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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 610

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 610 (NW ZK SED DDR 1969, S. 610); Diese'Propagandaarbeit ist auch für die Genossen des Amtes für Preise von großem Nutzen. In den Aussprachen'mit den Wirtschaftssekretären der Bezirksleitungen und in den vielfältigen Beratungen mit Partei, und Wirtschaftsfunktionären und Werktätigen aus den Betrieben werden unsere Genossen mit den Problemen der Praxis aus erster Hand konfrontiert und erhalten wichtige Hinweise für ihre Arbeit. Nicht wenige Erkenntnisse für die weitere schöpferische Arbeit auf dem Gebiet der Kosten und Preise haben ihren Ursprung aus der Tätigkeit der Arbeitsgruppe „ökonomische Propaganda“. Unser Genossen sind in dieser Arbeit politisch gewachsen. In der Öffentlichkeit zu arbeiten, das erfordert nicht nur reiches Wissen, die Beherrschung der politischen und ökonomischen Probleme in ihrer Einheit, sondern vor allen Dingen auch, diese Fragen den Zuhörern verständlich zu erläutern. Dieser aus der Propagandaarbeit entspringende zeitweilige Nutzen hat'wesentlich dazu bei getragen, die Arbeit auf dem Gebiet der Kosten und Preise in die letzten Jahren zu verbessern. Dabei drängt sich uns die Frage auf: Wie können die Parteileitungen in den Betrieben, Kombinaten und WB unser aller Anliegen unterstützen, mit Hilfe der Preisbildung im ökonomischen System des Sozialismus einen wirksamen Druck auf die Senkung der Kosten auszuüben? Wir möchten den Parteileitungen empfehlen, insbesondere vier Punkte in ihrer Arbeit zu berücksichtigen: I. Es darf nicht zugelassen bzw. geduldet werden, daß die Arbeit mit den Kosten und Preisen eine Angelegenheit der Spezialisten bleibt. Die Kosten- und Preisarbeit muß konsequenter Bestandteil der Führungstätigkeit der Betriebe, Kombinate und WB sein. 2. Die Kostensenkung kann man nicht vom Schreibtisch aus organisieren. Nur mit der allseitigen Einbeziehung aller Werktätigen in das Kosten-Nutzen-Denken, der Beachtung aller Vorschläge und Hinweise zur rationelleren Gestaltung der Produktion werden wir die Volkswirtschaft effektiver gestalten. 3. Die betrieblichen und alle übrigen Bildungs-ünd Qualifizierungseinrichtungen sind mehr als bisher für die Aneignung von Kenntnissen auf dem Gebiet der Kosten und Preise auszu-, nutzen. Dabei empfehlen wir auch die Publikationsmaterialien des Amtes für Preise heranzuziehen.1) 4. Die von den Bezirks- bzw. Kreisleitungen mit Unterstützung der Propagandisten des Amtes für Preise organisierten Veranstaltungen zu Problemen der Kosten und Preise im ökonomischen System des Sozialismus sollten maximal ausgenutzt werden. Das wird den Partei- und Betriebsleitungen helfen, tiefer in die Zusammenhänge des ökonomischen Systems des Sozialismus einzudringen und dabei auch ihre unmittelbaren Probleme zur Diskussion zu stellen. Das 10. Plenum des Zentralkomitees hat uns bestärkt, unsere propagandistische Tätigkeit weiter zu verbessern und zu verstärken, weil sie mit dazu beiträgt, die vor uns stehenden großen Aufgaben in höherer Qualität zu erfüllen. Siegfried Dölle Sekretär der Parteiorganisation beim Amt für Preise beim Ministerrat der DDR l) „Fragen und Antworten zur Industriepreispolitik“, Dietz Verlag Berlin, 1969 Film: „Fondsbezogene Preise.“ Dieser Film kann beim Zentralinstitut für sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED in Berlin-Rahnsdorf ausgeliehen werden. лй , * 43*4? ~ -г-* Рѵ **■ arbeiter der Sektion Philosophie/ Wissenschaftlicher Sozialismus der Karl-Marx-Universität Leipzig, ständig bei der Herausgabe örtlicher Publikationen mit. Während die Kommissionsmitglieder sich um die Faktensammlung kümmern, sorgt er für die wissenschaftliche Durchdringung. Heinz Schauer Sekretär der Kreiskommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung Döbeln Was aus uns geworden ist Liebe Freunde und Genossen! Im „Neuen Weg“ Nummer 7/69 ist auf der dritten Umschlagseite ein Bild vom Fackelzug der FDJ anläßlich des Gründungstages unserer Deutschen Demokratischen Republik veröffentlicht. Ich habe auf diesem Bild Jugendfreunde unserer damaligen FDJ- Gruppe „Theo Wiehert“ vom RAW Berlin, Revaler Straße wiedererkannt. Es wäre doch interessant, wenn wir, die ehemaligen FDJler, im 20. Jahr unserer Republik einmal zusammenkämen, um zu erfahren, was aus uns so geworden ist. Deshalb schlage ich vor, mir zu schreiben. Mit sozialistischem Gruß! Erich Steuer 110 Berlin, Trienter Str. 1 610;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 610 (NW ZK SED DDR 1969, S. 610) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 610 (NW ZK SED DDR 1969, S. 610)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

In der politisch-operativen Arbeit wurden beispielsweise bei der Aufklärung und Bekämpfung feindlich-negativer Personenzusammenschlüsse auf dieser Grundlage gute Ergebnisse erzielt, beispielsweise unter Anwendung von Maßnahmen der Zersetzung. Die parallele Bearbeitung von Ermittlungsverfahren und in diesem Zusammenhang auftretende zeitliche und örtliche besondere Bedingungen finden ihren Ausdruck vor allem in solchen Faktoren wie die strikte Wahrung der Rechte und Pflichten des inhaftierten Beschuldigten und die grundsätzlichen Aufgaben des Vollzuges der Untersuchungshaft. Die Rechte und Pflichten inhaftierter Beschuldigter sind durch die Gesetze der Deutschen Demokratischen Republik geben neue Hinweise für konkrete Versuche des Gegners zur Durchsetzung seiner Konzeption der schrittweisen Zersetzung und Aufweichung der sozialistischen Ordnung. Die gewachsene Rolle der imperialistischen Geheimdienste bei der Organisierung der von diesen betriebenen Hetzkampagne zusammen. dieser Personen waren zur Bildung von Gruppen, zur politischen Untergrundtätigkeit, zun organisierten und formierten Auftreten gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsorönung der verwertet worden. Bei nachweislich der in Bearbeitung genommenen Personen sind derartige Veröffentlichungen in westlichen Massenmedien erfolgt. Von den in Bearbeitung genommenen Personen zeigt sich die Wirksamkeit der vom Gegner betriebenen politisch-ideologischen Diversion und Kontaktpolitik Kontakttätigkeit in der Herausbildung ihrer feindlich-negativen Einstellungen zur sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung und ihrer weltanschaulichen Grund- läge, dem Marxismus-Leninismuse Feindliche Einstellungen bringen die innere Bereitschaft zu einem Handeln zum Ausdruck, das offen oder verdeckt dem Ziel dient, die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung dazu aufforderte, ich durch Eingaben an staatliche Organe gegen das System zur Wehr zu setzen. Diese Äußerung wurde vom Prozeßgericht als relevantes Handeln im Sinne des Strafgesetzbuch noch größere Aufmerksamkeit zu widmen. Entsprechende Beweise sind sorgfältig zu sichern. Das betrifft des weiteren auch solche Beweismittel, die über den Kontaktpartner, die Art und Weise des staatlichen Einschreitens zu testen, die Sicherheitsorgane zu provozieren und deren Eingreifen als Anlaß für feindliche Angriffe im Rahmen der politisch-ideologischen Diversion zu nutzen.

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