Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1987, Seite 629

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 629 (NW ZK SED DDR 1987, S. 629); Aufträge: maßgeschneidert, anspruchsvoll Grundorganisation LPG (P) Züssow bezieht alle in Erfüllung des Kampfprogramms ein Genossin Doris Heit ist Mechanisator in der LPG (P) Züssow, Kreis Greifswald. Sie zählt zu den Genossen der Grundorganisation, die einen Parteiauftrag erhielt, der aus dem Kampfprogramm abgeleitet ist. Was besagt der Auftrag? Im Kampfprogramm orientieren die 68 Genossen unserer Parteiorganisation darauf, je Hektar 57,5 dt Getreideeinheiten zu produzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen bei- allen Kulturen die Erträge wesentlich gesteigert werden. Auch bei den Kartoffeln. 290 dt/ha sind zu ernten. Doris wurde beauftragt, im Kollektiv der Mechanisatoren politisch so zu wirken, daß von der Bodenvorbereitung bis zur Ernte beste Qualitätsarbeit geleistet wird und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, bessere Arbeitsmethoden und Pflegeverfahren angewendet werden. All das, was in den schlagbezogenen Höchstertragskonzeptionen vorgegeben ist, soll sie streng im Auge behalten, darauf achten, daß nichts ausgelassen wird. So wie die Bestände heute im Feld stehen, sind sie ein gutes Zeugnis für Doris Heit. Ihr Kollektiv hat Qualitätsarbeit geleistet. Die Dammvorformung auf den Flächen hat sich ausgezahlt. Zu den agrotechnischen Terminen erfolgte die Pflege der Bestände, die Düngung und die chemische Behandlung. Oftmals, wenn die Zeit die Arbeiten zusammendrängte, wenn der eine oder der andere Mechanisator einen „schnelleren Gang" einlegen wollte, der aber auf Kosten der Qualität gegangen wäre, hat Doris „Ellenbogen" zeigen müssen. Das tat sie mit Wirkung - mit überzeugenden Argumenten und mit bester eigener Arbeit. Wie Genossin Heit ihren Par- teiauftrag erfüllt, darüber hat sie wiederholt vor der Mitgliederversammlung berichtet. Warum hat die Parteileitung der Genossin Heit gerade den Auftrag erteilt, sich besonders für die Kärtoffelproduktion so ins Zeug zu legen? Unsere Parteileitung ist davon abgegangen, an die Genossen irgendeinen Auftrag zu übertragen. Alle Aufträge beziehen sich auf Aufgaben, die im Kampfprogramm formuliert sind. Sie wählt auch nicht allein aus, welche Aufgabe von welchen Genossen zu lösen ist. Dazu berät sie sich mit den 3 Parteigruppen in den Bereichen. Denn wo kennt man die Stärken, die Haltungen, das fachliche Können und die politischen Aktivitäten des einzelnen Genossen besser als in der Parteigruppe? Und das Wirkungsfeld der Parteigruppe, der eigene Arbeitsplatz, das ist ja auch der Aufgabenbereich, in dem der Parteiauftrag erfüllt werden muß. Hier erhält der Genosse auch die wirksamste Hilfe, um seine Aufgabe lösen zu können. Fast jeder hat einen Auftrag erhalten Keineswegs engen wir die Arbeit mit dem aus dem Kampfprogramm abgeleiteten Parteiauftrag nur auf einen Teil der Genossen ein. Fast jeder hat einen erhalten. Dabei sind wir schrittweise vorgegangen. Mit Aufträgen an die Genossen Leiter haben wir begonnen. Es ging uns darum, schnell Erfahrungen zu sammeln, wie der Inhalt des Auftrages zu bestimmen und mit dem betreffenden Genossen zu besprechen ist, wie er abgerechnet werden soll und in welchem Umfang durch die Parteileitung geholfen Leserbriefe Auf neuen Wegen zu Spitzenleistungen logischen Linien sowie die Entwicklung und der Aufbau von CAD- und CAM-Arbeitsstationen. Das Kampfprogramm stellt anspruchsvolle Aufgaben. Ihre Bewältigung erfordert auch eine steigende Qualität des innerparteilichen Lebens. Unser Ziel sind darum erzieherisch wirksame und effektive Mitgliederversammlungen, eine lebendige und inhaltsreiche Parteigruppenarbeit und ein niveauvolles Parteilehrjahr. Karl-Heinz Eikholdt Parteisekretär im WBK Neubrandenburg Im Beschluß der Berichtswahlversammlung unserer Grundorganisation im VE Kreisbaubetrieb Torgau haben wir Ziele fdrmu-liert, die über die vorherigen des Kampfprogramms hinausgehen. Zur weiteren Leistungssteigerung haben wir uns vorgenommen, die Nettoproduktion um 5 Tage und die Bauproduktion um 3,5 Tage bei gleichzeitiger Senkung des Aufwandes zu überbieten. Als eine wichtige Erfahrung konnte die Parteiorganisation herausarbeiten, daß wir dort am besten vorankommen, wo wir mit großer Sorgfalt das politische Gespräch am Arbeitsplatz bzw. im Arbeitskollektiv führen. Das zeigte sich besonders in der Verpflichtungsbewegung nach der Rede des Generalsekretärs des ZK vor den 1. Kreissekretären. Damals stellten sich einige Brigaden das Ziel, die DDR-Bestwerte bei den technologischen Linien bzw. Spezialbrigaden zu erreichen oder noch zu überbieten. NW 17/1987 (42.) 629;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 629 (NW ZK SED DDR 1987, S. 629) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Seite 629 (NW ZK SED DDR 1987, S. 629)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 42. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1987, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1987 (NW ZK SED DDR 1987, S. 1-944). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Günter Jurczyk (stellv. Chefredakteur), Peter Faltin, Therese Heyer, Ronald Hoffmann, Carl-Heinz Janson, Prof. Dr. habil. Harry Milke, Heinz Mirtschin, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Gerd Schulz, Helmut Semmelmann, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Herbert Wagner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1987 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1987 auf Seite 944. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 42. Jahrgang 1987 (NW ZK SED DDR 1987, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1987, S. 1-944).

Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Durchführungsbestimmung zur Richtlinie des Stellvertreter des Ministers zur Organisierung der politisch-operativen Arbeit in Operativ-Gruppen Objektdienststellen Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit voraus, oder es erfolgte eine Übernahme der Bearbeitung des Verdächtigen von einem der anderen Untersuchungsorgane der aus dem sozialistischen Ausland. Weitere Möglichkeiten können die Anlässe zur Prüfung der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens dar. Sie erfordern im besonderen Maße eine enge und kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen operativer Diensteinheit und der Untersuchungsabteilung, insbesondere unter dem Aspekt der Offizialisierung von inoffiziellen Beweismitteln bei der Bearbeitung und beim Abschluß operativer Materialien Vertrauliche Verschlußsache - Meinhold Ausgewählte Probleme der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten sowie der Volkspolizei Vorkommnisse Vorkommnisse. Der Einsatz der genannten Referate erfolgte entsprechend zentraler Orientierungen und territorialer Schwerpunkte vorwiegend zur Klärung von Anschlägen gegen die Staatsgrenze der andere Gewaltakte mit folgenschweren Auswirkungen für die staatliche und öffentliche Ordnung und Sicherheit, aber auch - Morddrohung, Erpressungsversuche unter Vortäuschung von Ereignissen oder Straftaten, die ernsthafte Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges zu begrenzen und die Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen sind und unter welchen Bedingungen welche Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges sind gegenüber Verhafteten nur zulässig, wenn auf andere Weise ein Angriff auf Leben ode Gesundheit oder ein Fluchtversuch nicht verhindert oder Widerstan gegen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung der Unt ers uchungshaf ans alt. Die ungenügende Beachtung dieser Besonderheiten würde objektiv zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Untersuchungshaft-anstalt und zur Gefährdung der Ziele der Untersuchungshaft weit gehendst vermieden werden, wie es unter den konkreten Bedingungen der Verwahrung Verhafteter in einer staatlichen medizinischen Einrichtung möglich ist.

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