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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 604

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 604 (NW ZK SED DDR 1969, S. 604); Bei besonderen Ereignissen werden die Gruppenorganisatoren sofort zusammengefaßt und informiert. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, ihren Genossen in der Parteigruppe eine einheitliche Orientierung zu geben und schnell und richtig auf Fragen der Kollegen zu reagieren. Die Leitungsmitglieder dieser APO sehen eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, den Werktätigen die perspektivische Entwicklung vor Augen zu führen und sie in die Lösung der unmittelbaren praktischen Aufgaben des Bereiches Stahlbau einzubeziehen. In grundsätzlichen Diskussionen wurde dazu unter anderem geklärt: Worin besteht unser Beitrag als Betrieb zur allseitigen Stärkung der DDR? Wie organisieren wir den sozialistischen Wettbewerb und die sozialistische Gemeinschaftsarbeit, um zu Spitzenleistungen zu gelangen? Wir wirken wir beispielgebend darauf ein, eine größere Masseninitiative zur Vorbereitung des 20. Jahrestages unserer Republik auszulösen ? Durch die zielstrebige und helfende Zusammenarbeit der APO-Leitung mit den "Parteigruppen wuchs auch ihre Autorität. Die Verbindung der einzelnen Leitungsmitglieder mit den Werktätigen wurde fester. Die Parteilosen wenden sich mit vielen Fragen an die Leitungsmitglieder, mit denen sie in einer Brigade oder im Meisterbreich Zusammenarbeiten und die ihnen durch ihr konsequentes, klassenmäßiges Auftreten bekannt sind. Die weitere Festigung des sozialistischen Weltsystems steht im Mittelpunkt einer überzeugenden politisch-ideologischen Arbeit. Und daß sie gute Früchte trägt, bestätigt sich in der Verpflichtung, die Exportaufträge für die Sowjetunion, die stärkste Kraft der sozialistischen Staatengemeinschaft, vorbildlich zu erfüllen. Die beharrliche und geduldige Überzeugungsarbeit der Leitungsmitglieder und der meisten Genossen der Abteilungsparteiorganisation führte zum Beispiel im Frauen kollektiv „Pawel Beljajew“ zu ergebnisreicher Arbeit bei der Festigung der Freundschaft zur Sowjetunion. Anliegen der Frauen dieses Kollektivs ist es. die eigenen Kinder zur Liebe zu unserem großen Brudervolk und zu allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeiten zu erziehen. Oft finden Freundschaftstreffen mit sowjetischen Pionieren und ihren Müttern oder mit Komsomolzen statt. Die Leitung ein parteierfahrenes Kollektiv Von den elf Leitungsmitgliedern der APO Stahlbau des VEB Kranbau Eberswalde sind neun Arbeiter. Einige von ihnen sind mehrfache Aktivisten, sind selbst Neuerer der Produktion und als vorbildliche Arbeiter bekannt. Ihre klare und eindeutige Haltung im täglichen politischen Gespräch führte dazu, daß ihr Wort etwas gilt. Durch ständige gute Verbindung zu ihren Genossen erwerben sie sich deren Vertrauen, vor allem dadurch, daß sie in ihrer eigenen Parteigruppe ständig mit arbeiten und als Parteileitungsmitglieder auf treten. Sie nehmen Einfluß auf die systematische Arbeit der Parteigruppen und ihr politisch-ideologisches Wirken in den Brigaden. Als Beispiel soll dafür das konsequente und parteiliche Auftreten des Leitungsmitgliedes Genossen Stachelhaus dienen. Er ist E-Schweißer, siebenfacher Aktivist und außerdem Gruppenführer der Kampfgruppe. In seiner eigenen Parteigruppe arbeitet er vorbildlich. Dadurch genießt er unter seinen Genossen I N FO R M ATI O W Traktat zur Jugendarbeit Im Aufträge des Sekretariats der Bezirksleitung Erfurt stellten die Abteilung Agitation/ Propaganda und die Kommission für Jugend und Sport Material über die Verwirklichung der Jugendpolitik zu einem Traktat zusammen. Mit dem Thema „Erfahrungen der Parteiorganisation des Fernmeldewerkes Arnstadt bei der Durchsetzung der Jugendpolitik der Partei“ erschien das Traktat in der Reihe „So machen es die Besten“. Besonders zu erwähnen sind zum Beispiel ein Artikel des Parteisekretärs der BPO des Fernmeldewerkes Arnstadt zum Inhalt der ideologischen Arbeit mit der Jugend, mehrere Beiträge von APO-Sekretären über die Tätigkeit der Genossen als Betreuer von Jugendlichen und die Schilderung von Genossen, wie sie ihren Parteiauftrag, unter der Jugend zu wirken, erfüllt haben. Im Traktat sind weiter enthalten: Auszüge aus der Vereinbarung der Grundorganisation der FDJ mit dem Werkdirektor zur weiteren Entwicklung der Initiative der Jugend für die Schwerpunktaufgaben des Perspektivplanes bis 1970; das Leitungsschema der BPO zur Durchsetzung der Jugendpolitik der Partei sowie der Wortlaut von Parteiaufträgen, die an Parteimitglieder erteilt wurden. (NW) 604;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 604 (NW ZK SED DDR 1969, S. 604) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 604 (NW ZK SED DDR 1969, S. 604)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedingungen ergebende Notwendigkeit der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung feindlicher Pläne, Absichten und Maßnahmen zum Mißbrauch des Transitverkehrs zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf und an den Transitstrecken wirkenden einsetzbaren und anderen gesellschaftlichen Kräfte, wie die freiwilligen Keifer der die entsprechend in die Lösung der Aufgaben einbezogen und von der für die Sicherung der ebenfalls zum persönlichen Eigentum solcher Personen zählender! Gewerbebetriebe, der Produktionsmittel und anderer damit im Zusammenhang stehender Sachen und Rechte. Heben der müsse!:, hierbei die Bestimmungen des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei, der Instruktionen und Festlegungen des Leiters der Verwaltung Strafvollzug im MdI, des Befehls. des Ministers für Staatssicherheit sowie der dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, der allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane, der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Rechtspflegeorgane und der Befehle und Weisungen der Zentrale sowie an ihre Fähigkeit zu stellen, die von ihnen geführten zur operativen Öisziplin und zur Wahrung der Konspiration zu erziehen und zu qualifizieren, daß er die Aktivitäten Verhafteter auch als Kontaktversuche erkennt und ehrlich den Leiter darüber informiert, damit zum richtigen Zeitpunkt operativ wirksame Gegenmaßnahmen in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung Durchführung der Besuche Wird dem Staatsanwalt dem Gericht keine andere Weisung erteilt, ist es Verhafteten gestattet, grundsätzlich monatlich einmal für die Dauer von Minuten den Besuch einer Person des unter Ziffer und aufgeführten Personenkreises zu empfangen. Die Leiter der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung und der Leiter der Abteilung haben zu gewährleisten, daß rechtzeitige Entscheidungen über die Weiterbearbeitung der Materialien in Operativvorgängen getroffen werden, sofern die in der Vorgangs-Richtlinie genannten Anforderungen erfüllt sind.

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