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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1969, Seite 594

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 594 (NW ZK SED DDR 1969, S. 594); Aus der Diskussion auf Bezirksdelegiertenkonferen duelle Festsetzung der Vorlesungsinhalte beibehalten, keine verbindlichen Normen beschließen und unterschätzen auch häufig die Wichtigkeit pädagogischer Qualitäten. Das Entwicklungstempo, das wir fordern ist ihnen zu hoch. Sie wollen neue Vorlesungspläne oder Methoden erst in allen Richtungen langfristig probieren, bevor sie etwas bei sich einführen. Diese Studenten und Angehörigen des Lehrkörpers erkennen zum Beispiel auch nicht die Bedeutung des kollektiven Arbeitens der Studenten und berücksichtigen das auch nicht in ihren Vorschlägen. Sie können sich einen anderen Ausbildungsbetrieb als den der traditionellen Vorlesung im Grundstudium nicht vor stellen. Das ist das Alte. Ich glaube, wir dürfen es nicht zulassen, daß zwischen beiden Auffassungen eine friedliche Koexistenz herrscht. Die Entscheidung fällt zunächst ich Sage das einmal etwas überspitzt in der ideologischen Diskussion zwischen denen, die nach dem Erscheinen des Staatsratsbeschlusses sagten und dabei auf atmeten: Gott sei Dank! Das Dokument ist da. Jetzt kommt die Zeit, wo das wissenschaftliche Leben wieder in seine normale Bahn zurückkehrt. Jetzt beginnt die sachliche Phase der Hokschulreform!, und denen, die sagten: Jetzt ist das Dokument da. Nun beginnt erst die wirklich inhaltliche Umgestaltung, die Hochschulrevolution! Als Genossen haben wir uns gefragt, welche Voraussetzungen bei uns bestehen, um die neuen Aufgaben zu lösen. Vor Freude über die Initiative vieler Studenten vergessen wir mitunter zu fragen, wie es um das Klassenbewußt- sein aller Studenten bestellt ist. Wir müssen noch besser lernen, an den Fortschritten im sozialistischen Denken und Handeln abzurechnen. Ich möchte dafür ein Beispiel bringen. Unsere Gesellschaft braucht bis 1975 viel mehr Mathematiker, als wir ursprünglich geplant hatten. Auch das bedeutet eine ganz konkrete Stärkung der DDR. Die Erhöhung der Zahl der Studenten erfordert viel mehr Kader als zur Zeit an der Sektion tätig sind. Wir werden daher möglichst viele Studenten zum Forschungsstudium delegieren mit dem Ziel, sie zu Hochschullehrern für unsere Universität auszubilden. Wir haben uns die Kriterien für diese Studenten überlegt. Was wir wollen, das ist mit einem Wort i ein wissenschaftlich hochgebildeter Revolutionär. Man stellt die Frage: Setzen wir nun die Maßstäbe herab und delegieren auch Studenten, die diesen Anforderungen zumindest jetzt noch nicht genügen, oder lassen wir Plätze frei? Diese Frage so gestellt führt allerdings zu keinem Ergebnis. Das entscheidende Problem ist, wie alle Angehörigen der Sektion in Ausbildung und Erziehung den politischen Inhalt hoher Leistungen zur Stärkung der DDR überzeugend erklären. Das erfordert vor allem, daß wir Genossen Studenten noch besser in den FDJ-Kollektiven wirken. Es geht darum, alle Genossen Studenten zu befähigen, die führende Rolle der Partei im Jugendverband durchzusetzen und durch die Arbeit jedes einzelnen zu verwirklichen, darin sehe ich eine meiner Hauptaufgaben als Parteigruppenorganisator. Lebendige Kandidaten- schulung In der Kreisparteiorganisation Wanzleben machten wir uns Gedanken, wie wir auch bei der Kandidatenschulung den erhöhten Anforderungen in der poli- іпЗЁШмштп tisch-ideologischen Erziehungsarbeit besser gerecht werden können. Dabei kamen uns auch die im „Neuen Weg“ veröffentlichten Erfahrungen aus anderen Kreisen zugute. Die Form der Kandidatenschulung in den vergangenen Jahren befriedigte uns nicht, weil es sich im wesentlichen nur um die Vermittlung von Wissen auf der Grundlage des zentralen Themenplanes handelte. Das genügte uns nicht mehr. Uns ging es darum, die Themen anhand der Erfahrungen des Kampfes der Arbeiterklasse und unserer Partei zu erläutern. Damit wollten wir gleichzeitig eine emotionale Wirkung bei den jungen Kandidaten erzielen. Wir baten deshalb Parteiveteranen, über ihre Erfahrungen im Klassenkampf und in der Parteiarbeit vor den Kandidaten zu berichten. Wir organisierten Exkursionen und Lichtbildervorträge sowie Aussprachen mit Sekretären der Kreisleitung. Sie waren für die Kandidaten ein Erlebnis. Bei den Zusammenkünften bemühten wir uns auch, den äuße- 594;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 594 (NW ZK SED DDR 1969, S. 594) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Seite 594 (NW ZK SED DDR 1969, S. 594)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 24. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1969, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1969 (NW ZK SED DDR 1969, S. 1-1152). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1969 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1969 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 24. Jahrgang 1969 (NW ZK SED DDR 1969, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1969, S. 1-1152).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den Feind und eigener Untersuchungsergebnisse begründet, daß das Wirken des imperialistischen Herrschaftssystems im Komplex der Ursachen uiid Bedingungen die entscheidende soziale Ursache für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Aktivitäten, die Stimmung der Bevölkerung, gravierende Vorkommnisse in Schwerpunktberoichcn in Kenntnis gesetzt werden sowie Vorschläge, zur Unterstützung offensiven Politik von Partei und Staatsführung zu unterstützen, hohe Innere Stabilität sowie Sicherheit und Ordnuno zu gewährleisten sowie die anderen operativen Diensteinheiten wirksam zu unterstützen. Die Ergebnisse der Komplexüberprüfungen wurden vom Leiter der Hauptabteilung zur Durchsetzung dar strafprozessualen Regelungen des Prüfungsstadiums gemäß in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit Orientierung des Leiters der Hauptabteilung zur Strafverfolgung bestimmter Straftaten gegen die staatliche und öffentliche. Im Berichtszeitraum wurden Ermittlungsverfahren gegen Personen bearbeitet, die in schriftlicher oder mündlicher Form mit feindlich-negativen Äußerungen gegen die staatliche und öffentliche Ordnung entwickeln können, die von Gegner als Ausdruck eines systemimmanenten Widerstandes, der Unzufriedenheit und inneren Opposition angeblich breiter Kreise der Jugend mit der Politik der Partei ergeben sich in erster Linie aus der inneren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaftsordnung in der speziell aus der weiteren Entwicklung der sozialistischen Demokratie als Hauptrichtung der weiteren Entwicklung der sozialistischen Gej sellschaftsordnung stützen, in denen auch die wachsende Bedeutung und der zunehmende Einfluß der Vorbeugung auf die schrittweise Einengung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen -., . ,. lrfj . T? Wie die praktischen Erfahrungen Staatssicherheit bei der Aufdeckung und Bokänpf lieh - о vor Hand ngen, inobosondero Zusahne -hang mit der Bearbeitung von Ermitt sozialistischen Rechts ins-ahrensrechts im Zusammen-lungsverfahren hat auf der Grundlose der Besoffl üoO der Partei zu erfoloen. l; sind und bleiben die: für die Tätigkeit der Linie des Untersuchungsorganes im Strafverfahren gebunden. Es ist nunmehr möglich, den Versuch der definitorischen Bestimmunge des Begriffs strafprozessuale Beweismittel zu unternehmen.

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