Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1988, Seite 98

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 98 (NW ZK SED DDR 1988, S. 98); haltung der Wohnsubstanz, zur Verbesserung des Straßenzustandes, des Handels und der Dienstleistungen und manchem anderen, das sie bewegt. Zum Trinkwasserlandprogramm hatten beispielsweise die Bewohner von Derenburg, Wasserleben, Heudeber, Hasselfelde und Stiege viele Fragen. Sie erklärten sich zugleich bereit, daran aktiv mitzuwirken, wenn sie Unterstützung erhielten. Diese Initiative haben die Volksvertretungen in Hasselfelde und Stiege aufgegriffen. Die Räte schufen in Zusammenarbeit mit den Betrieben die Bedingungen für den Bau einer zusätzlichen Trinkwasserleitung zur stabilen Wasserversorgung in beiden Orten. Kritik hatten Einwohner daran geübt, daß in den Kaufhallen „Stadtfeld" in Wernigerode und „Regenstein" in Blankenburg nur ein ungenügendes Angebot mit Waren des täglichen Bedarfs garantiert wurde. Unsere Kreisleitung nahm das zum Anlaß, die unmittelbare Hilfe und Unterstützung für diese Parteiorganisationen zu erhöhen, damit sie ihren Einfluß verstärken, daß alle Mitarbeiter dem Kunden stets zu Diensten sind und Sortimentslücken nicht zulassen. Die Handelsorganisation unterstützte die Kaufhallenkollektive kadermäßig. So wurde eine spürbare Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung in beiden Hallen erreicht. Individuelle Gespräche mit Familien An den Tagen der sozialistischen Kommunalpolitik finden auch Volksvertretersitzungen, öffentliche Ratssitzungen, erweiterte Tagungen der Ausschüsse der Nationalen Front und Einwohnerversammlungen statt. Alle diese Beratungen sind geprägt von den konkreten kommunalpolitischen Aufgaben in der Stadt, der Gemeinde, im Dorf. Betriebsleiter berichten vor der Volksvertretung und den ständigen Kommissionen über die volkswirtschaftlichen Verpflichtungen ihrer Kollektive und deren Realisierung. Sie stehen Rede und Antwort, wie sie in sozialistischer Gemeinschaftsarbeit mit den örtlichen Räten an der territorialen Rationalisierung teilhaben, die mit ihnen vereinbarten Kommunalverträge einlösen, Anteil an der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen im Territorium haben. Es schließen sich Ortsbesichtigungen an, verbunden mit individuellen Aussprachen mit Bürgern, Familien und Hausgemeinschaften sowie gezielte Gespräche mit Jugendlichen, älteren Bürgern und anderen Bevölkerungsschichten. Mit Handwerkern sprechen die politischen Kräfte darüber, was sie für persönliche Verpflichtungen in der Bürgerinitiative übernehmen können. Es geht vor allem darum, daß sie einen noch größeren Beitrag zur besseren Versorgung der Bevölkerung mit Dienstleistungen -vor allem Leistungen besonders gefragter Gewerke (Schuhmacherleistungen, Uhrenreparaturen, Ausbauarbeiten usw.) - erbringen. Im Ergebnis der Tage der sozialistischen Kommunalpolitik wurden im Kreis Wernigerode neue Aktivitäten ausgelöst, die in den Städten und Gemeinden zur Quelle umfassender Gemeinschaftsarbeit der örtlichen Volksvertretungen*und ihrer Räte mit den Betrieben und Genossenschaften sowie den Ausschüssen der Nationalen Front wurden. Die Ortsleitungen der SED und die Leitungen der WPO erhielten neuen Auftrieb für kontinuierliche politisch-ideologische Arbeit. Allein an einem Subbotnik im September 1987 nahmen 12 415 Bürger teil. Sie schufen in gemeinsamen Arbeitseinsätzen einen Wert von 1,9 Millionen Mark. Unter Nutzung aller gesellschaftlichen Möglichkeiten und der örtlichen Reserven wurde im vergangenen. Jahr eine sichtbare Verschönerung jedes Ortes erreicht. In der Grenzgemeinde Sorge, die seit Jahren an der Spitze in der „Mach mit!"-lnitiative steht, konnten im Ergebnis der Tage der sozialistischen Kommunalpolitik 1987 alle Ziele überboten werden. Der er Bedarfsgerechte Konsumgüterproduktion keit. Mit ihnen kann nachgewiesen werden, welche Reserven bei der Nutzung des Ertragspotentials noch vorhanden sind. Die mit ihnen erzielten Spitzenleistungen bilden die Grundlage dafür, auf allen Schlägen stabil hohe Erträge zu erreichen. So gelang es uns beispielsweise im vergangenen Jahr erstmals, mittels der Produktionsexperimente auf über 50 ha von insgesamt 280 ha Kartoffelanbaufläche mehr als 440 dt/ha zu ernten. Reinhard Böttger Parteisekretär in der LPG (P) „Frieden" Gößnitz, Kreis Schmölln Genosse Erich Honecker hat mir in seinem Schlußwort auf der 5. Tagung des ZK der SED aus dem Herzen gesprochen, als er von der notwendigen Steigerung in der Konsumgüterproduktion sprach und dabei ganz deutlich machte, „ , daß sowohl jetzt als auch in Zukunft Nachfrage nach Erzeugnissen, nach Dingen des Alltags vorhanden ist, die auch noch im Jahr 2000 und darüber hinaus benötigt werden, und daß sie keinesfalls der Erneuerungs- rate zum Opfer fallen dürfen." In unserem traditionellen Industriebaubetrieb, dem Metalleicht-baukombinat Werk Leipzig, produzieren wir schon seit vielen Jahren solche Konsumgüter in einem eigens dafür geschaffenen Bereich. Unsere Schaukelliegestühle und Bügeltische zum Beispiel sind bei der Bevölkerung sehr beliebt und erfreuen sich einer ständig steigenden Nachfrage. Weiterhin stellen wir zur Unterstützung des Wohnungs- 98 NW 3/1988 (43.);
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 98 (NW ZK SED DDR 1988, S. 98) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 98 (NW ZK SED DDR 1988, S. 98)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1988 (NW ZK SED DDR 1988, S. 1-960). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 43. Jahrgang 1988 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1988 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1988 auf Seite 960. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 43. Jahrgang 1988 (NW ZK SED DDR 1988, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1988, S. 1-960).

Im Zusammenhang mit der Aufklärung straftatverdächtiger Handlungen und Vorkommnisse wurden darüber hinaus weitere Personen zugeführt und Befragungen unterzogen. Gegen diese Personen, von denen ein erheblicher Teil unter dem Einfluß der politisch-ideologischen Diversion und verstärkter Eontaktaktivitäten des Gegners standen, unter denen sich oft entscheidend ihre politisch-ideologische Position, Motivation und Entschluß-, fassung zur Antragstellung auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der gestellt hatten und im Zusammenhang mit der darin dokumentierten Zielsetzung Straftaten begingen, Ermittlungsverfahren eingeleitet. ff:; Personen wirkten mit den bereits genannten feindlichen Organisationen und Einrichtungen in der bei der Organisierung der von diesen betriebenen Hetzkampagne zusammen. dieser Personen waren zur Bildung von Gruppen, zur politischen Untergrundtätigkeit, zun organisierten und formierten Auftreten gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der oder gegen verbündete Staaten gerichtete Angriffe zu propagieren; dem demonstrativen Ablehnen von gesellschaftlichen Normen und Positionen sowie Maßnahmen des sozialistischen Staates und seiner Organe und der Bekundung einer Solidarisierung mit gesellschaftsschädlichen Verhaltensweisen oder antisozialistischen Aktivitäten bereits vom Gegner zu subversiven Zwecken mißbrauchter Ougendlicher. Die im Rahmen dieser Vorgehensweise angewandten Mittel und Methoden sowie die vom politischen System und der kapitalistischen Produktionsund Lebensweise ausgehenden spontan-anarchischen Wirkungen. Im Zusammenhang mit der Beantwortung der Frage nach den sozialen Ursachen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen; das rechtzeitige Erkennen und Unwirksammachen der inneren Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen, insbesondere die rechtzeitige Feststellung subjektiv verur-V sachter Fehler, Mängel, Mißstände und Unzulänglichkeiten, die feindlich-negative Einstellungen und Handlungen hervorrufen oder auslöson können. Das betriffta, Versorgungsfragen, aktuelle außenpolitische Ereignisse, innenpolitische Maßnahmen, vom Gegner inszenierte Hetzkampagnenä, und Festlegung Anregung geeigneter vorbeugender offensiver Maßnahmen im engen Zusammenwirken mit den BruderOrganen, das mit der Abteilung abzustimmen ist. Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens unter Mißbrauch des organisierten Tourismus in nichtsozialistische Staaten.

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