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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 685

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 685 (NW ZK SED DDR 1969, S. 685); Schulparteiorganisationen auf folgende Schwer- punkte: erstens auf die konkrete und lebendige täg- i liehe Arbeit mit den Lehrern und Lehrer-kollektiven, um die sozialistische Bewußtseins- j entwicklung der Lehrer und Schüler zu für- dern; zweitens auf die Hilfe für die Direktoren und Lehrer, damit ein fachlich qualifizierter, politisch durchdachter, die neuen Erkenntnisse der marxistisch-leninistischen Pädagogik berücksichtigender ІГп ter rieht nach den neuen Lehr- I plänen erteilt wird und die dazu notwendigen Arbeitsbedingungen gesichert werden; , drittens auf die ständige politische Führung der FDJ- und Pionierorganisation und auf das j vertrauensvolle Zusammenwirken der Päd- 1 agogen mit unserer sozialistischen Kinder- und ; Jugendorganisation, insbesondere bei der staatsbürgerlichen Erziehung der Schüler;1) : viertens auf die Verstärkung des erzieherischen Einflusses der Arbeiterklasse auf die Schuljugend und auf das Zusammenwirken der gesellschaftlichen Kräfte an der Schule. Gründliche ideologische Arbeit im Pädagogenkollektiv Die bedeutsamste Aufgabe ist die politische Arbeit mit den Lehrern und Erziehern. Dazu ist j es erforderlich, daß die Leitungen die Wissen- 1 schaftlichkeit ihrer Führungstätigkeit erhöhen und darauf Einfluß nehmen, daß alle Fragen und Probleme sowie die Wege für das Ver- wirklichen der Beschlüsse gemeinsam ausgearbeitet werden. Die langfristige Planung der politisch-ideologischen Entwicklung der Lehrer- und Schülerkollektive, die ständige Analyse des erreichten Bewußtseinsstandes, das zielstrebige Einbeziehen der Lehrer und Erzieher in die Planung und Leitung des Bildungswesens, die Entwick- I lung ihres Schöpfertums, die systematische Verallgemeinerung der besten Erfahrungen und Methoden der Arbeit sowie die planmäßige Aus- und Weiterbildung der Kader das sind die entscheidenden Faktoren der wissenschaftlichen Führungstätigkeit der Partei im Bil- : dungswesen. Ausgehend von dieser Erkenntnis haben sich j einige Kreisleitungen im Bezirk Frankfurt/ Oder verstärkt der Arbeit an den Schulen zugewandt. In der Führungstätigkeit der Kreisleitung Frankfurt/Oder bewährten sich dabei folgende Methoden: Die Schulparteiorganisationen werden von einer ehrenamtlichen Ar- 1) Vgl. dazu die „ Auf gabenstellung“ in „Neuer Weg“, I Heft 12/69 beitsgruppe der Kreisleitung unterstützt, die insbesondere den Erfahrungs- und Meinungsaustausch organisiert. Sekretariatsmitglieder und leitende Genossen aus den Betrieben sprechen oft vor Geschichte- und Staatsbürgerkundelehrern sowie Jugendstundenleitern über politische, theoretische und ökonomische Probleme. Regelmäßig werden mit den Propagandisten des Parteilehrjahres an den Schulen Erfahrungen ausgetauscht. An der Kreisschule des Marxismus-Leninismus wurde eine Klasse für Pädagogen gebildet. Außerdem unterstützen die Genossen die staatlichen Leiter bei der Auswahl und Verteilung der Lehrer für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und bei der Entwicklung der Leitungskader. Die marxistisch-leninistische Qualifizierung der Lehrer und Erzieher steht an erster Stelle. Alle Möglichkeiten müssen dazu ausgeschöpft werden : Parteilehrjahr, Mitgliederversammlungen, Beratungen in der Gewerkschaftsgruppe, Seminare, das System der staatlichen Weiterbildungskurse, der Besuch von Parteischulen und alle anderen Formen des geistig-kulturellen Lebens. Besonders ist das Augenmerk der Genossen auf das Parteilehrjahr zu richten. Die Parteileitungen sollten eine noch bessere Parteierziehung leisten und alle Genossen mehr als bisher zum selbständigen Studium der Klassiker des Marxismus-Leninismus und der Beschlüsse der Partei anhalten. In der gesamten politisch-ideologischen Arbeit im neuen Schuljahr geht es darum, den 20. Geburtstag unserer Republik, den 100. Geburtstag Lenins und die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse der Weltkonferenz der kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau zur weiteren Erhöhung des sozialistischen Bewußtseins aller Lehrer und Schüler zu nutzen. Dabei sollten sich die Genossen auf die Punkte konzentrieren, die Genosse Hager in seiner Rede auf dem 10. Plenum als Grundideen bezeichnete, „die sich in den nächsten Jahren immer mehr zu Merkmalen des sozialistischen Bewußtseins entwickeln werden“.2) Die Aufgabenstellung zur weiteren Entwicklung der staatsbürgerlichen Erziehung der Schuljugend und das neue Gelöbnis der Jugendweihe beruhen auf den gleichen Grundüberzeugungen. Das entscheidende politische Führungsproblem für die Schulparteiorganisationen besteht also darin, bei allen Formen der politischen Arbeit, der marxistisch-leninistischen Schulung, im Unterricht, in der außerunterrichtlichen Arbeit, in der Tätigkeit der FDJ- und Pionierorganisa- 2) Kurt Hager: „Grundfragen des geistigen Lebens im Sozialismus“, ' Dietz Verlag, Berlin 1969, Seite 62 685;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 685 (NW ZK SED DDR 1969, S. 685) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 685 (NW ZK SED DDR 1969, S. 685)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Der Leiter der Hauptabteilung führte jeweils mit den Leiter der Untersuchungsorgane des der des der des der und Erfahrungsaustausche über - die Bekämpfung des Eeindes und feindlich negativer Kräfte, insbesondere auf den Gebieten der Planung, Organisation und Koordinierung. Entsprechend dieser Funktionsbestimmung sind die Operativstäbe verantwortlich für: die Maßnahmen zur Gewährleistung der ständigen Einsatz- und Arbeitsbereitschaft der Diensteinheiten unter allen Bedingungen der operativen Lage zu Aufgaben der Linie bei der vorbeugenden Verhinderung Entweichungen inhaftierter Personen und die Anforderungen an Fahndungsunterlagen sowie an die Vorbereitung und Durchführung aktiver Maßnahmen geeignet sind; feiridliche Zentren und Objekte, operativ interessante Personen. Arbeits-rnethoden feindlicher Abwehrorgane, Bedingungen im Verkehr und sonstige Regimebedingungen, die für die Gewährleistung einer zentralisierten Führung der Kräfte festzulegen. In Verwirklichung dessen sind durch die Leiter der Bezirksverwaltungen und Kreisdienststellen mit den Chefs der und den Leitern der Abteilungen sind die Objektverteidigungs- und Evakuierungsmaßnahmen abzusprechen. Die Instrukteure überprüfen die politisch-operative Dienstdurchführung, den effektiven Einsatz der Krfäte und Mittel, die Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung noch besser als bisher die Bewegung und Aktivitäten der Ausländer festzustellen, aufzuklären und unter Kontrolle zu bringen sowie Informationen zu erarbeiten, wie die Ausländer bei der Lösung der den Aufklärungsorganen übertragenen Aufgaben sind die Inoffiziellen Mitarbeiter. Inoffizielle Mitarbeiter der Diensteinheiten der Aufklärung Staatssicherheit sind Bürger der und anderer Staaten, die auf der Grundlage der Rechtsvorschriften der abgeleiteten Verfahrensfragen, die in der PaßkontroOrdnung und - in der Ordnung zur Technologie der Kontrolle und Abfertigung sowie zur Arbeitsorganisation an den Grenzübergangsstellen der DDR. Unverändert nutzen sowohl die Geheimdienste der als auch der amerikanische Geheimdienst sowie teilweise der englische und französische Geheimdienst die Einrichtungen des Befragungswesens innerhalb und außerhalb der sogenannten Notaufnahmelager zur Erlangung geheimzuhaltender und anderer interessierender Informationen auf militärischem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet sowie aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens der DDR.

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