Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1987, Seite 95

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 95 (NW ZK SED DDR 1987, S. 95); Auf den Spuren von Beschlüssen Traditionskommission erschließt Lehren und Erfahrungen revolutionären Kampfes In Verwirklichung des Beschlusses des Sekretariats des ZK der SED vom 7. Februar 1983 über die Weiterführung und Wahrung der revolutionären Traditionen der Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Widerstandskampfes leistet bei der Kreisleitung Güstrow der SED nunmehr seit 4 Jahren die Traditionskommission eine erfolgreiche Arbeit. Sie trägt wesentlich dazu bei, daß die Geschichts- und Traditionsarbeit, die Vermittlung der revolutionären Traditionen der Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Kampfes des Kreises Güstrow fester Bestandteil der politisch-ideologischen Arbeit der Parteiorganisationen ist. Das Sekretariat der Kreisleitung widmete und widmet deshalb der Tätigkeit der Traditionskommission stets große Aufmerksamkeit. Mindestens einmal im Halbjahr, aber auch zu gesellschaftlichen Höhepunkten berichtet die Kommission über Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Arbeit, und dabei werden Stets auch neue, konkrete Ziele für eine wirksame Traditionsarbeit gestellt. In der Führungstätigkeit des Sekretariats hat sich bewährt, die Aufgaben der Traditionskommission, der Kommission zur Erforschung und Propagierung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung und der Betriebsgeschichte sowie der Kommission zur Betreuung alter verdienter Parteimitglieder zu koordinieren. Das Sekretariat fördert eine enge Zusammenarbeit mit dem Kreiskomitee Antifaschistischer Wider- standskämpfer. Es nimmt darauf Einfluß, daß die Traditionskommission die vielfältigen Erfahrungen des Komitees aufgreift, es in seiner Arbeit unterstützt und sich damit auch auf die Weiterführung der Tätigkeit dieses Gremiums vorbereitet, wenn es aus kadermäßigen Gründen nicht mehr arbeitsfähig ist. Es hat sich bewährt, daß der Leiter der Traditionskommission an Beratungen der Kreisleitung, an Parteiaktivtagungen, an Anleitungen der Parteisekretäre und anderen Veranstaltungen teilnimmt. Er erhält damit Kenntnis über die Parteibeschlüsse, über aktuell-politische Probleme und die konkrete Situation im Kreis. Zugleich hat er die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit über die Kommissionsarbeit vor den Parteikadern zu sprechen. Vier Schwerpunkte bestimmen Arbeit Was den Inhalt der Arbeit der Traditionskommission angeht, so orientiert das Sekretariat auf vier Schwerpunkte. Ein erster ist, in vielfältigen Gesprächen den FDJ-Mitgliedern, Pionieren und anderen Jugendlichen den Lebenssinn der Kommunisten zu vermitteln, sie mit den Erfahrungen des Kampfes um Sozialismus und Frieden vertraut zu machen. Damit unterstützt die Traditionskommission die Jugendlichen in ihrem Bestreben, die Aufforderung Erich Honeckers im Bericht an den XI. Parteitag der SED zu verwirkli- Leserbriefe , chen des gesellschaftlichen Lebens stehen vor allem die Erfüllung der für den Wahlkreis und die* einzelnen Wohngebiete abgeleiteten Aufgaben im Mittelpunkt der Beratungen, zum Beispiel in der Wohnraumwerterhal-tung, der Verbesserung des Straßenzustandes, der Versorgung durch den Handel und bei Dienstleistungen. Die Ortsleitung sieht das große Plus der guten kameradschaftlichen Zusammenarbeit in diesem Wahlkreis jedoch vor allem darin, daß es in den letzten Jahren zunehmend gelang, die vielen Potenzen einer bürgernahen Arbeit durch die koordinierte Zusammenarbeit immer besser zu nutzen und mehr Bürger in die Lösung unserer gemeinsamen Aufgaben einzubeziehen. Gemeinsam beraten, gemeinsam beschließen, gemeinsam lösen -das ist die Devise, die sich bewährt und die Vertrauen und Bereitschaft zum Mitwirken bei vielen Menschen entwickeln half. Zu den Genossen, die neben den Abgeordneten einen besonders guten Kontakt zu den Bürgern sichern halfen, gehört auch Genosse Ullrich Sarbnowski aus dem Partnerbetrieb VEB Mikroelektronik „Bruno Baum" ZeHdenick als Mitglied des WBA II. Mit Rat und Tat steht er allen Anfragen und Problemen aufgeschlossen gegenüber und sorgt mit für deren sachliche Klärung. Im Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit im Wahlkreis III ist auch die unmittelbare Verbindung der Abgeordneten mit den gesellschaftlichen Kräften gefestigt worden. Das hilft ihnen, ihrer Verantwortung für ein bürgernahes Wirken im Wohngebiet besser gerecht zu werden. Darüber hinaus trägt die Abstimmung wesentlich zur Qualifizierung der politischen Massenarbeit in den Wohngebieten bei. Gisela Egetemeyer Sekretär der Ortsleitung Zehdenick der SED, Kreis Gransee NW 3/1987 (42.) 95;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 95 (NW ZK SED DDR 1987, S. 95) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 95 (NW ZK SED DDR 1987, S. 95)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1987 (NW ZK SED DDR 1987, S. 1-944). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Günter Jurczyk (stellv. Chefredakteur), Peter Faltin, Therese Heyer, Ronald Hoffmann, Carl-Heinz Janson, Prof. Dr. habil. Harry Milke, Heinz Mirtschin, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Gerd Schulz, Helmut Semmelmann, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Herbert Wagner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1987 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1987 auf Seite 944. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 (NW ZK SED DDR 1987, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1987, S. 1-944).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge ist ein erfolgbestimmender Faktor der operativen Arbeit. Entsprechend den allgemeingültigen Vorgaben der Richtlinie, Abschnitt, hat die Bestimmung der konkreten Ziele und der darauf ausgerichteten Aufgaben auf der Grundlage des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei zur. In Übereinstimraung mit dem Minister für Staatssicherheit und dem GeneralStaatsanwalt der Deutschen Demokratischen Republik, in Abweichung von der Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - des Generalstaatsanwaltes der des Ministers für Staatssicherheit und des Minister des Innern leisten die Mitarbeiter derAbteilungen einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftlerten Ausgehend vom Charakter und Zweck des Untersuchungshaft-Vollzuges besteht wie bereits teilweise schon dargelegt, die Hauptaufgabe der Linie darin, unter konsequenter Einhaltung der sozialistischen setzliehkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens gerecht werdenden politisch-operativen Untersubungshaftvollzug durohzusetzen, insbesondere durch die sichere Verwahrung feindlich-negativer Kräfte und anderer einer Straftat dringend verdächtiger Personen einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der aufgabenbezogenen dienstlichen Bestimmungen und Weisungen sowie unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lage die Sicherheit und Ordnung der Untersuchungahaftanstalt stören oder beeinträchtigen würden, Daraus folgt: Die Kategorie Beweismittel wird er Arbeit weiter gefaßt als in der Strafprozeßordnung.

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