qualitativ so erarbeitet werden muß, daß jedes Kollektiv und jede Brigade eine überdurchschnittliche Zuwachsrate in der Arbeitsproduktivität bringt, benötigt der Gruppenorganisator konkrete Unterstützung. Darum schenkt die Betriebspartei-leitung der Qualifizierung der Parteigruppenorganisatoren größere Aufmerksamkeit und ist bestrebt, die theoretische Arbeit, besonders zur Aneignung des Marxismus-Leninismus, noch systematischer mit den Gruppenorganisatoren zu entwickeln. Helmut Kümmel, stellv. Parteisekretär Bernhard Richter, Sekretär der APO Grobblechstraße im Stahl- und Walzwerk Brandenburg I N FOR M ATI О Ы Vorbildlich wirkende Parteiveteranen Parteiveteranen und Genossen mit langjähriger Partei- und Lebenserfahrung leisten im gesellschaftlichen Leben und beim Aufbau des Sozialismus eine vielseitige Arbeit. Stellvertretend für die vielen aktiven Ve- teranen der Partei im Kreis Wittenberg sind die Leistungen von drei Genossen zu nennen. Genosse Arno Thoß, Mitglied der Kreisleitung und Mitglied der Partei seit 1919, spricht oft vor Lehrlingen und Berufsschülern und jungen Soldaten über seine Teilnahme am Kampf des spanischen Volkes gegen Franco, gegen den Faschismus sowie von den Aktionen der Arbeiterklasse im Kreis Wittenberg. Der Genosse Paul Organiska, Mitglied der Kreisleitung und Mitglied der Partei seit 1929, berichtet in Jugendstunden und vor Pionieren und Schülern besonders übet* den Kampf Ernst Thälmanns und über sein Auftreten in Wittenberg 1927. Der Genosse Heinz Christoph, Mitglied der KPKK und Mitglied der Partei seit 1925, spricht besonders über die Probleme der Arbeiterjugend und das Wirken des KJVD. Die Genossen sind auch oft Gast in Kandidatenschulungen und helfen, jungen Genossen die Politik der Partei zu erklären. (NW) 698;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 698 (NW ZK SED DDR 1969, S. 698) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 698 (NW ZK SED DDR 1969, S. 698)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben der Linie Untersuchung sind folgende rechtspolitische Erfordernisse der Anwendung des sozialistischen Rechts im System der politisch-operativen Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlunqen Jugendlicher sowie spezifischer Verantwortungen der Linieig Untersuchung und deren Durchsetzung. Die rechtlichen Grundlagen der Tätigkeit der Linie Untersuchung bei der Durchführung von Aktionen und Einsätzen sowie der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Bugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Jugendlicher. Zu den rechtspolitischen Erfordernissen der Anwendung des sozialistischen Rechts im System der Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Jugendlicher, Anforderungen an die weitere Qualifizierung der Tätigkeit der Linie Untersuchung im Staatssicherheit im strafprozessualen Prüfungsstadium zwecks Prüfung von Verdachtshinweisen zur Klärung von die öffent liehe Ordnung und Sicherheit erheblich gefährdenden Sachverhalten mittels Nutzung der Befugnisse des Gesetzes in der Untersuchungsarbeit der Diensteinheiten der Linie. Die Klärung eines Sachverhaltes und die Zuführung zur Klärung eines die öffentliche Ordnung und Sicherheit erheblich gefährdenden Sachverhaltes, die Durchsuchung von Personen und mitgeführten Sachen, wenn der dringende Verdacht besteht, daß die Personen Gegenstände bei sich führen, durch deren Benutzung die öffentliche Ordnung und Sicherheit im Sinne des Gegenstandes des Gesetzes sein können, wird jedoch grundsätzlich nur gestattet, die Befugnisse des Gesetzes zur Abwehr der Gefahr Straftat wahrzunehmen.

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