Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1988, Seite 654

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 654 (NW ZK SED DDR 1988, S. 654); Unseren Genossen lag in den persönlichen Gesprächen sehr am Herzen, sich zum innerparteilichen Leben zu äußern. Wie ist es zu gestalten, damit jeder seine APO als politische Heimat empfindet? Sylvia Duday aus der APO Technik sprach besonders die Qualität der Mitgliederversammlungen an. Für sie sind diese oftmals nichts weiter als eine Art Wiederholung der Parteigruppenberatung. Sie wünscht sich, daß stärker in den APO-Mitglieder-versammlungen die Auseinandersetzung zu Fragen geführt wird, die über den Rahmen der Parteigruppe hinausgehen und sie zu neuen Erkenntnissen führen. Ihre Vorschläge für interessante, niveauvolle Mitgliederversammlungen sind: bei der Vorbereitung ein konkretes Ziel stellen, alle Genossen einbeziehen und eine zum konstruktiven Meinungsstreit anregende Atmosphäre schaffen, die auf das politische Klima im ganzen Betrieb ausstrahlt. Ansprüche an das Mitgliederleben Vorschläge gab es zur Arbeit der Parteigruppen. Als politischer Kern im Arbeitskollektiv sollten sie schneller auf aktuelle Ereignisse reagieren, alle Genossen kurzfristig mit überzeugenden Argumenten für das Gespräch mit den Werktätigen ausrüsten. Bewährt hat sich - das wurde deutlich - die 1 tägige Anleitung der APO-Sekretäre, unmittelbar nach den Sitzungen der Parteileitung. Sie dient der Information über Beschlüsse und wird genutzt, um Erfahrungen der Parteiarbeit zu verallgemeinern. Das trifft auch für den „Tag des Parteigruppenorganisators" zu, der regelmäßig stattfindet. Gegenwärtig haben von unseren 212 Kommunisten 193 einen Parteiauftrag. In den letzten Jahren ist es den APO-Leitungen zunehmend besser gelungen, mit den Genossen differenziert die Aufgaben zu beraten. Dabei werden ihre politische Reife, ihre Erfahrungen und auch Neigungen berücksichtigt. In -Leserbriefe würdiger Form wird dann in der Mitgliederversammlung oder in der Parteigruppe der Parteiauftrag überreicht. Die Palette der Parteiaufträge ist groß. Sie reichen von ökonomischen Vorhaben wie die Einrichtung einer Konsumgüterabteilung bis hin zur politischen Massenarbeit im Wohngebiet. In unserer Grundorganisation wurden die 'persönlichen Gespräche genutzt, um weitere Aufträge zur aktiven Mitarbeit in gesellschaftlichen Organisationen, zum politischen Wirken unter der Jugend und zur Vorbereitung junger Werktätiger zur Aufnahme als Kandidat zu überreichen. Die Leitung der Grundorganisation hat die persönlichen Gespräche ausgewertet. Ohne Zeitverzug wurde das realisiert, was sofort, ohne größeren Aufwand möglich war. Die Hinweise, Vorschläge und Kritiken wurden sorgfältig geprüft. Auf der Berichtswahlversammlung der BPO wird die Parteileitung Rechenschaft ablegen, was damit geschehen ist. Aus den persönlichen Gesprächen zog die Leitung Schlußfolgerungen für die politische Führungstätigkeit und das innerparteiliche Leben. Sie legte fest, wie die mit den Aussprachen erreichte Aktivität der Genossen für die weitere Verwirklichung der Parteibeschlüsse, insbesondere des Kampfprogramms, zu nutzen ist. Stärker als bisher sind die Mitglieder und Kandidaten mit überzeugenden Argumenten auszurüsten und in die Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Beschlüssen der Grundorganisation einzubeziehen. Vor allem wollen wir uns bemühen, jede Mitgliederversammlung, jede Beratung in einer Parteigruppe so zu gestalten, daß sie zu einer Stätte des Meinungs- und Erfahrungsaustausches wird. Und was die persönlichen Gespräche betrifft - wir werden sie auch nach den Parteiwahlen wieder führen. Nicht als Kampagne, sondern als ständiges Element der Parteiarbeit. Werner Noll Parteisekretär im Raw „Franz Stenzer" Berlin Erfolgreich nur, wenn alle mitziehen In ihrem Kampfprogramm haben sich die Genossen der LPG (T) Gramzow das Ziel gestellt, 4 840 dt Schlachtschwein, 1 520 dt Schlachtrind, 18 000 dt Milch und 4 920 Jungsauen zu produzieren. Zur Erreichung die ser Ziele sind tierische Leistun gen von 4 500 kg Milch je Kuh, 600 g Masttagszunahmen bei Schwein und 700 g Masttagszu nahmen bei Rind notwendig Für unsere Genossenschaft sind das die bisher höchsten und zugleich anspruchsvollsten Kampfziele. Den Hauptweg zur Erfüllung dieser Aufgaben sehen wir Genos sen der LPG in der immer schnelleren und umfassenden Anwen düng des wissenschaftlich-tech nischen Fortschritts und in der Einführung von Schlüsseltechnologien in den Produktionsprozeß. 15 Genossen haben Parteiaufträge erhalten, die Aufgaben zur Durchsetzung wissenschaftlich-technischer Maßnahmen zum Inhalt haben.Die Erfüllung des Pla- nes wissenschaftlich-technischer Fortschritt unserer Genossenschaft hat die Grundorganisation unter Parteikontrolle genommen. In den Mitgliederversammlungen wird der Stand regelmäßig analysiert. Bei allen bisher in Angriff genommenen Vorhaben hat sich gezeigt, daß der wissenschaftlich-technische Fortschritt nur unter Einbeziehung aller Genossenschaftsbauern erfolgreich angewendet werden kann. Das erfordert oft eine hartnäckige Überzeugungsarbeit. Nicht jeder ist sofort von der Notwendigkeit 654 NW 17/1988 (43.);
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 654 (NW ZK SED DDR 1988, S. 654) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Seite 654 (NW ZK SED DDR 1988, S. 654)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 43. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1988, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1988 (NW ZK SED DDR 1988, S. 1-960). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 43. Jahrgang 1988 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1988 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1988 auf Seite 960. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 43. Jahrgang 1988 (NW ZK SED DDR 1988, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1988, S. 1-960).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels. Die vom Feind angewandten Mittel und Methoden. Die Zielgruppen des Feindes. Das Ziel der Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels. Die vom Feind angewandten Mittel und Methoden. Die Zielgruppen des Feindes. Das Ziel der Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens und die Vermeidung weiterer Schäden. Qualifizierter Einsatz der Suche und Auswahl perspektivreicher Hl, Vervollkommnung ihrer Anleitung und In-struierung mit dem Ziel der politisch-operativen Bearbeitung von Bürgern der die Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, Vertrauliche Verschlußsache - Die aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierendan höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Unter-suchungshaf tvollzuges und deren Verwirklichung. In den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Autoren: Rataizick Heinz, Stein ,u. Conrad - Vertrauliche Verschlußsache Diplomarbeit. Die Aufgaben der Linie bei der Besuchsdurchführung. Von Verhafteten und Strafgefangenen bilden die Befehle und- Weisungen des Genossen- er ins besondere Dienstanweisungen und sowie folgende Weisungen und die Befehle und Weisungen des Genossen Minister und des Leiters der Abteilung durch kluges operatives Auftreten und Verhalten sowie durch eine aktive, zielgerichtete Kontrolle und Observant tion seitens der Angehörigen der Linie - Wesen und Bedeutung der Vernehmung Beschuldigter im Ermittlungsverfähren mit Haft durch die Untersuchungs organe Staatssicherheit sowie sich daraus ergebender wesentlicher Anforderungen an den Untersuchungsführer Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit. Die Vorbereitung der Seschuldigten-ve rnehmung Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Aspekte und Aufgaben bei der Führung der Beschuldigtenvernehmung.

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