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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 66

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 66 (NW ZK SED DDR 1969, S. 66); Mitglieder der Arbeitsgruppen mit den Werktätigen führten, ist es auch gelungen, viele Kollegen in die sozialistischen Arbeitsgemeinschaften mit einzubeziehen. Die Parteileitung wies darauf hin, daß einige Probleme der Umprofilierung schnell gelöst werden müssen, um zu verhindern, daß in der Produktion Stockungen eintreten. Besonders galt das für die Qualifizierung und die Arbeiterversorgung. Die Parteileitung achtete darauf, daß vom Werkleiter und von der Gewerkschaft rechtzeitig konkrete Maßnahmen für ein umfangreiches Qualifizierungssystem ausgearbeitet wurden. Für die Arbeiterversorgung galt ähnliches, wobei die Versorgung der 3. Sdiicht besonders zu berücksichtigen war. Die notwendigen Maßnahmen wurden dann auch in kurzer Zeit realisiert, so daß in unserem Betrieb heute ein gutes Qualifizierungssystem und eine vielseitige Arbeiterversorgung besteht. Es ist aber klar, daß diese Maßnahmen auf die Dauer nicht ausreichen. So wurde bereits im ökonomischen Modell des Betriebes* festgelegt, wie zum Beispiel die Arbeiterversorgung unter den Bedingungen der Teilautomatisierung in unserem Betrieb' gestaltet werden muß. Auch das Qualifizierungssystem wurde bereits auf Grund der neuen Probleme, die die 9. Tagung des Zentralkomitees aufwarf, überarbeitet. Kritische Einschätzung des Erreichten Unser Parteiaktiv nahm zum bisherigen Verlauf und den Ergebnissen der Umprofilierung des Betriebes kritisch Stellung. Es stellte fest, daß durch die sozialistische Gemeinschaftsarbeit und auch im sozialistischen Wettbewerb gute Ergebnisse erreicht wurden, daß aber der gesamte Umprofilierungsprozeß noch zu langsam vorangeht. So wirkte sich die nicht konsequente Durchsetzung wissenschaftlicher Leitungsmethoden hemmend auf den Ablauf dieses Prozesses aus. Es war ein Fehler, die wirtschaftliche Rechnungsführung, die bisher den Erfordernissen eines Reparaturbetriebes entsprach, auf die Bedingungen eines Produktionsbetriebes zu übertragen. Ähnliches galt für die Planung, für die Anwendung des Prinzips der materiellen Interessiertheit, die Information usw. In Auswertung der Parteiaktivtagung wurde auf Vorschlag der Parteileitung die weitere Qualifizierung der leitenden Wirtschaftsfunktionäre in Angriff genommen, damit sie ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Führungs- und Leitungstätigkeit vervollkommnen. Bei der Plandiskussion wurden die Prinzipien der wissenschaftlichen Leitungstätigkeit von den staatlichen Leitern besser berücksichtigt. Es wurden erste Kosten- und Materialvorgaben sowie Kennziffern zur besseren Auslastung der Grundfonds vorgegeben und mit den Werktätigen ausführlich diskutiert. Es wurde vorgeschlagen, in allen Abteilungen des Betriebes das Haushaltsbuch einzuführen. Auch nach der Plandiskussion spielten die Probleme der Leitungstätigkeit in den ständigen Produktionsberatungen und in den Brigaden eine wichtige Rolle. Die wichtigste Aufgabe der Parteiorganisation bei der weiteren Umgestaltung unseres Betriebes ist die Verbesserung unserer politisch-ideologischen Arbeit, die Arbeit mit den Menschen. Die Materialien der 9. Tagung des Zentralkomitees geben in dieser Hinsicht viele wertvolle Hinweise. Sie werden die zukünftige politisch-ideologische Arbeit unserer Parteiorganisation bestimmen. Werner Kipke Parteisekretär im Raw „7. Oktober“,, Zwickau I N FOR M ATI O N Theorie und Praxis verbunden In Auswertung des 9. Plenums unseres Zentralkomitees standen im Bezirk Dresden vor allem die Führungstätigkeit der Grundorganisationen, ihre Wirksamkeit in der politisch- ideologischen Arbeit, und die Erhöhung der Aktivität der Parteimitglieder im Mittelpunkt der Parteiversammlungen. In der Mehrzahl der Grundorganisationen war den Parteimitgliederversammlungen ein gründliches Studium der Dokumente des Plenums und gleichzeitig der Materialien des Nationalrates der Nationalen Front zu den Wahlen in den Ausschüssen vorangegangen. Dadurch entwickelte sich eine fruchtbringende Diskussion. Die Genossen gingen dabei richtig von der politisch-ideologischen und der ökonomischen Lage in ihrem Wirkungsbereich aus. In einer Reihe von Mitgliederversammlungen setzten sich die Genossen mit der Tätigkeit der staatlichen Leiter auseinander. Sie schätzten ein, daß die Anstrengungen zu verbesserter staatlicher Leitungstätigkeit noch nicht ausreichen, um die Aufgaben, die das 9. Plenum stellt, mit hohem Ergebnis zu erfüllen. (NW) 66;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 66 (NW ZK SED DDR 1969, S. 66) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 66 (NW ZK SED DDR 1969, S. 66)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Auf der Grundlage des Gegenstandes der gerichtlichen Hauptverhandlung, der politisch-operativen Erkenntnisse über zu er-wartende feindlich-nega - Akti tätpn-oder ander die Sicher-ihe it: undOrdnungde bee intriich-tigende negative s.törende Faktoren, haben die Leiter der Abteilungen zu gewährleisten: die konsequente Durchsetzung der von dem zuständigen Staats-anwalt Gericht efteilten Weisungen sowie anderen not- ffl wendigen Festlegungen zum Vollzug der Untersuchungshaft sind: der Befehl des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchüjjrung der Untersuchungshaft - feneral Staatsan Staatssicherheit und Gemeinsame Festlegungen der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und der Abteilung Berlin. Zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes und der medizinischen Betreuung ,V -:k. Aufgaben des Sic herungs- und Köhtroll- Betreuer Postens, bei der BbälisTerung des. Auf - nähmeweitfatrön:s - Aufgaben zur Absicherung der Inhaftier- Betreuer innerhalb und außerhalb der Deutschen Demokratischen Republik. Entscheidende Voraussetzungen für die wirksame sind - die ständige Qualifizierung der wissenschaftlichen Führungs- und Leitungstätigkeit zur Erfüllung der sich aus der neuen Situation ergebenden Aufgaben, unterstreichen, daß die Anforderungen an unsere Kader, an ihre Fähigkeiten, ihre Einsatz- und Kampfbereitschaft und damit an ihre Erziehung weiter wachsen. Dabei ist davon auszugehen, daß dieser Klassenstandpunkt keine einmalig fertig geformte Einstellung von statischer Beschaffenheit sein kann, sondern, der Dynamik der Gesetzmäßigkeiten bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der unter den Bedingungen der er und er Oahre. Höhere qualitative und quantitative Anforderungen an Staatssicherheit einschließlich der Linie zur konsequenten Durchsetzung und Unterstützung der Politik der Partei verlangt von der Linie Untersuchung Staatssicherheit vor allem die schnellstmögliche Klärung der ersten Hinweise auf Feindtätigkeit sowie die vorbeugende Verhinderung von Gefahren und Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit um nur einige der wichtigsten Sofortmaßnahmen zu nennen. Sofortmaßnahmen sind bei den HandlungsVarianten mit zu erarbeiten und zu berücksichtigen.

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